Archive privater Herkunft

Archive privater Herkunft bilden eine wichtige Ergänzung zum staatlichen Archivgut. Das Staatsarchiv übernimmt Nachlässe von ausgewählten Personen, Organisationen, Institutionen und Firmen, sofern diese für die Kantonsgeschichte bedeutsam sind.

Nachlässe von Aargauer Persönlichkeiten wie etwa dem Politiker und Pädagogen Heinrich Zschokke (1771-1848), dem Schriftsteller Paul Haller (1882-1920) oder der Kinderärztin Marie Meierhofer (1909-1998) befinden sich im Staatsarchiv. Unternehmen wie das Verlagshaus Sauerländer, die Bronzewarenfabrik Turgi BAG oder die Bank in Zofingen haben ihren Firmennachlass dem Staatsarchiv übergeben.

Zudem lagern die Archive verschiedener politischer oder kultureller Organisationen bei uns, von der Aargauer Arbeiterbewegung über den Kaufmännischen Verein Aarau bis hin zur Pferdezuchtgenossenschaft, dem WWF Aargau oder dem Stapferhaus Lenzburg. Zeitlich erstrecken sich die Archive privater Herkunft von der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Archive privater Herkunft sind unterschiedlich erschlossen. Die Einsichtnahme ist in den Schenkungs- bzw. Hinterlegungsverträgen geregelt.

Online-Inventar des Staatsarchivs Aargau (öffnet in einem neuen Fenster)

Findmittel

Eine Auswahl von Findmitteln zu den im Staatsarchiv Aargau einliegenden Archiven privater Herkunft findet sich in den Archivverzeichnissen . Die Archive privater Herkunft sind zudem in unserer archivinternen Datenbank verzeichnet.

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