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Rohstoffabbau im Kanton Aargau

Rohstoffe und Raumplanung

Im Kanton Aargau werden die Rohstoffe Kies, Kalk, Ton und Salz abgebaut. Der Rohstoffabbau steht in Konkurrenz zu anderen wichtigen Nutzungen, vorab der Grundwassernutzung und der Landwirtschaft. Weitere tangierte Interessen sind der Landschaftsschutz und der Bodenschutz. Grössere Abbaustellen bedürfen daher einer Grundlage im kantonalen Richtplan und in der Nutzungsplanung der Gemeinde. Laufende Vernehmlassungen/Anhörungen/Mitwirkungen zu Materialabbauprojekten sind auf der Seite Mitwirkung der Abteilung Raumentwicklung zu finden.

Für die Materialgewinnung ist neben den sonstigen Baugesuchverfahrensschritten zusätzlich eine gewässerschutzrechtliche Abbaubewilligung erforderlich. Das entsprechende Formular kann auf Anfrage bei der Abteilung für Umwelt bezogen werden.

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Kiesgrube im Kanton Aargau (© Kanton Aargau)

Rohstoffstatistik

Die Abteilung für Umwelt erhebt jährlich Abbauzahlen und Angaben zur Wiederauffüllung der Abbaustellen. Die Resultate sind in der folgenden Statistik zusammengestellt:

Kies

Kies ist mengenmässig der bedeutendste Rohstoff im Kanton Aargau. Er wird als Zuschlagstoff für die Betonproduktion und als Baumaterial im Tief- und Strassenbau (für Kofferungen, Hinterfüllungen, etc.) verwendet.

Festgestein

Kalk (und Mergel) wird vorwiegend als Rohstoff für die Zementindustrie genutzt. Der Rohstoff stammt aus Steinbrüchen im Jura.

Ton

Ton wird hauptsächlich als Rohstoff in der Ziegeleiindustrie verwendet. Die Tongruben befinden sich im Jura.

Salz

Im unteren Fricktal wird Salz mittels Soleförderungen gewonnen. Die jährliche Fördermenge beträgt zirka 200'000 Tonnen.

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