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Elektronischer Baubewilligungsprozess "eBau Aargau"

Mit "eBau Aargau" kann der ganze Baubewilligungsprozess durchgehend elektronisch abgewickelt werden. eBau Aargau steht aktuell in drei Gemeinden zur Verfügung.

Mit eBau Aargau schafft der Kanton eine benutzerfreundliche, medienbruchfreie elektronische Dienstleistung, welche sowohl den Gesuchstellenden, als auch den Gemeinden und dem Kanton einen Mehrwert bringt. Im Rahmen des Projekts bereits umgesetzt sind das digitale Gesuchsformular sowie eine E-Government-Lösung für die kommunale Abwicklung des Baubewilligungsprozesses (Gemeinden ohne eigene Bauverwaltungslösung). In einer nächsten Etappe wird der kantonale Prozess integriert (eBau extended). Abschliessend werden dann die Gemeinden mit einer Bauverwaltungslösung über eine eCH-Schnittstelle an den Prozess angebunden.

Was ändert sich mit "eBau Aargau"?

Veränderungen für die Gesuchstellenden

  • Bauherrschaften und Architekturbüros haben die Möglichkeit, ihr Baugesuch digital in der Applikation "eBau Aargau" von "Mein Konto" des Kantons Aargau zu erfassen und mit sämtlichen Unterlagen elektronisch einzureichen. Gesuchstellende werden in "Bau Aargau" schrittweise durch den Eingabeprozess und das harmonisierte Baugesuchsformular geführt.
  • Allfällige Unterlagenergänzungen können ebenfalls über "Mein Konto" eingereicht werden.
  • Unter "Mein Konto" können die Gesuchstellenden mitverfolgen, wo ihr Gesuch aktuell steht.

Veränderungen für die Gemeinden ohne eigene Bauverwaltungslösung

  • Wird ein Baugesuch über die Applikation "eBau Aargau" eingereicht, erhält die Gemeinde eine Nachricht. Das neu eingereichte Gesuch kann nun in der E-Government-Lösung "eBau Aargau" angesehen und geprüft werden.
  • Mit der E-Government-Lösung "eBau Aargau" kann die Bauverwaltung das Gesuch verwalten und die notwendigen Arbeitsschritte im Baubewilligungsprozess auslösen bzw. durchführen (Stellungnahmen, Unterlagenergänzungen, Überarbeitungsanfragen, generelle Kommunikation, Publikation, Fristverwaltung, Weiterleitung und Kommunikation über Schnittstelle mit Kanton, Dokumente hochladen etc.).

Veränderungen für die Gemeinden mit eigener Bauverwaltungslösung

  • Gemeinden, welche mit einer eigenen Bauverwaltungslösung arbeiten, wickeln ihre Baugesuche weiterhin in ihrer eigenen Geschäftskontrolle ab. Für sie ändert sich mit "eBau Aargau" lediglich, dass die Baugesuchsdaten und Unterlagen künftig elektronisch über eine Schnittstelle (Standard eCH-0211) in ihr System überführt werden und die nachfolgende Kommunikation mit Gesuchstellenden und Kanton digital erfolgt.
  • Die eCH-Schnittstelle steht auch anderen Anbietern von Bauverwaltungslösungen zur Verfügung (kompatibel mit Standard eCH-0211). Eine Schnittstellenspezifikation steht zur Verfügung.

Veränderungen allgemein

  • Die an "eBau Aargau" angeschlossenen Gemeinden übermitteln sämtliche Baugesuche auf digitalem Weg an den Kanton. Die Gemeinde muss sich deshalb mit der Frage auseinandersetzen, wie sie physische Gesuche digitalisiert bzw. mit welchen Anreizen sie diesen Gesuchen entgegenwirken will.
  • Mit der Einführung von "eBau Aargau" muss auch geregelt werden, ob die bestehende physische Dokumentenablage nachträglich digitalisiert wird.

Für die Verwaltung ändert sich generell:

  • Kürzere Kommunikationswege für alle Beteiligten und mehr Transparenz
  • Veränderung von Arbeitsabläufen bei Kanton und Gemeinden (z. B. Verteilung Post, Aktivitäten verteilen für Stellungnahmen der Fachstellen, etc.)
  • Verschiebung von Zuständigkeiten; neue Tätigkeiten kommen hinzu, bisherige fallen weg (z. B. physische Verteilung und Kopieren der Gesuchsunterlagen)
  • Die Plangrundlagen werden am Bildschirm betrachtet und bearbeitet.
  • Die Aktenauflage und das Aktenstudium erfolgen digital.
  • Präsentationen erfolgen auf Bildschirmen, mit Beamer oder auf interaktiven Displays.
  • Weniger Raumbedarf für die physische Aktenablage
  • Die ruhende oder dauernde Aktenablage erfolgt auf "eBau Aargau" oder auf der gemeindeeigenen Bauverwaltungslösung.

