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SDG 14: Leben unter Wasser

SDG 14 Ziel: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

SDG 14: Entwicklungsstand im Kanton Aargau

Welche Beiträge aus dem Aargau zur Verschmutzung der Ozeane und Meere beitragen, ist insgesamt schwer abschätzbar. Grundsätzlich können Stickstoffeinträge und Mikroverunreinigungen zum Beispiel über Pneuabrieb, oder durch den Medikamenten- oder Kosmetikakonsum aus Aargauer Fliessgewässer und aus dem Grundwasser bis in die Ozeane gelangen. Die Verschmutzung von Grundwasser mit Stickstoff und Mikroverunreinigungen hat sich im Kanton Aargau seit 20 Jahren kaum verbessert. Stickstoff aus der Landwirtschaft und dem Verkehr gelangt zudem über die Luft via Regenwasser in Grund- und Oberflächenwasser. Auch diese Einträge nahmen in den letzten Jahren kaum ab. Hingegen hat sich die Qualität der Oberflächengewässer, welche aus dem Kantonsgebiet abfliessen, insgesamt kontinuierlich verbessert, was sich grundsätzlich positiv auf maritime Ökosysteme auswirkt. Allerdings geben punktuelle Messungen Hinweise auf Belastungen mit Pestiziden in Oberflächengewässer. Unter anderem über Littering gelangen Abfälle im Aargau in die Umwelt und können bis ins Meer gelangen. Besonders problematisch ist dabei Mikroplastik.

Der Entwicklungsstand des SDGs 14 basiert auf den Fakten folgender Themenbereiche:

SDG 14: Schweizer Unterziele mit Relevanz für den Kanton Aargau

Die ausgewählten Schweizer Unterziele des SDG 14 (Stand Oktober 2020) sind für die Kantone relevant und unterstützen bei der Einordnung des beschriebenen Entwicklungsstands.

14.1 Die Stickstoffeinträge aus Luft und Gewässer werden reduziert

SDG 14: Beziehungen mit anderen SDGs (generisch formuliert)

Die allgemeingültige (generische) Beschreibung der Beziehungen des SDG 14 mit anderen SDGs zeigt wichtige Zusammenhänge und kann Hinweise auf mögliche Handlungsansätze geben

Die Qualität des (Trink-)Wassers und der Wasserinfrastruktur haben insgesamt Auswirkungen auf das Leben unter Wasser. Die landwirtschaftliche Produktionsweise, aber auch die übrigen wirtschaftlichen Produktionsprozesse sowie der Konsum können über Fremdstoffeinträge in Gewässer und die Luft einen Einfluss auf Ozeane und Meere haben. Daneben hat auch der Konsum von Fischereiprodukten und (importierten) Gütern allgemein Auswirkungen auf den Zustand maritimer Ökosysteme. Der Klimawandel führt zur Erwärmung der Temperatur und zur Versauerung des Wassers in Ozeanen und Meeren und beeinträchtigt dadurch die maritimen Ökosysteme.

Werden Belastungsgrenzen maritimer Ökosysteme überschritten, kann dies mannigfaltige Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Wirtschaft und somit auf den Entwicklungsstand der Gesellschaft insgesamt haben. Auf das Aufzeigen dieser indirekten, Zusammenhänge wird hier verzichtet.

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