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Sportaktivitäten

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 28. Oktober Verschärfungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bekannt gegeben. Sportliche Aktivitäten mit mehr als 15 Personen in Innenräumen sind nicht mehr erlaubt. Von den Regeln ausgenommen sind Kinder unter 16 Jahren.

Der Bundesrat hat am Mittwoch 28. Oktober Verschärfungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bekannt gegeben. Diese betreffen auch den Sportbereich.

Regeln für Sport und Kultur: Verbot sportlicher und kultureller Aktivitäten mit mehr als 15 Personen. Ausnahmen: Trainings und Proben von unter 16-Jährigen und im Profi-Bereich. Strengere Regeln für Kontaktsport und Chöre.

Die Kantone können in eigener Verantwortung weitergehende Massnahmen beschliessen.

Generelle Regelungen

Sportaktivitäten von Kinder und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag

Für Sportaktivitäten von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag gelten keine Einschränkungen im Trainingsbetrieb. Trainerinnen und Trainer müssen Masken tragen. Wettkämpfe dürfen jedoch nicht durchgeführt werden.

Sporttrainings in Gruppen mit Personen ab 16 Jahren

  • Maximale Gruppengrösse von 15 Personen bei sportlichen Aktivitäten, sowohl drinnen wie im Freien.
  • In allen Innenräumen gilt Maskenpflicht. Ausnahmen bei der Maskenpflicht sind nur möglich, wenn zwischen den Sportlerinnen und Sportlern eine grosse Distanz besteht, wie z.B. beim Tennis.
  • Im Freien darf Sport betrieben werden, wenn eine Gesichtsmaske getragen oder der erforderliche Abstand eingehalten wird (bspw. Joggen, Skitouren, Schneeschuhwandern, Langlauf etc.)
  • Nicht erlaubt sind Gruppentrainings, in denen Körperkontakte entstehen (z.B. Fussball, Unihockey, Basketball, Kampfsportarten, Tanzsport). Einzeltrainings oder Techniktrainings ohne Körperkontakt sind in allen Sportarten erlaubt.

Professioneller Sport

Für den professionellen Bereich im Sport gelten spezifische Regeln. Es gibt lediglich Einschränkungen bezüglich der Gruppengrösse bei Trainings. Professionelle Teams können Matches spielen, inklusive Staff, Medien und TV-Übertragung, aber nur vor höchstens 50 Zuschauern.

Sportveranstaltungen

  • Wettkämpfe für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind verboten.
  • Wettkämpfe mit Körperkontakt im Breitensport für Personen ab 16 Jahren sind verboten.
  • Wettkämpfe ohne Körperkontakt im Breitensport für Personen ab 16 Jahren sind möglich, aber nicht empfohlen. Total dürfen höchstens 50 Personen anwesend sein (Sporttreibende als auch Zuschauende zusammengezählt). Es muss eine Unterteilung in Einzelpersonen oder Gruppen à max 15 Personen vorgenommen werden. Im Innenbereich gilt ausserdem Abstand- und Maskenpflicht. Im Aussenbereich gilt Abstand- oder Maskenpflicht.
  • Wettkämpfe mit und ohne Körperkontakt sind im Leistungssport möglich. Es gilt keine Begrenzung an Teilnehmenden. Zusätzlich sind maximal 50 Zuschauende zugelassen. Es gilt ferner die weiteren Bestimmungen des BAG/BASPO einzuhalten.
  • Der Wettkampfbetrieb von Teams aus Ligen mit überwiegend professionelle Spielbetrieb ist grundsätzlich möglich.

Weitere Informationen zu Vorgaben für Veranstaltungen im Kanton Aargau

Übersicht nationale Vorgaben für organisierte Sportaktivitäten. Diese haben auch im Kanton Aargau Gültigkeit. Bild vergrössern
Übersicht nationale Vorgaben für organisierte Sportaktivitäten. Diese haben auch im Kanton Aargau Gültigkeit. Die Grafik steht als Download zur Verfügung.

Übersicht nationale Vorgaben für organisierte Sportaktivitäten. (PDF, 1 Seite, 43 KB)

Immer geltende Grundsätze

Für Personen unter 16 Jahren

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Maskentragpflicht ab Betreten der Sportanlage (gilt nicht für während dem Sportbetrieb und gilt nicht für Personen unter 12 Jahren).
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings sowie Veranstaltungen Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contract Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Für Personen ab 16 Jahren

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Immer Distanz halten und in Innenräumen immer Masken tragen (wenige Ausnahmen).
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings sowie Veranstaltungen Präsenzlisten führen. Für ein allfälli-ges Contract Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortli-chen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Trainings- und Sportbetrieb

Der Trainingsbetrieb ist grundsätzlich weiterhin möglich, jedoch unter Einschränkungen. Der Kanton Aargau hat für Sportaktivitäten und die Benutzung von Sportanlagen ein Merkblatt erstellt:

Für die Ausübung einer Sportaktivität sind weiterhin zwei Schutzkonzepte notwendig:

Schutzkonzept der Trainingsveranstalter oder Wettkampfveranstalter

Grundlage für jedes Schutzkonzept eines lokalen Trainingsveranstalters (Sportverein) bildet das Standardkonzept Trainingsbetrieb (öffnet in einem neuen Fenster) von Swiss Olympic, das mit wenig Aufwand auf den eigenen Verein angepasst werden kann. Die Verantwortung zur Umsetzung der jeweiligen Schutzkonzepte liegt bei den einzelnen Vereinen und Trainerinnen und Trainern/Leiterinnen und Leitern sowie den Sportlerinnen und Sportlern. Sportverbände stellen teilweise eigene Schutzkonzepte zur Verfügung.

