Finanzpolitik

Warum Finanzpolitik?

Mit der Finanzpolitik wird sichergestellt, dass der Kanton seine öffentlichen Aufgaben langfristig erfüllen kann. Die Grundlagen des kantonalen finanzpolitischen Handelns sind in der Kantonsverfassung, im Gesetz, dem Dekret und der Verordnung über die wirkungsorientierte Steuerung von Aufgaben und Finanzen (GAF, DAF, VAF) geregelt und finden sich auch im Entwicklungsleitbild des Regierungsrats. Die Finanzpolitik des Kantons Aargau ist auf Nachhaltigkeit und Wachstum ausgerichtet.

Nachhaltige Finanzpolitik

Eine nachhaltige Finanzpolitik sorgt für Stabilität und für Chancengleichheit zwischen den Generationen. Sie bewahrt langfristig den kantonalen Handlungsspielraum und schafft damit die Voraussetzung, um auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Eine nachhaltige Finanzpolitik ermöglicht die Finanzierung der notwendigen Staatsaufgaben, strebt nach einem mittelfristig ausgeglichenen Budget, vermeidet strukturelle Defizite, reduziert langfristig die bestehenden Fehlbeträge und achtet auf eine vergleichsweise niedrige Staats- und Steuerquote. Wichtigstes Instrument der nachhaltigen Finanzpolitik ist die Schuldenbremse, die vorgibt, dass neu entstandene Fehlbeträge ab dem übernächsten Jahr abzutragen sind.

Wachstumsfördernde Finanzpolitik

Die Finanzpolitik fördert die Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Aargau. Sie schafft Rahmenbedingungen für langfristiges Wachstum und überprüft diese laufend. Damit wird sichergestellt, dass der Kanton auch in Zukunft interkantonal und international wettbewerbsfähig bleibt.

Finanzpolitische Ziele und Grundsätze

Die finanzpolitischen Ziele und Grundsätze des Regierungsrats bilden die Grundlage der nachhaltigen und wachstumsorientierten Finanzpolitik des Kantons Aargau. Sie unterstützen die Budgetierung und Finanzplanung als auch die finanzpolitische Beurteilung der laufenden Geschäfte.