Baugesuche mit "eBau Aargau" einreichen

Aktuell können mit "eBau Aargau" bei folgenden Gemeinden Baugesuche elektronisch eingereicht werden: Aarburg, Endingen und Möhlin.

Im Verlauf des Jahres 2020 wird das Angebot auf weitere Gemeinden ausgeweitet.

Baugesuch online einreichen

Mit der Applikation eBau Aargau können Sie Baugesuche (auch Reklamegesuche, Vorentscheide, etc.) elektronisch einreichen.

Voraussetzungen

Sie sind die Bauherrschaft eines Bauvorhabens im Kanton Aargau oder deren Vertretung (bspw. Architektin, Anwalt) und verfügen über eine Login unter "Mein Konto" auf ag.ch.

Nachfolgende Korrespondenz im Zusammenhang mit Ihrem Baugesuch sowie revidierte/ergänzte Gesuchseingaben erfolgen ausschliesslich über "Mein Konto" (Ausnahmen sind Einwendungen Dritter und damit zusammenhängende Korrespondenz sowie die Zustellung der Verfügung).

Ablauf

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche "eBau Aargau starten".
  • Füllen Sie die für Ihr Gesuch erforderlichen Angaben in den Schritten 1 bis 6 aus. In Schritt 7 können Sie die digitalen Gesuchsunterlagen (Pläne, Berichte Formulare, Unterschriftenblatt etc.) hochladen. Erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen einverstanden, können Sie das Gesuch an die Standortgemeinde senden (Schritt 8).
  • Bitte beachten Sie, dass nicht alle Angaben für jeden Typ von Gesuch ausgefüllt werden müssen. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Begriffen haben, finden Sie über die Info-Buttons Erklärungen und/oder Erläuterungen. Zudem verweisen Links auf entsprechende Webseiten, Merkblätter und Formulare sowie auf das Geoinformationssystem AGIS.
  • Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder. Sie müssen zwingend ausgefüllt werden, bevor Sie zum nächsten Schritt kommen.
  • Mit dem Klick auf den Button "Speichern" wird der Zwischenstand Ihrer Gesuchserfassung gespeichert. Sie können anschliessend direkt mit der Eingabe fortfahren. Mit dem Klick auf den Button "Speichern und Schliessen" wird das Gesuch ebenfalls gespeichert. Allerdings verlassen Sie damit die Eingabemaske. Sie können das Gesuch zu einem späteren Zeitpunkt in "Meine Geschäfte" wieder aufrufen und die Eingabe fortführen.

Detaillierte Benutzeranleitung (PDF, 41 Seiten, 1.4 MB)

Benötigte Unterlagen

Gesuchsunterlagen in digitaler Form (Pläne und andere Dokumente grundsätzlich als PDF, Fotos im JPEG-Format).

Bitte erkundigen Sie sich zur Sicherheit auf der Webseite oder bei der Bauverwaltung der zuständigen Gemeinde.

Fristen & Termine

Keine Fristen oder Termine angegeben

Kosten

Für das Ausfüllen, Einreichen und Verwalten Ihres Gesuchs im "Mein Konto" fallen keine Kosten an. Für die Kosten der Baugesuchsbehandlung bei der Standortgemeinde und allenfalls beim Kanton verweisen wir auf die jeweiligen Gebührendekrete.

Formulare & Online-Dienstleistungen

Zum Starten der Online-Dienstleistung klicken Sie bitte auf die nachfolgende Schaltfläche.

Unterstützung und häufige Fragen

Bei Fragen zu Ihrem Baugesuch wenden Sie sich bitte an die für das Gesuch zuständige Gemeinde. Die Gemeinden leisten zudem auch Unterstützung bei Anwenderfragen.

Häufige Fragen und Antworten für Gemeinden

Gemeinden finden untenstehend Antworten auf häufige Fragen zu "eBau Aargau".

Können die Gesuche auch noch konventionell eingereicht werden?

Die Möglichkeit für die Bauherrschaften, das Gesuch auf dem konventionellen Papierweg (physisch) einzureichen, bleibt weiter bestehen.

Welche Funktionen deckt "eBau Aargau" ab?

