Auengebiete

Der Auenschutzpark verteilt sich auf Gebiete entlang den Aargauer Flüssen. Die grössten Abschnitte liegen an Aare, Reuss und Rhein. Zusammen bilden die Auengebiete ein sicht- und erlebbares Netz natürlicher Flusslandschaften in der gewachsenen Umgebung des Wirtschafts- und Wohnkantons Aargau.

Jedes Aargauer Auengebiet hat sein eigenes Gepräge. Einige auentypische Elemente haben aber die meisten gemeinsam: Neben dem Hauptfluss finden sich Seitenarme, Altarme, Weiher und Tümpel. Direkt am Flusslauf wachsen Weichholzauen, angrenzend in trockeneren Gebieten Hartholzauen. Aus Geschiebe, das der Fluss bei Hochwasser heranführt, können sich Inseln bilden. Eine Vielfalt teils seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten bevölkert die Aue.

Für Aargauer Auen typisch ist aber auch die enge Verzahnung mit Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Verkehr und Siedlung. 26 Wasserkraftanlagen gewinnen Energie aus den vier Hauptflüssen, Ackerflächen und Wohnquartiere reichen teils bis in Ufernähe, Auto- und Eisenbahnbrücken queren die Täler. Das Nebeneinander von urwüchsiger Natur und Zivilisation schafft spannende Kontraste und ist ein Bild unserer Zeit.

Interaktive Übersichtskarte Auengebiete (© Kanton Aargau)