Bei Fragen zur Durchführung von Vereinsaktivitäten oder zu den benötigten Schutzkonzepten, können sich die lokalen Vereine an ihre jeweilige Dachorganisation wenden.

Wer als Sportgruppe nicht Teil eines übergeordneten Verbands ist (zum Beispiel Plauschmannschaften) muss ein eigenes Schutzkonzept erstellen. Individualsportlerinnen und -sportler müssen keine Schutzkonzepte erstellen.

Schutzkonzept der Sportanlagen-Betreiber

Die zum Ausüben der Sportart betroffene Sportanlage muss vom jeweiligen Betreiber (Gemeinde, Kanton, Schule, Private, usw.) für die Sportaktivität wieder freigegeben werden. Dieser Entscheid obliegt jedem Sportanlagenbetreiber selber. Pro Innenraum dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten.

Empfehlung für Mehrfach-Hallen

Doppelturnhallen/Dreifachturnhallen, die durch mobile Wände komplett voneinander getrennt werden können, können bei geschlossenen Wänden als zwei einzelne resp. drei einzelne Innenräume gezählt werden, in denen je maximal 15 Personen am Training teilnehmen können (gilt nicht für Trainings von Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren). Sind die Wände nicht geschlossen, dürfen in der gesamten Halle maximal 15 Personen am Training teilnehmen.

  • Es steht den jeweiligen lokalen Betreibern einer Sportanlage - insbesondere auch von Hallen- und Freibädern - frei, spezifischere Vorgaben zu erlassen.
  • Jede Person muss in Eigenverantwortung sein Verhalten an die jeweilige Situation anpassen und trägt mit einem rücksichtsvollen Umgang dazu bei, weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Kantonale Schutzkonzepte für den Trainings- und Sportbetrieb

Der Kanton Aargau hat für die kantonalen Sportanlagen und das Hallenbad Telli Schutzkonzepte erarbeitet. Die aktuellen Versionen stehen zur Verfügung.

Dokumente werden laufend aktualisiert

Die vorliegenden kantonalen Dokumente und Merkblätter werden laufend in Rücksprache mit dem BASPO und Swiss Olympic überarbeitet und präzisiert. Bitte überprüfen Sie regelmässig die Aktualität.

J+S-Aktivitäten

J+S Aktivitäten für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind ohne Einschränkungen der Gruppengrössen möglich. Es werden alle J+S-Aktivitäten subventioniert, die durchgeführt werden, auch wenn die minimale Anzahl Aktivitäten nicht eingehalten werden.

J+S Aktivitäten für Personen über 16 Jahren obliegen den geltenden Einschränkungen der Gruppengrössen und weiteren Regelungen.

Weitere Informationen auf der Webseite von Jugend+Sport, auf der Webseite des BASPO sowie bei den jeweiligen Sportverbänden.

Hinweis Freiwilliger Schulsport

Der Freiwillige Schulsport findet für unter 16 Jährige grundsätzlich regulär statt. Für über 16 Jährige gemäss den geltenden Einschränkungen. Über die Durchführung entscheiden die Verantwortlichen vor Ort.

Lageraktivitäten

Bei der Planung und Durchführung von Lagern muss nach wie vor auf die aktuelle Lage Rücksicht genommen werden und ist Vorsicht geboten. Von Volksschulen organisierte Klassen- und Schullager sind im Kanton Aargau verboten. Auf Lager auf Sekundarstufe II sollte weitestgehend verzichtet werden.

Grundsätzlich gilt:

Entscheid Lagerdurchführung

Die Durchführung eines Lagers ist aktuell mit Unsicherheiten und teilweise hohen Ansteckungsrisiken verbunden. Über die Durchführung müssen die Organisatoren inidividuell entscheiden. Der Kanton Aargau rät zur Vorsicht.

Lager-Schutzkonzepte

Da sich Lager von Fall zu Fall unterschieden, sieht der Kanton Aargau davon ab, ein zentrales Schutzkonzept für Lageraktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Es ist wichtig, dass bei einer Durchführung das Lagerschutzkonzept durch alle Beteiligten (Leitungspersonen, Teilnehmende, Eltern, etc.) jederzeit eingehalten wird. Es empfiehlt sich, die Vorgaben vollständig, wiederholt und klar vor und während dem Lager zu kommunizieren. Für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die einzelnen Organisationen zuständig.

Schneesportlager

Für Schneesportlager stellt die Schneesportinitiative Schweiz (GoSnow) ein Schutzkonzept für zur Verfügung. Dieses kann als Vorlage verwendet und von den Organisatoren (Schulen, Vereine) übernommen und angepasst werden. Zusätzlich zum eigenen Schutzkonzept müssen die Schutzmassnahmen und -vorschriften des Lagerhauses, der Bergbahnen und allenfalls Restaurantbetriebe eingehalten werden. Holen Sie diese Informationen frühzeitig ein, damit die Rahmenbedingungen im Lagerschutzkonzept aufgenommen werden können.

Lager von Jugendverbänden

Für Lager von Jugendverbänden stehen verschiedene Schutzkonzepte und Checklisten zur Verfügung. Auch diese können für das eigene Lager übernommen und angepasst werden.

Sportartenspezifische Lager

Informationen zu sportartenspezifischen Lagern sind jeweils beim entsprechenden Sportartenverband einzuholen.