Mit "eBau Aargau" kann der ganze Baubewilligungsprozess vom Einreichen des Gesuchs bis zur Erstellung der Verfügung abgedeckt werden. Die Kommunikation mit Gesuchstellenden (Einfordern von Unterlagenergänzungen) und Fachstellen (Einholen von Stellungnahmen) läuft digital über die Applikation. Weiterhin über den Postweg laufen fristauslösende Verfügungen und fristgebundene Eingaben wie Einwendungen.

Wie werden die Gemeinden bei der Einführung von "eBau Aargau" unterstützt?

Die Gemeinden werden bei der Einführung von "eBau Aargau" von kantonaler Seite begleitet und unterstützt.

Bevor eine Gemeinde an die Applikation angeschlossen wird, haben die Mitarbeitenden der Bauverwaltungen verschiedene Möglichkeiten, die Funktionen der neuen Lösung kennen zu lernen (Schulungen, Lehrmittel, etc.).

Was ist mit Gemeinden, die bereits mit einer Gemeinde-Software arbeiten?

Gemeinden, die bereits eine Bauverwaltungslösung im Einsatz haben, werden ab 2021 an "eBau Aargau" angeschlossen. Damit sie ihre Lösung weiterhin wie gewohnt nutzen können, wird eine Schnittstelle nach dem eCH-Standard 0211 zur Verfügung gestellt. Die dafür nötige Schnittstelle wird ab 2020 gemeinsam mit den Bausoftwareanbietern spezifiziert und realisiert. Getestet wird die Schnittstelle ab 2020 mit Pilotgemeinden, die bestehende Lösungen bereits im Einsatz haben.

Wie sieht es mit Schnittstellen zu Geschäftsverwaltungssystemen von Gemeinden aus?

Zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten, wie Schnittstellen zu Geschäftsverwaltungssystemen der Gemeinden oder zu GERES sind im Projektbudget nicht vorgesehen. Entsprechende Anforderungen müssten im Rahmen eines weiteren Projektantrags eingegeben und separat finanziert werden.

Hat "eBau Aargau" eine Schnittstelle zum GWR?

Die Schnittstelle zum GWR (für alle Gemeinden ohne Bauverwaltungslösung) sowie Verbesserungen in der Anwendung von "eBau Aargau" sind als Optimierungen ab 2021 vorgesehen.

Welche Anpassungen an der Infrastruktur sind für "eBau Aargau" notwendig?

Gemeinden, welche sich an "eBau Aargau" anschliessen, werden folgende Anpassungen an der Infrastruktur empfohlen:

  • Zwei Bildschirme pro Arbeitsplatz und PDF-Viewer für alle Mitarbeitenden, welche mit Plänen arbeiten. Ein Bildschirm sollte vorzugsweise etwas grösser sein (mindestens 24-Zoll). Dualport-Grafikarte für zwei Monitore mit möglichst hoher Auflösung
  • Internetleistung mit mindestens 25MB/s (Download), bzw. 10MB/s (Upload) (bei mehreren Benutzern entsprechend höher)
  • Ein öffentlicher PC-Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen oder einem grossen Bildschirm für die öffentliche Auflage
  • Beamer oder grosser Bildschirm für die Besprechung von Baugesuchen in Bauverwaltung und/oder Gemeinderat / Kommission
  • Evtl. elektronische Tablets für Augenscheine auf Baustellen

Die vorgesehene Infrastruktur kann auch bei anderen künftigen E-Government-Prozessen eingesetzt werden.

Welche Kosten entstehen für eine Gemeinde mit einem Anschluss an "eBau Aargau"?

Die Investitionskosten für die Entwicklung von "eBau Aargau" werden vom Kanton übernommen. Für Gemeinden, die sich "eBau Aargau" anschliessen, fallen somit keine Lizenz- oder Beschaffungsgebühren an. Hingegen wird eine jährliche Betriebspauschale erhoben, welche die Kosten, die durch den Betrieb, Datenarchivierung und Support entstehen, deckt. Analog zum Projekt Verbund "eUmzugAG" wird der Kanton Aargau die Betriebskosten der ersten drei Betriebsjahre (2020–2022) vorfinanzieren. Die Gemeinden haben somit erst für das Jahr 2023 entsprechende Beiträge zu budgetieren. Nach Ablauf dieser drei Jahre werden die Beiträge den Gemeinden rückwirkend in Rechnung gestellt. Vorgesehen ist allenfalls ein Modell, wonach sich der Beitrag der Gemeinden nach der Einwohnerzahl richtet.

Dazu kommen Investitionskosten für die Anpassung der eigenen Infrastruktur gemäss den Empfehlungen (vorstehendes Kapitel). Für Nutzer von Bauverwaltungslösungen können Kosten für die Anbindung an "eBau Aargau" entstehen (weitere Angaben durch Anbieter).

Wo werden die Baugesuchsdaten von "eBau Aargau" abgelegt?

Mit "eBau Aargau" werden die Gesuchsunterlagen neu auf kantonalen Servern gespeichert, bleiben aber weiterhin im Besitz der Gemeinden. Die kantonalen Instanzen haben keinen Einblick in diese Unterlagen, es sei denn, sie werden aktiv durch die kommunale Bauverwaltung zur Vernehmlassung eingeladen.

Die dauernde Dokumentenablage erfolgt für Gemeinden ohne eigene Bauverwaltungslösung in "eBau Aargau"

Bei Gemeinden, die mit einer Bauverwaltungssoftware arbeiten, werden die Daten wie bis anhin von der Gemeinde selber auf der eigenen Infrastruktur verwaltet und abgelegt.

Gibt es ein Langzeitarchiv?

Eine ordnungsgemässe Aktenführung ist auch im Baubewilligungsverfahren absolut unerlässlich. Im Baubewilligungsverfahren führt die im Verfahren federführende Behörde, also die Gemeinde, das Liegenschaftsdossier lückenlos (physisch oder elektronisch). Im Baupolizeibereich gibt das Dossier Auskunft über Baugesuche mit Beilagen, Baubewilligungen, Baukontrollberichte und allfälligen Bussenverfügungen. Die administrative Aufbewahrungsfrist gilt solange das Gebäude steht (ruhende oder dauernde Aktenablage), erst danach wird das Dossier archiviert. Die Langzeitarchivierung von archivwürdigen Unterlagen ist letztendlich Angelegenheit des Staatsarchivs. Die Migration der Daten ins Langzeitarchiv ist mit dem Staatsarchiv abzugleichen. Vorentscheide und nicht ausgeführte Bauten sollten als potenzielle Vorakten für spätere Gesuche der Aktenablage zugeführt werden.

Wem gehören die Daten?

Die Baugesuchsdaten gehören der jeweiligen Gemeinde und können weder von den anderen Gemeinden noch vom Kanton eingesehen werden (Ausnahme: Kantonsadministrator). Die Daten werden auf der Infrastruktur des Kantons abgelegt.

Wer kann auf die Baugesuchsdaten der Gemeinde zugreifen?

Die Gemeinde bestimmt, welche Benutzer Lese- und Editierrechte auf die Gesuchsunterlagen haben. Diese Rechte können in globo auf alle Gesuche (z. B. für Kommissionsmitglieder, Gemeinderat, etc.) oder aber auf einzelne Gesuche beschränkt vergeben werden.

Welche Gemeinden arbeiten bereits mit "eBau Aargau"?

  • Aktuell arbeiten die drei Pilotgemeinden Aarburg, Endingen und Möhlin mit "eBau Aargau". Demzufolge können ausschliesslich in diesen Gemeinden die Baugesuche digital eingereicht werden (über "Mein Konto" von www.ag.ch). Ab 2020 werden sukzessive weitere Gemeinden an "eBau Aargau" angeschlossen.

Was muss eine Gemeinde tun, wenn sie künftig mit "eBau Aargau" arbeiten möchte?

Von vielen Gemeinden haben wir anlässlich einer Umfrage eine Rückmeldung erhalten, ab wann für sie die Anbindung an "eBau Aargau" in Frage kommt. Die ersten Gemeinden werden ab Mitte Q2 2020 an eBau angeschlossen.

Gerne stehen wir Ihnen für die Kontaktaufnahme zur Verfügung (siehe Kontakte).

Wie sieht der weitere Zeitplan von "eBau Aargau" aus?

Unter der Berücksichtigung des Projektstands ergibt sich folgender Terminplan für die Einführung von "eBau Aargau":

ZeitpunktEtappe und Anzahl Gemeinden
Mitte Quartal 2, 2020Etappen 1 und 2: ca. 17 Gemeinden
Quartal 3, 2020Etappe 3: ca. 37 Gemeinden
Quartal 4, 2020Etappe 4: ca. 10 Gemeinden
ab 202113 Gemeinden
Quartal 2, 2020eBau extended
2021eCH-Schnittstelle

Wie sieht der Support-Service von "eBau Aargau" aus?

Für Supportanfragen von Gesuchstellenden, bei denen der Gemeinde-Administrator nicht weiterhelfen kann, wird eine zentrale Anlaufstelle/Hotline eingerichtet (Betrieb durch Kanton), die während den Büroarbeitszeiten erreichbar ist. Der Service der Hotline übernimmt eine Art Triage, das heisst er kann erkennen, ob ein Anwenderproblem, ein fachliches Problem oder eine technische Störung vorliegt.

