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Solarenergie

Die Nutzung der Sonnenenergie ist etabliert und hat sich bewährt – sei es zur Erwärmung von Warmwasser oder zur Stromproduktion. Unter Einhaltung von gestalterischen Vorgaben sind Solaranlagen lediglich meldepflichtig. Ansonsten wird eine Baubewilligung benötigt.

Im Solarkataster kann das Potential zur Solarproduktion pro Gebäuden nachgeschaut werden.

Nutzungsmöglichkeiten

Wärmeerzeugung: Passive Sonnenenergienutzung und Solarwärmeanlagen

Passive Sonnenenergienutzung

Ein Gebäude mit passiver Sonnenenergienutzung richtet sich mit seinen Formen, Flächen und Öffnungen nach der Sonne aus, passt sich der Topographie an und schirmt sich gegen Windeinfluss ab. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Bauen & Energie.

Solarwärmeanlagen (Thermische Solaranlagen)

Sonnenstrahlen erwärmen schwarz beschichtete Absorber in den Solarkollektoren. Diese Wärme wird in einem Solarspeicher gesammelt und in die Sanitär- und / oder Heizungsinstallation im Haus eingespeist.

Stromerzeugung: Solarstromanlagen

Solarstromanlagen (Photovoltaikanlagen)

Photovoltaik-Zellen erzeugen aus dem Sonnenlicht Elektrizität. Strom mittels Solaranlagen zu produzieren ist inzwischen günstiger als der Strombezug aus dem Netz. Wer in Sonnenenergie investiert, kann damit Geld verdienen. Das Solarenergie-Potenzial wird noch nicht ausgeschöpft.

Strom aus Photovoltaikanlagen wird aktuell mit zwei Instrumenten des Bundes gefördert:

  • KLEIV: Einmalvergütung für kleine PV-Anlagen (weniger als 100 Kilowatt)
  • GREIV: Einmalvergütung für grosse PV-Anlagen (100 Kilowatt bis 50 Megawatt)

Weitere Informationen unter www.pronovo.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Melde- oder Baubewilligungspflicht für Solaranlagen

Neue Solaranlagen sind melde- oder baubewilligungspflichtig. Die Unterscheidung wird anhand der nachfolgenden Punkte vorgenommen. In beiden Fällen ist das Formular zur Erfassung von Solaranlagen auszufüllen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Abteilung für Baubewilligungen.

Formular zur Erfassung von Solaranlagen ausfüllen

Zur Erfüllung der Meldepflicht sowie als Beilage für die Baubewilligung wird das Formular zur Erfassung von Solaranlagen verwendet.

Voraussetzungen

Solaranlagen sind meldepflichtig wenn sie:

  • nicht auf einem Gebäude unter Denkmal- oder Substanzschutz oder in einer Zone mit erhöhten Anforderungen an das Orts- und Landschaftsbild, wie namentlich einer Dorf-, Altstadt-, Kern- oder Weilerzone mit Ortsbild von nationaler Bedeutung, erstellt werden; und
  • die gestalterischen Vorgaben des Art. 32a Abs. 1 der Raumplanungsverordnung (RPV) erfüllen.

Die gestalterischen Vorgaben sind:

Solaranlagen gelten als auf dem Dach genügend angepasst, wenn sie

  • die Dachfläche im rechten Winkel um höchstens 20 Zentimeter überragen;
  • von vorne und von oben gesehen nicht über die Dachfläche hinausragen;
  • nach dem Stand der Technik reflexionsarm ausgeführt sind; und
  • als kompakte Fläche zusammenhängen.

In Industrie-, Arbeits- und Gewerbezonen sind Solaranlagen auch bewilligungsfrei, aber trotzdem meldepflichtig, wenn sie die Dachfläche im rechten Winkel um mehr als 20 Zentimeter überragen.

In allen anderen Fällen sind die Solaranlagen baubewilligungspflichtig.

Ablauf

  • Füllen Sie das Formular aus.
  • Drucken Sie das Formular über die Funktion "Drucken und statistische Erfassung" aus.
  • Reichen Sie das ausgedruckte und unterschriebene Formular zusammen mit den weiteren erforderlichen Unterlagen oder mit dem Baugesuch bei der Standortgemeinde ein.
  • Mit dem Bau der Anlage darf – sofern keine gegenteilige Rückmeldung erfolgt – erst nach 30 Tagen seit Eingang der Meldung bei der Standortgemeinde begonnen werden.

Fristen & Termine

Keine Fristen oder Termine angegeben

Kosten

Keine Kosten angegeben

Formulare & Online-Dienstleistungen

Formular zur Erfassung von Solaranlagen (öffnet in einem neuen Fenster)

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Abteilung für Baubewilligungen.

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