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Baustart für das kantonale Strassenprojekt Schadenmühle in Baden

Offizieller Spatenstich mit den Projektbeteiligten am 28. September 2021 gefeiert

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt saniert den Abschnitt Schadenmühle an der Mellingerstrasse in Baden. Das Projekt beinhaltet die Sanierung und Umgestaltung der Mellingerstrasse, den Ersatz der Bahnbrücke, einen neuen Velosteg und den Kreisel Burghalde. Am Dienstag, 28. September 2021 wurde der offizielle Spatenstich gefeiert. Die Hauptarbeiten starten am 30. September 2021. Die komplexen Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2024.

Am 28. September 2021 fand der offizielle Spatenstich auf dem Schadenmühleplatz im Beisein von Vertretern des Kantons, der Stadt Baden und Projektbeteiligten statt. Philippe Ramseier, Stadtrat, und Rolf H. Meier, Kantonsingenieur, begrüssten die Gäste. Rolf H. Meier betonte die Notwendigkeit des Projekts: "Die Schadenmühle ist der letzte noch nicht sanierte Abschnitt auf der Achse von der Autobahn bis zum Schulhausplatz in Baden. Erste Planungen wurden bereits 2002 aufgenommen." Meier ergänzte: "Nach beinahe zwanzig Jahren Planungszeit können nun die dringenden betrieblichen und städtebaulichen Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden und für die Anwohnenden realisiert werden." Philippe Ramseier wies auf die Bedeutung für die Stadt Baden hin: "Das Strassenprojekt Schadenmühle ist der Startschuss für die Quartierentwicklung. Das Gebiet Schadenmühle soll mit der sanierten Mellingerstrasse aufgewertet und ein integraler Bestandteil der Innenstadt werden." Als symbolischer Akt haben die Redner den ersten Teil der Stützmauer entlang des Schadenmühleplatzes abgebrochen.

Bauphase 1 ab 30. September 2021

Die Vorarbeiten laufen: So wurden für die Verbreiterung auf der Nordseite bereits die Bäume entlang des Schadenmühleplatzes und in privaten Gärten gerodet. Am Ende Bauprojekts werden sie ersetzt. Das Holz der gefällten Bäume wird in Zusammenarbeit mit einem der Grundeigentümer künstlerisch verwendet. Die Objekte sollen dann für einen guten Zweck versteigert werden.

Die erste Bauetappe startet am 30. September 2021 und umfasst die Nordseite des Abschnitts vom Schadenmühleparkplatz bis zur bestehenden SBB-Brücke. Zuerst wird die Verbreiterung erstellt. Dafür werden die Stützmauern abgebrochen und zurückversetzt neu erstellt. Anschliessend wird an den Strassen und Werkleitungen auf der Nordseite gearbeitet. Zudem beginnen die Vorbereitungsarbeiten für den Brückenbau auf der freistehenden Parzelle östlich der Bahnbrücke. Die erste Bauphase dauert bis März 2022.

Der Verkehr auf der Mellingerstrasse wird mit wenigen, kurzen Ausnahmen zweispurig geführt. Der Veloverkehr stadtauswärts wird während der ganzen Bauzeit über den Edi-Zander-Stich und die Stadtbachstrasse umgeleitet. Einzelne Fussgängerverbindungen werden temporär aufgehoben. Die Parkierungsmöglichkeiten auf dem Schadenmühleplatz sind zeitweise stark reduziert. Die Einschränkungen durch die Bauarbeiten sind leider unvermeidbar und tragen zu einer kürzeren Bauzeit bei. Insbesondere während den Verkehrsumstellungen muss mit Behinderungen gerechnet werden.

Ersatz der SBB-Brücke im Frühling 2022

Die bestehende SBB-Brücke wird an gleicher Stelle durch einen Neubau mit grösserer Spannweite ersetzt. Der Brückenersatz erfolgt in einer neunwöchigen Sperrung der SBB-Linie von April bis Juni 2022. Highlights werden der Brückenrückbau und der Einschub des neuen Brückenüberbaus an den Wochenenden vom 23./24. April und 28./29. Mai 2022, an denen die Mellingerstrasse gesperrt werden muss.

Im Anschluss wird der Kreisel Burghalde erstellt. Der neue Kreisel Burghalde bindet die Burghalden- und Kreuzlibergstrasse an die Mellingerstrasse an und kommt mittig unter die Brücke zu liegen. Zuletzt folgen die Abschnitte mit Werkleistungs-/Strassenbau vom Kreisel Burghalde Richtung Schulhausplatz und vom Schadenmühleparkplatz stadtauswärts. Die Bauarbeiten dauern aufgrund der komplexen Bauvorgängen, den zahlreichen Kunstbauten und den beengten Platzverhältnissen rund drei Jahre.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt