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Sportaktivitäten

Ab Samstag, 26. Juni treten im Sport weitereichende Lockerungen in Kraft. Einschränkungen und Vorgaben bestehen unter anderem noch bei sportlichen Aktivitäten im Innenbereich und bei Sportveranstaltungen.

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 23. Juni im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie weitreichende Lockerungen, bekannt gegeben. Im Sportbereich übernimmt der Kanton Aargau grundsätzlich sämtliche Bundesvorgaben.

Diese Seite wird aktuell überarbeitet

Basierend auf den Informationen des Bundes vom Mittwoch, 23. Juni 2021 werden die Informationen und Dokumente auf dieser Seite aktuell überarbeitet. Die Aktualisierung folgt demnächst.

Regeln bis und mit Freitag, 25. Juni 2021

Nutzung von Sport- und Freizeiteinrichtungen

Sport- und Freizeitanlagen im Kanton Aargau dürfen im Kanton Aargau grundsätzlich sowohl der Aussenbereich wie auch im Innenbereich für Personen aller Alters- und Leistungsklassen öffnen. Es gelten u.a. Vorgaben bezüglich Gruppengrössen, Zuschauern, Kapazität und bezüglich Abstand- und Hygienemassnahmen.

Auch Hallenbäder, Thermalbäder und Wellnesseinrichtungen dürfen grundsätzlich wieder öffnen, ebenso Fitnesscenter. Es gelten Vorgaben bezüglich der Fläche pro Person, der Maskenpflicht und der maximal anwesenden Personenzahl.

Sportanlagen müssen von den jeweiligen Betreibern freigegeben werden, um entsprechende Sportaktivitäten durchführen zu können.

Hallen- und Freibäder, Wellnessanlagen

Hallen- und Freibäder ebenso Wellnessanlagen dürfen grundsätzlich wieder öffnen. Die Betreiber müssen ein Schutzkonzept erstellen, in dem die entsprechenden Vorgaben enthalten sind.

Hallenbäder

Erfolgt die Nutzung eines Hallenbads ausschliesslich durch Kinder und Jugendliche mit Jg. 2001 und jünger (bspw. Training eines Schwimmclubs, Schwimmkurs, Wettkampf) gilt:

  • keine Flächenbegrenzung
  • keine Gruppengrössenbeschränkung der Teilnehmenden
  • Es dürfen soviele Leiterinnen und Leiter/Trainerinnen und Trainer und weitere Betreuungspersonen anwesend sein, wie nötig.
  • keine Maskenpflicht im Wasser
  • Maskenpflicht für alle Personen die älter als 12 Jahre sind (Teilnehmende, Leiterinnen und Leiter/Trainerinnen und Trainer und weitere Betreuungspersonen), vor und nach dem Schwimmen.

Erfolgt die Nutzung eines Hallenbads ausschliesslich durch oder gemischt mit Erwachsenen mit Jg. 2000 und älter gilt:

  • pro Person muss eine Wasserfläche von mindestens 15m2 zur Verfügung stehen (=maximale Kapazität)
  • für die maximale Kapazität werden alle Anwesenden gezählt, also sowohl Kinder wie auch Erwachsene. Ausgenommen ist nur das Personal der Anlage (für diese gilt jedoch permanente Maskenpflicht).
  • keine Maskenpflicht im Wasser
  • Maskenpflicht für alle Personen die älter als 12 Jahre sind (Teilnehmende, Leiterinnen und Leiter/Trainerinnen und Trainer und weitere Betreuungspersonen) vor und nach dem Schwimmen.

Freibäder

  • Bezüglich Wasserfläche bestehen keine expliziten Vorgaben im Gegensatz zu den Hallenbädern.
  • Die maximale Kapazität berechnet sich hier auf die 10 Quadratmeter Fläche pro Person in Bezug auf die Gesamtfläche der Anlage (ohne Wasserfläche) und ist im Schutzkonzept des Betreibers festzuhalten. Es ist empfohlen, auch auf die maximale Anzahl Personen im Wasser eine ähnliche Regelung zu gebrauchen.

Wellnessanlagen/Wellnesszentren

Wellnessanlagen/Wellnesszentren dürfen ab Montag, 31. Mai ebenfalls wieder öffnen. Es gilt grundsätzlich eine Kapazitätsbeschränkung von 15m2 pro Person (bezogen auf die gesamte nutzbare Fläche). In den Saunakabinen, im Dampfbad, etc. gelten individuelle Beschränkungen auf Basis der Abstandregel von 1.5m. Wo möglich ist zudem eine Maske zu tragen.

Weitere Informationen sind zu finden auf der Webseite des Verbands Hallen- und Freibäder (öffnet in einem neuen Fenster) .

Breitensport: Aktivitäten von Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Jahrgang 2001 und jünger

Für Sportaktivitäten (Trainings und Wettkämpfe) von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Jahrgang 2001 und jünger gelten keine Einschränkungen, weder drinnen noch draussen. Sämtliche Sportarten und Wettkämpfe sind erlaubt. Trainerinnen und Trainer müssen Masken tragen, Sportlerinnen und Sportler nicht.

An Trainings und an Wettkämpfen sind Zuschauer unter folgenden Bedingungen zugelassen:

  • Abstand und Maske sind obligatorisch.
  • Drinnen sind maximal 100, draussen maximal 300 Zuschauer zugelassen, es darf jedoch höchstens die Hälfte der Publikums-Kapazität ausgelastet werden.
  • Eine Sitzpflicht ist nicht vorgeschrieben. Eine Kontaktdaten-Erfassung ist ebenso nicht zwingend, wie eine fixe Platz-Zuweisung.
  • Sieht ein Veranstalter Essen und Trinken auf den Zuschauerrängen vor, muss er die Kontaktdaten aller Zuschauenden aufnehmen.

Alle Regelungen sind vom Wettkampf-Organisator in einem Schutzkonzept festzuhalten.

Breitensport: Aktivitäten von Personen mit Jahrgang 2000 und älter

Innenbereiche

Sport in Innenräumen ist für Einzelpersonen oder Gruppen bis maximal 50 Personen (inkl. Schiedsrichter, Trainer, Betreuer etc., ohne Personal der Sportanlage und die Zuschauenden), unter Einhaltung des Mindestabstands sowie permanenter Maskentragpflicht möglich.

Sport ohne Maske ist drinnen nur unter bestimmten Ausnahme-Bedingungen möglich. Bei Sportaktivitäten drinnen ohne Maske muss für jede Person eine Fläche von mindestens 25 Quadratmetern zur ausschliesslichen Nutzung zur Verfügung stehen oder es müssen zwischen den einzelnen Personen wirksame Abschrankungen angebracht werden. Bei Sportarten ohne erhebliche körperliche Anstrengung und bei denen der zugewiesene Platz nicht verlassen wird (z.B. Yoga, Pilates)., liegt die Mindestfläche zur ausschliesslichen Nutzung bei 10 Quadratmetern pro Person. Bei der Variante mit beständigen Teams aus höchstens vier Personen müssen pro Gruppe mindestens 50 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Es sind ferner die Angaben im FAQ des BASPO (öffnet in einem neuen Fenster) zu beachten.

Mannschaftssport mit Körperkontakt ist nur draussen erlaubt.

Aussenbereiche

Sport im Freien kann alleine oder in Gruppen bis maximal 50 Personen (inkl. Schiedsrichter, Trainer, Betreuer etc., ohne Personal der Sportanlage und die Zuschauenden) ausgeübt werden. Es muss eine Gesichtsmaske getragen oder der Abstand eingehalten werden. Auf beides kann nur verzichtet werden, wenn die Kontaktdaten von allen Anwesenden erhoben werden.

Mindestfläche

Sowohl im Innen- wie auch im Aussenbereich müssen für jede teilnehmende Person grundsätzlich mindestens 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Es bestehen Ausnahmen.

Wettkämpfe

Wettkämpfe dürfen bis maximal 50 Personen drinnen wie draussen wieder durchgeführt werden. Gezählt werden alle anwesenden Personen inkl. Schiedsrichter, Trainer, Betreuer etc. Davon ausgenommen sind einzig das Personal der Sportanlage und die Zuschauenden.

Wettkämpfe von Mannschaftssportarten mit Körperkontakt sind im Innenbereich nicht erlaubt.

Zuschauer

An Trainings und Wettkämpfen sind Zuschauer unter folgenden Bedingungen zugelassen:

  • Abstand und Maske sind obligatorisch.
  • In Innenräumen gilt eine Grenze von höchstens 100 Zuschauenden, im Freien eine solche von höchstens 300 Personen. Die Sitzplätze dürfen höchstens zur Hälfte besetzt werden.
  • Es gilt eine Sitzpflicht. Eine Kontaktdaten-Erfassung ist nicht zwingend.
  • Erlaubt der Organisator die Konsumation von Speisen und Getränken sitzend auf den Zuschauerrängen, muss er die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erfassen.

Professioneller Sport

Für den Leistungssport sowie den professionellen und semi-professionellen Bereich im Sport (Erwachsene sowie Nachwuchsleistungssportler/-innen) gelten spezifische Regeln. Es sind die Schutzkonzepte und Vorgaben der entsprechenden Sportverbände zu berücksichtigen und die Angaben des BASPO und von Swiss Olympic zu konsultieren.

Grossveranstaltungen

Pilotveranstaltungen im Juni

Der Bundesrat sieht vor, dass pro Kanton im Juni 2021 fünf Pilotveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mindestens 300 bis zu 600 Personen in Innenräumen oder bis zu 1'000 Personen in Aussenbereichen durchgeführt werden können. Aktuell ist es im Aargau weiterhin möglich, ein Gesuch um Bewilligung einer Pilotveranstaltung einzureichen.

Grossveranstaltungen im Juli

Ab dem 1. Juli sollen Grossveranstaltungen wieder möglich sein. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen ist 3'000 Personen. Draussen dagegen können Grossveranstaltungen mit Sitzpflicht und zwei Drittel der Kapazität mit maximal 5000 Personen stattfinden. Für Veranstaltungen im Freien mit Stehplätzen, etwa für Openairs, sind maximal 3000 Personen zugelassen, bei halber Kapazität und mit Maske.

Grossveranstaltungen ab dem 20. August

Ab dem 20. August sollen Grossveranstaltungen mit maximal 10'000 Personen stattfinden können. In Innenräumen gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Bei Veranstaltungen im Freien mit Sitzpflicht soll zudem auf eine Zuschauerbegrenzung verzichtet werden.

Weitere Informationen zu Pilot- und weiteren Grossveranstaltungen im Kanton Aargau

Immer geltende Grundsätze

Für Personen mit Jahrgang 2001 und jünger

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings sowie Veranstaltungen Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contact Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Für Personen mit Jahrgang 2000 und älter

  • Trainings und Wettkämpfe drinnen wie draussen in maximaler Gruppengrösse von 50 Personen.
  • Drinnen: grundsätzlich immer eine Maske tragen, immer Abstand von 1,5m einhalten. Ausnahmen je nach Sportart/Sportaktivität möglich.
  • Draussen: Entweder Abstand von 1.5m einhalten oder Maske tragen. Auf die Maske kann verzichtet werden, wenn von allen Anwesenden die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Nur gesund und symptomfrei ins Training/an den Wettkampf. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contact Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Schutzkonzepte

Für die Ausübung einer Sportaktivität sind weiterhin zwei Schutzkonzepte notwendig:

Schutzkonzept der Trainingsveranstalter oder Wettkampfveranstalter

Viele Sportverbände stellen eigene Schutzkonzepte zur Verfügung. Diese dienen als Grundlage für ein Schutzkonzept, das mit wenig Aufwand auf den eigenen Verein angepasst werden kann. Die Verantwortung zur Umsetzung der jeweiligen Schutzkonzepte liegt bei den einzelnen Vereinen, Trainerinnen und Trainern/Leiterinnen und Leitern sowie den Sportlerinnen und Sportlern. Bei Fragen zur Durchführung von Vereinsaktivitäten oder zu den benötigten Schutzkonzepten, können sich die lokalen Vereine an ihre jeweilige Dachorganisation wenden.

Wer als Sportgruppe nicht Teil eines übergeordneten Verbands ist (zum Beispiel Plauschmannschaften) muss ein eigenes Schutzkonzept erstellen. Individualsportlerinnen und -sportler müssen bis zu einer Gruppengrösse von 5 Personen keine Schutzkonzepte erstellen.

Schutzkonzept der Sportanlagen-Betreiber

Die zum Ausüben der Sportart betroffene Sportanlage muss vom jeweiligen Betreiber (Gemeinde, Kanton, Schule, Private, usw.) für die Sportaktivität freigegeben werden. Dieser Entscheid obliegt jedem Sportanlagenbetreiber selber.

  • Es steht den jeweiligen lokalen Betreibern einer Sportanlage - insbesondere auch von Hallen- und Freibädern - frei, spezifischere Vorgaben zu erlassen.
  • Jede Person muss in Eigenverantwortung sein Verhalten an die jeweilige Situation anpassen und trägt mit einem rücksichtsvollen Umgang dazu bei, weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Schutzkonzepte für kantonale Sportanlagen

Der Kanton Aargau hat für die kantonalen Sportanlagen und das Hallenbad Telli Schutzkonzepte erarbeitet. Die Inhalte können von Gemeinden und anderen Sportanlagenbetreibern als Vorlage verwendet werden.

Dokumente werden laufend aktualisiert

Die vorliegenden kantonalen Schutzkonzepte werden laufend in Rücksprache mit dem BASPO und Swiss Olympic überarbeitet und präzisiert. Bitte überprüfen Sie die Dokumente regelmässig.

J+S-Aktivitäten

J+S Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Jahrgang 2001 und jünger sind ohne Einschränkungen möglich. Es werden alle J+S-Aktivitäten subventioniert, die durchgeführt wer-den, auch wenn die minimale Anzahl Aktivitäten nicht eingehalten werden.

Weitere Informationen auf der Webseite von Jugend+Sport, auf der Webseite des BASPO sowie bei den jeweiligen Sportverbänden.

Hinweis Freiwilliger Schulsport

Der Freiwillige Schulsport findet grundsätzlich regulär statt. Über die Durchführung entscheiden die Verantwortlichen im Einzelfall vor Ort.

Lageraktivitäten

Seit Montag, 17. Mai sind von Volksschulen organisierte Schulreisen wieder erlaubt. Mehrtägige Lager sind nicht empfohlen, aber im Klassenverband und unter Einhaltung sämtlicher geltenden Schutzmassnahmen und -konzepte möglich. Auf Lager auf Sekundarstufe II sollte weitestgehend verzichtet werden.

Bei der Planung und Durchführung von Lager anderer Organisatoren muss auf die aktuelle Lage Rücksicht genommen werden. Solche Lager sind grundsätzlich möglich. Über die Durchführung müssen die Organisatoren individuell entscheiden. Es müssen Schutzkonzepte erstellt und ggf. weitere Abklärungen und Schutzmassnahmen getroffen werden. Der Kanton Aargau rät zur Vorsicht.

Grundsätzlich gilt:

Lager-Schutzkonzepte

Da sich Lager von Fall zu Fall unterschieden, sieht der Kanton Aargau davon ab, ein zentrales Schutzkonzept für Lageraktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Es ist wichtig, dass bei einer Durchführung das Lagerschutzkonzept durch alle Beteiligten (Leitungspersonen, Teilnehmende, Eltern, etc.) jederzeit eingehalten wird. Es empfiehlt sich, die Vorgaben vollständig, wiederholt und klar vor und während dem Lager zu kommunizieren. Für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die einzelnen Organisationen zuständig.

Schneesportlager

Für Schneesportlager stellt die Schneesportinitiative Schweiz (GoSnow) ein Schutzkonzept für zur Verfügung. Dieses kann als Vorlage verwendet und von den Organisatoren (Schulen, Vereine) übernommen und angepasst werden. Zusätzlich zum eigenen Schutzkonzept müssen die Schutzmassnahmen und -vorschriften des Lagerhauses, der Bergbahnen und allenfalls Restaurantbetriebe eingehalten werden. Holen Sie diese Informationen frühzeitig ein, damit die Rahmenbedingungen im Lagerschutzkonzept aufgenommen werden können.

Lager von Jugendverbänden

Für Lager von Jugendverbänden stehen verschiedene Schutzkonzepte und Checklisten zur Verfügung. Auch diese können für das eigene Lager übernommen und angepasst werden.

Sportartenspezifische Lager

Informationen zu sportartenspezifischen Lagern sind jeweils beim entsprechenden Sportartenverband einzuholen.