Wie informiere ich mich über die Schulungen von "eBau Aargau"?

Da das Arbeiten mit der Bauverwaltungslösung von "eBau Aargau" für einige Mitarbeitende der Gemeinden herausfordernd sein kann, bietet das BVU spezielle ganztägige Schulungen für Gemeinde-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter an. Die Schulungsdaten und das Schulungsprogramm findet man auf der Plattform der kantonalen Bildungsangebote:

www.ag.ch/personalentwicklung > Bildungsangebot (öffnet in einem neuen Fenster)

Bitte geben Sie bei der Suche unter Titel "eBau Aargau" ein.

Wie werde ich im täglichen Umgang mit "eBau Aargau" unterstützt?

Ein regelmässiges Arbeiten mit "eBau Aargau" ist wichtig für den Lernprozess (Routine). Das stellt insbesondere für kleine Gemeinden mit wenigen Baugesuchen eine Herausforderung dar. Zur Unterstützung stellt das BVU eine Benutzeranleitung "Online-Schalter" (für Gesuchstellende) und eine Benutzeranleitung "Prozessablauf Bauverwaltung" (für Mitarbeitende Bauverwaltung) zur Verfügung.

Wie wird die Applikation "eBau Aargau" über die nächsten Jahre auf dem neuesten Stand gehalten?

Der Auftrag des Departements BVU zur Umsetzung eines elektronischen Baubewilligungsprozesses EBP stammt aus dem Jahr 2014. Mit der Vergabe des Auftrags hat man sich entschieden, eine prozessorientierte Applikation zu beschaffen. Diese wurde auf der E-Government-Infrastruktur des Kantons Aargau geplant und realisiert. So konnte man von bereits bestehenden Bausteinen profitieren und Services wie "Mein Konto" nutzen. Um den aktuellen Anforderungen zu genügen, die Sicherheit zu gewährleisten und vom technologischen Fortschritt zu profitieren, wird diese Infrastruktur in den nächsten Jahren aktualisiert und zum Teil erneuert. Dies bedeutet auch für die Applikation "eBau Aargau" Neuerungen.

Selbstverständlich steht der Kanton Aargau dafür ein, dass die Entwicklung und Betreuung von "eBau Aargau" auch über die nächsten Jahre hinaus sichergestellt ist. Der Kanton hat dazu eine Strategie (Definition im Blueprint E-Government Service) entwickelt. Ab der Inbetriebnahme wird die Applikation laufend verbessert und angepasst werden.

Eine Softwareapplikation hat keine Abnutzung und auch keinen Verschleiss, da sie nur aus digitalen Daten besteht. Jedoch ist uns bewusst, dass aufgrund der technologischen Entwicklung mit einer begrenzten Lebenserwartung von sechs bis acht Jahren zu rechnen ist.

Auch im Rahmen der digitalen Transformation, wird der Baubewilligungsprozess beobachtet. Die nachhaltigen Auswirkungen des digitalen Wandels auf das künftige Aufbereiten und Einreichen von Baugesuchen soll in die nächste Generation einfliessen.

Warum hört der Baubewilligungsprozess für die Gemeinden (ohne Bauverwaltungslösung) auf "eBau Aargau" mit dem Erstellen des Bauentscheides auf?

Das Vorprojekt zum Projekt "Baugesuch bewilligen – Online-Portal für Baugesuche" stammt aus dem Jahr 2014 und wurde dank der Mitarbeit von Gemeinden und aufgrund einer umfassenden Umfrage bei den Gemeinden erstellt. Bei der Definierung des elektronischen Prozesses (auf Seiten der Gemeinde) hat man sich damals dazu entschieden, ausschliesslich das Baubewilligungsverfahren zu optimieren (bis und mit Ausfertigung Bauentscheid). Auf die Integrierung des Vollzugs (Bauphase, Kontrollphase und Abnahmephase) im elektronischen Prozess hat man verzichtet, da man bestehende Bauverwaltungslösungen nicht konkurrenzieren wollte. Ziel war es, mit der gemeinsamen Plattform eine Basis zur Verfügung zu stellen, die mit den gängigen GEVER-Anwendungen kompatibel ist.

Heute werden wir von Gemeinden immer wieder angefragt, ob man diesen Entscheid nicht überdenken und den Vollzugsprozess bei der Umsetzung von "eBau Aargau" einbauen könne. Wir nehmen diese Anliegen ernst und haben erste Anpassungen aufgenommen. Bei der Initiierung einer 2. oder 3. Generation von "eBau Aargau" kann möglicherweise über eine Erweiterung der Applikation um den Vollzugsprozess nachgedacht werden.

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