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"Kultur macht Schule" lädt zur Buchvernissage

SAFARI – Projekte und Reflexionen zur Kulturvermittlung in der Schule

"Kultur macht Schule" vernetzt Kulturschaffende und Kulturinstitutionen mit Aargauer Schulen. Die Projekte, die im Rahmen des Fördergefässes SAFARI entstanden sind, wurden dokumentiert und werden gemeinsam mit Fachbeiträgen und der Evaluation von SAFARI durch die Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Carmen Mörsch publiziert. Am 20. November 2019 findet in der Aeschbachhalle6 in Aarau die öffentliche Vernissage statt.

Seit 2005 können im Kanton Aargau Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen – vom Kindergarten bis zur Berufs- und Kantonsschule – im Rahmen des Programms "Kultur macht Schule" (www.kulturmachtschule.ch) kulturelle Erfahrungen sammeln und sich mit kulturellen Themen auseinandersetzen. Jedes Jahr nehmen rund 85'000 Schülerinnen und Schüler an kulturellen Angeboten teil. Im Jahr 2014 lancierte "Kultur macht Schule" das Fördergefäss SAFARI (www.ag.ch/safari), um eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen mit Schulen zu fördern. Schülerinnen und Schüler können sich aktiv in Projekte einbringen und diese mitgestalten.

Kulturvermittlung an Schulen

Die 15 SAFARI-Projekte, die in der zweiten Förderperiode 2017 bis 2019 entwickelt und mit Aargauer Schulen umgesetzt wurden, werden nun in der Buch-Publikation "SAFARI – Projekte und Reflexionen zur Kulturvermittlung in der Schule" vorgestellt. Schülerinnen und Schüler experimentierten mit dem Smartphone als Klanginstrument, kreierten Designobjekte oder digitale Games, schufen ein Kochbuch mit eigenen Rezepten und funktionierten den Wald um oder schufen Lehmskulpturen.

Perspektiven auf die Kulturvermittlung

Die Publikation umfasst zudem Fachbeiträge mit unterschiedlichen Perspektiven auf die künstlerische Praxis und die Kulturvermittlung sowie die Ergebnisse der Evaluation des Fördergefässes durch die Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Carmen Mörsch. Die Fachbeiträge thematisieren die Rolle von Kulturschaffenden in längerfristigen Kooperationsprojekten, die Wichtigkeit von Freiräumen in partizipativen Projekten oder die Einflüsse von SAFARI auf das Theaterschaffen sowie die Bedeutung des kritischen Spiels. Zwei Beiträge widmen sich der Frage, wie Digitalität das Kulturschaffen beeinflusst. Schliesslich wird die Rolle von Förderstiftungen im Feld der Kulturvermittlung thematisiert. So soll das in den vergangenen Jahren erarbeitete Wissen geteilt und ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit Kulturvermittlung im Kontext Schule geleistet werden.

Vernissage-Programm

Um 18.15 Uhr eröffnet Gunhild Hamer, Leiterin Fachstelle Kulturvermittlung, die Vernissage. Es folgt eine Würdigung durch Jörg Meier, Journalist und Autor. Anschliessend referiert Markus Baumann, Bereichsleiter Kunst für Kids, artlink, Büro für Kulturkooperation, über "In der Schule lernen. Bedeutung von Schulprojekten für die Künstlerische Praxis".

Medienbilder

  1. Zwei Weiss gekleidete Personen. Eine sitzt auf einer Schaukel, die zweite hält eine Schaufel
    "Schau-Spiel-Ort"
  2. Zwei Mädchen denken sich etwas auf und schreiben es auf ein Papier
    "PLAY IT! Die Ausstellung als Spiel"
  3. Junge robbt unter Schnüren durch im Wald
    Wald
  4. Kinder, die am basteln sind
    "Think with your hands"
  5. Fokus auf Lehmfigur. Im Hintergrund sieht man Ausstellungsbesucher.
    "Schlafende Tiere im Lehmdorf"
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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