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Nationale Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen (ÜGK)

Aargauer Schülerinnen und Schüler im Schweizer Durchschnitt

Bei der nationalen Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen (ÜGK) im Auftrag der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) mit Tests in Mathematik und Sprachen liegen die Aargauer Schülerinnen und Schüler im Vergleich mit anderen Kantonen in der Mitte. Es ist zu erwarten, dass sich die Einführung des neuen Aargauer Lehrplans ab Schuljahr 2020/21 in Zukunft positiv auf den Erreichungsgrad der Grundkompetenzen auswirken wird.

Die EDK hat heute im Rahmen einer Medienkonferenz über die Ergebnisse der erstmals durchgeführten ÜGK orientiert. Jeweils rund 1'000 Aargauer Schülerinnen und Schüler haben die Tests in Mathematik (Durchführung im Jahr 2016) und in Sprachen (2017) absolviert. Ihre Ergebnisse liegen in beiden Bereichen nahe am schweizweiten Mittel und unterscheiden sich statistisch nicht bedeutsam davon. Die geprüften Schülerinnen und Schüler im Aargau sind noch nicht nach dem Lehrplan 21, in welchem die zu erreichenden Grundkompetenzen beschrieben sind, unterrichtet worden. Der neue Aargauer Lehrplan auf Basis des Lehrplans 21 wird ab Schuljahr 2020/21 eingeführt. Bei künftigen Überprüfungen sind deshalb allgemein bessere Ergebnisse zu erwarten.

Grundkompetenzen erreichen

Der Kanton Aargau setzt sich zum Ziel, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler die Grundkompetenzen erreichen. Verschiedene in jüngster Zeit umgesetzte oder beschlossene Massnahmen werden dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen:

  • Der neue Aargauer Lehrplan Volksschule auf Basis des Lehrplans 21, in welchem die Grundkompetenzen beschrieben sind, wird ab Schuljahr 2020/21 eingeführt.
  • Als Teil des neuen Lehrplans werden ab Schuljahr 2020/21 auch neue Stundentafeln gelten. Insbesondere an der Primarschule und an der Realschule erhöht sich die Zahl der Pflichtstunden für die Schülerinnen und Schüler.
  • Die Auswahl der Lehrmittel in Mathematik und Deutsch in Primar- und Oberstufe wurde erweitert. Diese Lehrmittel orientieren sich alle am Deutschschweizer Lehrplan 21. Die Wahlmöglichkeit für Lehrpersonen ermöglicht eine bessere Passung zwischen der gewählten Unterrichtsmethode und dem verwendeten Lehrmittel.
  • Mit der Einführung der Leistungstests Checks und der Aufgabensammlung Mindsteps verfügen die Schulen über standardisierte Instrumente zur Förderung der Schülerinnen und Schüler wie auch zur Evaluation des Unterrichts. Checks und Mindsteps basieren auf den Kompetenzen des Lehrplans 21.
  • Insbesondere anhand des Check S3, den die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer obligatorischen Schulzeit absolvieren, erhalten die Schulen wichtige Hinweise dazu, inwiefern die Bildungsziele der Volksschule erreicht sind. Der Check S3 leistet einen zentralen Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, den es künftig noch besser zu nutzen gilt.

Aktuellstes Projekt zur Weiterentwicklung der Volksschule bildet der Regierungsbeschluss zur Neuen Ressourcierung Volksschule mittels einer differenzierten Schülerpauschale. Vom neuen Ressourcierungsmodell wird aufgrund des gezielten Einsatzes der Mittel zur Förderungen der Schülerinnen und Schüler ebenfalls ein positiver Effekt auf deren Leistungsfähigkeit erwartet.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport
  • Extern
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