Schulpsychologischer Dienst

Der Schulpsychologische Dienst (SPD) ist eine kantonale Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter bis Ende Sekundarstufe I. Lern- und Leistungsbesonderheiten sowie psychische oder soziale Schwierigkeiten, die sich im Kindergarten oder in der Schule zeigen, können Gründe für eine Anmeldung sein.

Das Ziel der schulpsychologischen Arbeit ist es, zu einer möglichst optimalen Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen beizutragen. Dies gelingt am ehesten in einer engen Zusammenarbeit mit deren Umfeld, d.h. Eltern, Schule und Behörden, um alle Ressourcen auszuschöpfen. Die Haltung gegenüber den Klientinnen und Klienten ist von Anerkennung, Wertschätzung und Respekt geprägt.

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung ist ein elementares Anliegen des Schulpsychologischen Diensts. Alle Schulpsychologinnen und -psychologen absolvierten als Grundlage ein Psychologiestudium an einer Hochschule. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besitzen zusätzlich den Fachtitel für Kinder- und Jugendpsychologie. Permanente Weiterbildung, regelmässige Supervision und Intervision sowie reger Austausch mit Fachleuten, auch mit angrenzenden Wissensgebieten, erweitern die beraterischen Fähigkeiten.

Schweigepflicht

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen stehen unter Schweigepflicht. Dies gilt auch gegenüber der Schule, anderen Dienststellen und Ämtern. Nur die Betroffenen selbst können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dieser Schweigepflicht entbinden.