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Schulqualität & Aufsicht

Das Qualitätsmanagement (QM) an der Aargauer Volksschule besteht aus dem schulinternen Qualitätsmanagement und der kantonalen Schulaufsicht. Mit den Schulleistungserhebungen ÜGK (Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen) und PISA erhalten die Kantone Informationen zur Wirksamkeit ihrer Bildungssysteme.

In erster Linie sind die Schulen vor Ort für ihre Qualitätsentwicklung verantwortlich. Der Kanton Aargau stellt ihnen dazu Instrumente zur Verfügung.

Schulinternes Qualitätsmanagement

Die Volksschule vor Ort wird durch die Schulpflege und die Schulleitung mit folgender Aufgabenverteilung geführt:

  • Die Schulpflege ist verantwortlich für die Führung der Schule und trifft alle wichtigen Entscheidungen.
  • Die Schulleitung führt die Schule operativ. Sie ist der Schulpflege unterstellt und nimmt die interne Qualitätssicherung und -entwicklung wahr.

Schulaufsicht und kantonale Qualitätskontrolle

Die kantonale Schulaufsicht hat eine unterstützende und kontrollierende Funktion.

Ab Schuljahr 2020/21 prüft sie im Rahmen der kantonalen Qualitätskontrolle periodisch und flächendeckend die Schulqualität aller Schulen. Unterstützt wird sie durch die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz. Der Kanton erlangt damit Aufschluss darüber, inwieweit die Schulen die definierten Qualitätsansprüche erfüllen und die kantonalen Vorgaben einhalten.

Bildungsmonitoring

Das Bildungsmonitoring Schweiz (öffnet in einem neuen Fenster) macht Aussagen zur Wirksamkeit der Bildungssysteme auf nationaler und kantonaler Ebene. Das Bildungsmonitoring dient als Grundlage für die Bildungsplanung und bildungspolitische Entscheide. Einen Beitrag zum Bildungsmonitoring Schweiz leisten die Erhebung "Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen" (ÜGK) sowie die internationale Vergleichsstudie PISA. Mit den beiden Erhebungen wird der Lernstand der Schülerinnen und Schüler mittels Stichprobe auf nationaler und kantonaler Ebene erfasst.

Daneben führen die vier Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn flächendeckend die vier Leistungstests "Checks" durch. Die Checks dienen der individuellen Standortbestimmungen und Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen (ÜGK)

ÜGK ist eine Erhebung im Rahmen des nationalen Bildungsmonitorings der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Mit Tests am Ende der 2. Primarklasse sowie in der 6. und 9. Klasse der Oberstufe wird festgestellt, inwiefern die Schülerinnen und Schüler die nationalen Bildungsziele (Grundkompetenzen) erreichen. Die Grundkompetenzen wurden im Juni 2011 von den 26 Kantonen der Schweiz für die Fächer Schulsprache, Mathematik, Fremdsprachen und Naturwissenschaften beschlossen und freigegeben.

Erhebungen 2016 und 2017

Die erste Erhebung ÜGK fand im Frühling 2016 im Fach Mathematik statt und betraf die 9. Klasse. Die zweite Erhebung erfolgte 2017. Mit ihr wurden die Grundkompetenzen in Schulsprache und erster Fremdsprache am Ende der 6. Klasse überprüft. Die Ergebnisse der beiden Erhebungen zeigen in den Sprachen eine hohe Übereinstimmung im Erreichen der Grundkompetenzen zwischen den Kantonen. In der Mathematik ist der Harmonisierungsgrad weniger hoch. Die Aargauer Schülerinnen und Schüler liegen im Vergleich mit den anderen Kantonen sowohl in den Sprachen wie auch in Mathematik in der Mitte.

Die für 2020 und 2022 geplanten Erhebungen mussten aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 2023 und 2024 verschoben werden.

Weitere Informationen

Detaillierte Informationen zu den Erhebungen ÜGK und zu den Ergebnissen: