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Informationen für Reisende

Seit dem 6. Juli 2020 gilt Quarantänepflicht für Einreisende aus Staaten oder Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko. Die Liste dieser Staaten und Gebiete wurde am 29. Oktober 2020 aktualisiert. Auch Ausreisende sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus der Schweiz müssen je nach Zielland besondere Regelungen beachten.

Meldepflicht für Einreisende aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko

Für Personen, die aus Staaten oder Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko in die Schweiz und den Kanton Aargau einreisen, besteht Quarantänepflicht. Sie sind verpflichtet, Ihre Einreise innerhalb von 48 Stunden dem Kantonsärztlichen Dienst zu melden.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist zuständig für die Liste der Staaten oder Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko und aktualisiert diese laufend. Bitte beachten Sie die Informationen des BAG dazu.

Für Länder und Gebiete, die bei Aktualisierung neu hinzukommen oder wegfallen, gilt Folgendes:

Informationen zu neu definierten Risikoländern

Personen, die bis um Mitternacht am Tag vor der Gültigkeit der aktualisierten Liste aus einem der neu definierten Risikoländer in die Schweiz eingereist sind, müssen sich nicht beim Kantonsärztlichen Dienst melden und somit nicht in Quarantäne.

Personen, die ab Mitternacht am Tag der Gültigkeit der aktualisierten Liste eingereist sind und sich in den letzten 10 Tagen in einem der neu definierten Risikoländer aufgehalten haben, müssen sich innerhalb von 48 Stunden beim Kantonsärztlichen Dienst melden und in Quarantäne.

Informationen zu Ländern, die nicht mehr auf der Liste sind

Personen, die bis um Mitternacht am Tag vor der Gültigkeit der aktualisierten Liste in die Schweiz eingereist sind und sich in den letzten 10 Tagen in den betroffenen Ländern aufgehalten haben, müssen sich innerhalb von 48 Stunden beim Kantonsärztlichen Dienst melden und in Quarantäne.

Personen, die ab Mitternacht am Tag der Gültigkeit der aktualisierten Liste eingereist sind, unterliegen keiner Meldepflicht und müssen nicht in Quarantäne.

Transitpassagiere, die sich weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen.
Weitere Ausnahmen zur Quarantänepflicht sind in der Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs (öffnet in einem neuen Fenster) unter Artikel 4 geregelt.

Hinweis: Ein negatives Testergebnis schliesst eine Infektion mit dem neuen Coronavirus nicht aus und hebt damit weder die Quarantänepflicht auf, noch verkürzt es die Dauer der Quarantäne.

Wenn Sie einen Antrag um eine Ausnahme von der Quarantäne stellen möchten, dann reichen Sie bitte folgendes Gesuch ein:

Zur Bearbeitung benötigt der Kantonsärztliche Dienst eine minimale Bearbeitungszeit von 2 Arbeitstagen. Das Gesuch um um Erleichterung von der Quarantänepflicht befindet sich in der Rubrik "Vorgehen und Verhalten bei Symptomen und möglicher Ansteckung".

Vorgehen nach der Einreise

Wenn Sie sich innerhalb der letzten 10 Tagen in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben und in die Schweiz einreisen, dann gehen Sie wie folgt vor:

  • Gehen Sie nach der Einreise umgehend nach Hause.
  • Sie sind dazu verpflichtet, sich in eine 10-tägige Quarantäne zu begeben. Bleiben Sie also während den nächsten 10 Tagen unbedingt zuhause.
    Beispiel für die zehntägige Quarantäne:
    • Einreisedatum und Beginn der Quarantäne am 17.09.2020, Uhrzeit unerheblich
    • Ende der Quarantäne am 27.09.2020, 23:59 Uhr
  • Melden Sie Ihre Einreise innerhalb von 48 Stunden via Formular und folgen Sie den Anweisungen.
  • Wer sich der Quarantäne entzieht oder die Meldepflicht nicht erfüllt, wird nach dem Epidemiegesetz wegen Übertretung mit einer Busse von bis zu CHF 10'000 bestraft.

Mehr Informationen für Einreisende finden Sie auf der Seite des BAG.

Informationen zur Quarantäne

Personen, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt haben, müssen sich in Quarantäne begeben. Betroffene bleiben zu Hause und verlassen diesen Ort während der Quarantäne nicht. Auf persönliche Kontakte zu anderen soll verzichtet werden, um im Falle einer Erkrankung eine Weiterverbreitung zu verhindern.

Die kantonalen Behörden vollziehen und überwachen die Einhaltung der Quarantänemassnahmen und führen Stichprobenkontrollen durch. Dazu erhalten sie die Kontaktdaten der quarantänepflichtigen Personen, die in die Schweiz eingereist sind. Diese Kontaktdaten stammen von wöchentlich zufällig ausgewählten Flügen bzw. Linienbussen.

Die Ausnahmen zur Quarantänepflicht sind in der Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs (öffnet in einem neuen Fenster) unter Artikel 4 geregelt.

Anleitung Quarantäne (öffnet in einem neuen Fenster)

Quarantänepflicht für Einreisende (öffnet in einem neuen Fenster)

Informationen für Ausreisende sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger

Für die Ausreise aus der Schweiz gelten je nach Zielland verschiedene Regulierungen. Für Grenzgänger nach Baden-Württemberg gelten Ausnahmen, obwohl die deutsche Regierung das komplette Schweizer Staatsgebiet als Risikogebiet eingestuft hat. Für alle nach Baden-Württemberg Einreisenden aus Risikogebieten gilt die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung (CoronaVO EQT). Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten für:

  • Einreisen nach Baden-Württemberg aus Grenzregionen für weniger als 24 Stunden, namentlich für die Kantone Appenzell, Aargau, Basel, Basel-Landschaft, Jura, Schaffhausen, Solothurn, Sankt Gallen, Thurgau und Zürich.
  • den beruflich bedingten grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Güterverkehr,
  • beruflich notwendige Einreisen aus dem Risikogebiet (zum Beispiel Berufspendler, Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Werkleistungs- sowie Dienstleistungserbringer),
  • für notwendige medizinische Behandlungen
  • sowie für Personen, die sich nur kurzzeitig (weniger als 48 Stunden) im Risikogebiet aufgehalten haben (Auspendler).
  • Auch Beschäftigte, die unaufschiebbar beruflich veranlasst in das Risikogebiet einreisen müssen, beispielsweise Montagearbeiter, müssen nach der Wiedereinreise nicht in Quarantäne. Insbesondere Berufs- und Bildungspendler sind daher von Vorneherein von der Quarantänepflicht ausgenommen.
  • Auch Verheiratete oder Partner einer festen Beziehung sind von der Quarantänepflicht befreit.

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