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POWER AARGAU: Ein Monat im Zeichen des Energiekantons Aargau

Das Projekt wird im Juni 2022 in Zusammenarbeit mit dem Stapferhaus Lenzburg umgesetzt

Als traditioneller Energiekanton will der Aargau eine aktive Rolle spielen, um die energie- und damit auch die klimapolitischen Ziele von Bund und Kanton zu erreichen. Das angestrebte Ziel "Netto Null-Treibhausgasemissionen bis 2050" hat grosse Auswirkungen nicht nur auf die Politik, sondern auch auf Wirtschaft und Gesellschaft – die Mitarbeit aller ist gefragt. Dazu sind – neben den Massnahmen auf politischer Ebene – die Vermittlung von Wissen im Energie- und Klimabereich sowie die Sensibilisierung und aktive Beteiligung der Bevölkerung nötig. Zu diesem Zweck lanciert der Kanton mit weiteren Organisationen das Projekt POWER AARGAU, das vom Stapferhaus Lenzburg umgesetzt wird: Der Monat Juni 2022 steht ganz im Zeichen des Energiekantons Aargau.

Der Kanton Aargau unterstützt das Ziel "Netto Null-Treibhausgasemissionen bis 2050" des Bundes und damit verbunden auch den Ausbau der erneuerbaren Energien und den entsprechenden Umbau des Energiesystems. Einerseits ist er auf der politischen Ebene aktiv – beispielsweise durch die Umsetzung seiner kantonalen Klimastrategie, der Strategie energieAARGAU, des Förderprogramms Energie im Gebäudebereich, der Solaroffensive oder der geplanten Teilrevision des Energiegesetzes. Andererseits hat das Netto-Null-Ziel auch grosse Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft und bietet gleichzeitig für den Aargau als traditionellen Energie- und Hightech-Kanton grosse Chancen.

"Die energie- und klimapolitischen Ziele lassen sich nur erreichen, wenn alle einen Beitrag leisten. Wir wollen deshalb mit POWER AARGAU zur Wissensvermittlung im Energie- und Klimabereich sowie zur Sensibilisierung rund um das Thema Energie beitragen und mit der breiten Bevölkerung ins Gespräch kommen", sagt Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Dies soll im Juni 2022 mit dem Projekt "POWER AARGAU – ein Monat im Zeichen des Energiekantons" geschehen.

Verschiedene Projektbeteiligte – Umsetzung durch das Stapferhaus

Der Kanton unterstützt POWER AARGAU mit einem einmaligen Swisslos-Fonds-Beitrag von 450'000 Franken, der Bund sowie weitere Institutionen und Unternehmen haben ihre finanzielle Beteiligung zugesagt. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Kantons (Projektleitung beim BVU), des Paul Scherrer Instituts, der Fachhochschule Nordwestschweiz und des Hightech Zentrums Aargau. POWER AARGAU wird in Zusammenarbeit mit dem Stapferhaus Lenzburg umgesetzt, welches das Projekt inhaltlich und formal verantwortet. "Das Stapferhaus stellt die wichtigen Fragen zur Gegenwart, die Energiefrage ist eine davon. Wir freuen uns, mit diesem Projekt im Aargau unterwegs zu sein und mit unterschiedlichsten Menschen in diesem Kanton ins Gespräch zu kommen. Dafür verlassen wir einmal mehr das Museumsformat, machen keine Ausstellung, sondern schlagen neue Wege ein", sagt Sibylle Lichtensteiger, Gesamtleiterin im Stapferhaus.

Das Projekt POWER AARGAU findet im Juni 2022 statt und spielt mit verschiedenen Bausteinen, die unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ansprechen:

  • Energie-Geschichten im und aus dem ganzen Kanton geben dem Energiekanton Aargau ein Gesicht; sie kommen aus der Vergangenheit, dem Jetzt und aus der Zukunft, sind persönlich, wissenschaftlich oder auch politisch. Sie zeigen, wo und wieviel Energie im Kanton Aargau steckt. Die Bevölkerung findet sie als Audiobeiträge, via Plakate und über eine Webseite. Die Menschen im Aargau sind aufgerufen, spannende "Energie-Geschichten" zu melden (s. Box am Schluss dieser Medienmitteilung).
  • Energie-Workshops bereiten die Berufsleute von morgen auf die Zukunft vor. 2'000 Berufsschülerinnen und Berufsschüler besuchen im Juni das Stapferhaus und diskutieren, inwiefern sie das Thema betrifft.
  • Energie-Treffpunkt und Finissage von POWER AARGAU im Stapferhaus am Wochenende vom 2./3. Juli 2022 – mit Diskussionspodien, Konzerten, Energieveranstaltungen usw.

Aktive Rolle des Aargaus als traditioneller Energiekanton

Zusätzlich strebt das BVU im Rahmen von POWER AARGAU die Durchführung einer Veranstaltung mit namhaften nationalen und kantonalen Exponenten aus Politik, Behörden und Wirtschaft an. Damit will der Energiekanton Aargau auch auf nationaler Ebene seine aktive Rolle als Plattform für die energiepolitische Diskussion weiterführen, die er bereits mit dem Energie-Trialog in den Jahren 2007–2010 sowie 2012–2013 erfolgreich initiiert hat. Bereits im damals geführten Dialogprozess zur Energiepolitik des Bundes wurden zahlreiche relevante Fragen thematisiert, die heute wieder an Aktualität gewonnen haben – unter anderem das aktuell breit diskutierte Thema der Energie-Versorgungssicherheit.

"Energie-Geschichten" gesucht!

Wir suchen im Rahmen des Projekts POWER AARGAU spannende und persönliche Geschichten aus dem Energiekanton. Sie setzen sich für die Energiewende ein? Sie forschen an einer Idee, die unsere Energiezukunft verändern könnte? Sie leben im Alltag besonders energiebewusst? Oder Sie kennen eine spannende Person, die sich im Aargau mit Energie und Strom beschäftigt? Wir suchen Tüftler/innen, Aktivist/innen, Forscher/innen, Pionier/innen, Anwohner/innen, Bürger/innen aus dem Kanton Aargau, die uns ihre persönliche Energie-Geschichte erzählen.

Melden Sie sich bei uns! Schicken Sie eine Sprachnachricht mit Informationen zu Ihrer Geschichte an 076 211 99 83.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt