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Spezialreservate

Waldweiher, lichte Wälder, Felsköpfe und weitere spezielle Standorte beherbergen seltene und bedrohte Tiere und Pflanzen wie Amphibien, Orchideen und Reptilien. Sie werden im Aargau als Spezialreservate ausgeschieden. Im Gegensatz zu den Nutzungsverzichtsflächen benötigen sie eine spezifische Pflege, damit sie ihren ursprünglichen Zustand erreichen oder halten können.

Blick in einen sommerlichen Pfeifengras-Föhrenwald mit ausgeprägter Krautschicht.
Das Spiel von Licht und Schatten, kombiniert mit dem mageren Standort, bringt auf kleinstem Raum eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt hervor. (© Kanton Aargau)

Lichte, sonnige Wälder sind durch spezielle Bewirtschaftungsformen entstanden. Um sie samt ihrem Artenreichtum zu erhalten, müssen sie in angepasster Form gepflegt werden. In Föhrenwäldern ist beispielsweise eine regelmässige Mahd der Krautschicht notwendig. Gewisse Waldtypen können über eine Beweidung mit einer geeigneten Nutztierrasse offen gehalten werden. Weitere Standorte, die gepflegt werden müssen, sind Felsstandorte mit einer lichtbedürftigen Felsflora, Blockschutthalden mit Reptilienhabitaten sowie Tümpel und Weiher im Wald.

Über Pflegevertragsabschlüsse mit den Waldbewirtschaftenden wird die sachgemässe Pflege sichergestellt und vom Kanton vollumfänglich finanziert.

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