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Kantonales Verkehrsmodell (KVM-AG)

Das Kantonale Verkehrsmodell Aargau (KVM-AG) ist eine vereinfachte Abbildung des Verkehrssystems und -geschehens. Es dient dazu, Auswirkungen von Massnahmen aus Verkehrspolitik, -planung und/oder -technik abzuschätzen.

Modellversion

Das Modell bildet den motorisierten Individualverkehr (MIV) und den öffentlichen Verkehr (öV) ab. Modelliert werden der durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV) und die Abendspitzenstunde (ASP).

Modellentwicklung

Das Verkehrsmodell basiert auf Daten zum Verkehrsangebot (Strassennetz, öV-Netz, etc.) und zum Siedlungsraum (Einwohner, Arbeitsplätze, etc.). Aus den Angaben zum Verkehrsverhalten der Bevölkerung im Modellgebiet - erhoben mit dem Mikrozensus Verkehr 2000 (MZ 2000) - leitet die Abteilung Verkehr die Gesetzmässigkeiten des Verkehrsverhaltens ab (zum Beispiel Reisezweck). Die Ergebnisse des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010 fliessen in die nächste Aktualisierung des Verkehrsmodells ein.

Ermittlung Verkehrsnachfrage

Die Verkehrsnachfrage für den Ist-Zustand 2005 basiert auf den Siedlungsdaten, den aus MZ 2000 ermittelten Gesetzmässigkeiten für das individuelle Verkehrsverhalten sowie den Verkehrsnetzen mit Reisezeiten und Kapazitäten. Das MIV Modell ist 2010 aktualisiert worden.

Referenz-Szenario 2025

Beim Referenz-Szenario 2025 handelt es sich um eine Langfristprognose. Berücksichtigt sind Prognosen zur Siedlungsentwicklung und zu Veränderungen der Verkehrsinfrastruktur.

Anwendung auf lokaler Ebene

Das KVM-AG ist als Modell für den Personenverkehr realisiert und bildet damit eine Grundlage für Betrachtungen zu Änderungen im Verkehrssystem (zum Beispiel Neubau einer Strasse). Für Untersuchungen auf lokaler Ebene sind je nach Aufgabenstellung Verfeinerungen der Verkehrsnetze, der Zonierung und eventuell zusätzliche Zähldaten erforderlich.