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SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

SDG 17 Ziel: Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen

SDG 17: Entwicklungsstand im Kanton Aargau

Der Kanton Aargau arbeitet in vielfältigen Partnerschaften zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030. Über die aktive Mitwirkung des Kantons Aargau beim Netzwerk der kantonalen Nachhaltigkeitsfachstellen (NKNF) wird die interkantonale Zusammenarbeit sowie der Austausch mit dem Bund sichergestellt. Zur Pflege eines gemeinsamen Indikatorensystems zum Messen von nachhaltiger Entwicklung ist der Kanton Aargau Teil des "Cercle Indicateurs". Mit dem "Nachhaltigkeitsdialog" unterstützt der Kanton die Aargauer Gemeinden bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung. 2005 hat der Kanton Aargau den ersten kantonalen Nachhaltigkeitsbericht, ein Mittel zur kohärenten und transparenten Politikgestaltung, publiziert. Seither sind fünf Nachhaltigkeitsberichte erschienen, bei denen Systematik und Datengrundlage fortlaufend optimiert wurden. Mit dem Instrument "Checkliste Interessenabwägung Nachhaltigkeit" führt der Kanton Aargau Nachhaltigkeitsbeurteilungen von eigenen Projekten und Prozessen durch.

Das Handeln von Wirtschaft, Gesellschaft und Kanton hat auch Auswirkungen auf die restliche Schweiz und das Ausland, wobei bezüglich dieser grenzüberschreitenden Effekte grosse Wissenslücken bestehen. Beispielsweise fällt ein Grossteil der Umweltbelastung infolge des Konsums in der Schweiz durch die Produktion von Gütern im Ausland an und die hohen Treibhausgasemissionen haben Auswirkungen auf das globale Klimasystem.

Der Entwicklungsstand des SDGs 17 basiert auf den Fakten folgender Themenbereiche:

SDG 17: Schweizer Unterziele mit Relevanz für den Kanton Aargau

Die ausgewählten Schweizer Unterziele des SDG 17 (Stand Oktober 2020) sind für die Kantone relevant und unterstützen bei der Einordnung des beschriebenen Entwicklungsstands.

17.2 Der Bund anerkennt grundsätzlich die Zielsetzung von 0.7% des Bruttonationaleikommens sowie die Ziele von 0.15% und 0.2% des Bruttonationaleinkommens für die ärmsten Entwicklungsländer als ein langfristiges Ziel für die Höhe der öffentlichen Entwicklungshilfe

17.8 Die Schweiz fördert im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit in ausgewählten Gebieten den Zugang zu Wissen und Technologien und setzt sich für einen chancengleichen Zugang der gesamten Weltbevölkerung zu Informationstechnologien ein

17.14 Die Politik des Bundes ist kohärent und transparent. Dabei werden Interessen und die drei Zieldimensionen der nachhaltigen Entwicklung in nationaler Perspektive, in ihren grenzüberschreitenden Wirkungen und mit Blick auf globale Herausforderungen ausgewogen berücksichtigt

17.16 Die Schweiz engagiert sich international für die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung und arbeitet im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit mit staatlichen und multilateralen Partnern, der Zivilgesellschaft und mit dem Privatsektor zusammen

17.19 La Confédération exploite et développe le monitoring du développement durable aux niveaux national et subnational et partage ses connaissances en la matière avec d’autres acteurs en Suisse ainsi qu’avec les autres pays dont notamment ceux en développement

SDG 17: Beziehungen mit anderen SDGs (generisch formuliert)

Die allgemeingültige (generische) Beschreibung der Beziehungen des SDG 17 mit anderen SDGs zeigt wichtige Zusammenhänge und kann Hinweise auf mögliche Handlungsansätze geben

Technische und soziale Innovationen, das Schliessen von lokalen Stoffkreisläufen sowie ein verantwortungsvoller Konsum tragen dazu bei, negative ökologische und soziale Auswirkungen in ausserkantonalen Gebieten zu verringern.

Eine verstärkte Berücksichtigung der ausserkantonalen Wirkungen lokalen Handelns führt zu einer Verringerung internationaler Ungleichheiten und stärkt die internationale Solidarität. Aus internationaler Perspektive hat dies potenziell Auswirkungen auf alle SDGs.

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