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Aargauer Bibliothekstag

Jährlich veranstalten die Bibliotheksförderung und die Aargauische Bibliothekskommission zu einem aktuellen und zentralen Thema den kantonalen Bibliothekstag.

Die jährlich stattfindende Fachtagung richtet sich an Mitarbeitende in allgemein öffentlichen Gemeindebibliotheken und kombinierten Gemeinde- und Schulbibliotheken. Der kantonale Bibliothekstag hat jeweils ein aktuelles Thema aus dem Bibliothekswesen als Schwerpunkt. Er findet traditioneller Weise an einem Samstag Ende Oktober abwechslungsweise in verschiedenen Gemeinden / Städten des Kantons Aargau statt. Neben der fachlichen Weiterbildung steht der Austausch zwischen den Bibliotheksmitarbeitenden im Mittelpunkt.

28. Aargauer Bibliothekstag 2022

Der nächste Bibliothekstag findet am Samstag den 22. Oktober 2022 statt. Thema und Ort werden demnächst auf dieser Seite publiziert.

27. Aargauer Bibliothekstag 2021

Was kommt. Was geht. Was bleibt: Die Zukunft der Aargauer Bibliotheken

2020 musste der Aargauer Bibliothekstag wegen Corona abgesagt werden. Das darf nicht mehr passieren, sagte sich das Team der Bibliotheksförderung Aargau und verlegte den Bibliothekstag 2021 kurzerhand ins Netz. Für die stimmige Atmosphäre in den Bibliotheken oder zuhause sorgten die liebevoll verpackten Leckereien, die im Vorfeld allen Teilnehmenden per Post zugeschickt worden waren. Den Netzwerkgedanken – ausserordentlich wichtig am Bibliothekstag – nahmen die Organisatorinnen mit einer sogenannten Lunch-Lotterie auf.

Das Foyer der Kantonsbibliothek wurde in ein Filmset verwandelt.
© Kanton Aargau
Zwei Präsentierende zwischen den Kameras schauen auf die Live-Übertragung.
© Kanton Aargau
Viel Kabel und Computer, ein Mischpult im Vordergrund, das Bücherregal im Hintergrund.
© Kanton Aargau
Das Streaming ist in vollem Gange. Blick von den Präsentierenden aus in Richtung Technik.
© Kanton Aargau
Blick von der Technik in Richtung Präsentation. Drei Personen verfolgen das Streaming am Laptop.
© Kanton Aargau
Ein Techniker zeigt auf die Anzeige auf dem Mischpult.
© Kanton Aargau
Unter dem Tisch ein grosser Kabelsalat.
© Kanton Aargau
Die gesamte Streaming-Szenerie im Foyer der Kantonsbibliothek vom Eingang.
© Kanton Aargau

Live aus der Kantonsbibliothek

Begrüssung und Grusswort

Um 9 Uhr begrüsste Moderatorin Katia Röthlin live aus dem extra aufgebauten Studio in der Kantonsbibliothek die rund 60 Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Zugeschaltet war ausserdem Hans Ulrich Glarner, ehemaliger Leiter der Abteilung Kultur des Kantons Aargau und ehemaliger Präsident der Aargauer Bibliothekskommission. Als Vorsteher des Amts für Kultur des Kantons Bern gratulierte er den Bibliotheken in seinem Grusswort zu ihrem Engagement während der Covid-Pandemie und betonte, dass gerade in diesen Zeiten die Bibliotheken ausserordentlich wichtig gewesen seien.

Der Aargauer Entwicklungsplan für öffentliche Bibliotheken und seine Zukunft – alter Wein in neuen Schläuchen?

Nadja Böller, Bibliotheksbeauftrage des Kantons Aargau, berichtete danach über die Bibliotheksbesuche 2020, die sie und ihr Team in alle Ecken des Kantons geführt hatten. Sie zeigte auf, wo die Bibliotheksförderung in Zukunft ihre Schwerpunkte setzten will und dass der Entwicklungsplan von 2015 keineswegs überholt ist. "Man könnte sagen, dass wir alten Wein in neuen Schläuchen präsentieren – ein Bild, das negativ geprägt ist", sagte sie. "Ich empfinde dies aber nicht so. Wir nehmen den alten Wein, der gereift und besser geworden ist, und werfen ihn nicht weg, sondern entwickeln ihn weiter."

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Wir beteiligen uns: Vernetzungsprojekte von Bibliotheken im Kanton Aargau und andere Einblicke

Ein Schwerpunkt der Bibliotheksförderung wird auch im kommenden Jahr auf den Netzwerkprojekten liegen, wie Andrea Faedi ausführte. Bibliotheken haben die Möglichkeit, Projekte, mit denen sie sich untereinander oder mit anderen Partnerinnen oder Partnern vernetzen, einzureichen und finanzielle Unterstützung zu erhalten. Sibylle Baumgartner, Leiterin der Bibliothek Obersiggenthal, stellte ihre Vernetzungsprojekte vor. Prozessberaterin Norina Schenker gab einen Einblick in das Wesen von Projekten und gab Tipps, wie man damit umgeht, wenn ein Projekt einmal nicht gelingt.

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Mittagessen aus dem Lunchpaket

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Workshops zu verschiedensten Themen

Nach dem Mittagessen verteilen sich die Teilnehmenden auf die verschiedenen Workshops. Es gab 13 zur Auswahl.

Eine Auswahl der Workshop-Fazits:

Ein Streaming-Angebot für die Bibliotheken im Kanton Aargau?

Fazit

Die Ausleihe von Musik- und Filmmedien bricht in vielen Aargauer Bibliotheken regelrecht ein. Was tun? Nach den durchwegs positiven Erfahrungen mit ebook+ wollen die Bibliothekarinnen auch entsprechende Streamingplattformen für Film, Fremdsprachen und Musik näher kennen lernen. Aktuell gibt es drei Angebote für Schweizer Bibliotheken: Filmfriend, Overdrive und Freegal. Sie unterscheiden sich in Qualität, Preis, Inhalt und Nutzung stark, sodass nicht alle in gleichem Masse empfohlen werden können. Deshalb wünschen die Bibliothekarinnen, dass von zentraler Stelle aus für sie evaluiert und Empfehlungen (auch bezgl. Substitution) abgegeben werden.

Leitung

Pia Rutishauser, ehemalige Leiterin Bibliothek Zug und Präsidentin Aargauer Bibliothekskommission

Austauschplattform für Aargauer Bibliotheken

Fazit

Gemeinsam wurde im Workshop darüber diskutiert, welche Elemente eine Plattform nutzbar und nützlich machen. Insbesondere eine gute und übersichtliche Struktur, sowie ein einfacher Zugriff waren allen Beteiligten wichtig. "Partizipation" ist das Schlagwort schlechthin, wenn es um soziale Plattformen geht. Die Anregung und Gestaltung dieser Partizipation wird eine Herausforderung bei der Umsetzung des Projektes.

Präsentation (PDF, 796 KB)

Leitung

Laura Leutwyler, Projektmitarbeiterin Bibliotheksförderung

Open Library in der Stadtbibliothek Zofingen

Fazit

Neuerungen kosten: Zeit, Energie, Geld.
Neuerungen brauchen: Vertrauen in die Technik, die Menschen.
Neuerungen bringen viel ein: neue Perspektiven – sowohl für Mitarbeitende als auch Nutzende. Neuerungen sollten nicht nur, sondern müssen im grossen Ganzen verankert sein, z. B. Legislaturziele, Businessplan.
Neuerungen sollten dem eigenen Umfeld angepasst werden: nicht alles, was in anderen Bibliotheken oder Institutionen sinnvoll erscheint und dort gut funktioniert, muss zwangsläufig für das eigene Haus stimmen.

Eine Open Library in noch kleineren Bibliotheken als es die Stadtbibliothek Zofingen ist, macht auf jeden Fall Sinn. Dafür braucht es aber nicht das Rundum Sorglos Paket von namhaften Firmen. Wichtig ist, dass der Zugang automatisiert geregelt wird.

Vertrauen ist wichtig: Bibliotheksnutzende sind um ihre Bibliothek besorgt und schauen zu ihr Und zum Schluss: Neuerungen machen Spass.

Präsentation (PDF, 3.9 MB)

Leitung

Linda Schünhoff, Leiterin Stadtbibliothek Zofingen (öffnet in einem neuen Fenster)

Bekomme ich, was ich verdiene?

Fazit

Die Workshop-Teilnehmenden sind unisono der Ansicht, dass die Ergebnisse der Lohnstudie die eigene Wahrnehmung widerspiegelt und vieles nun bestätigt, was man bislang vermutet hatte, nämlich:

  • dass des grosse Lohnunterschiede gibt zwischen kantonal und den privat resp. von den Gemeinden getragenen Bibliothekseinrichtungen;
  • dass eine überwiegende Mehrheit der im Bibliotheksdienst beschäftigten Mitarbeitenden im Stundenlohn tätig ist und dadurch insgesamt – insbesondere was die Sozialleistungen angeht – schlechter gestellt ist als jene Kolleginnen und Kollegen, die bei einer kantonalen Einrichtung mit einem festen Pensum/Vertrag angestellt sind;

In der Diskussion ist dann auch deutlich geworden, wo wohl die Wurzel des "Übels" zu suchen ist: Nicht die Entlöhnung an sich ist das Problem, sondern die unklaren Job-Profile, Funktionen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in den Bibliotheken. Sprich: Welche "AKV" (Aufgaben – Kompetenzen – Verantwortlichkeiten) hat jemand mit einer Berufslehre (Fachfrau I+D), einem Bachelor, einem MAS oder einem MSc? Und wo sind da jene Leute eingestuft, die z. B. den "Bibliosuisse"-Zertifikatskurs absolviert haben? Was ist letzterer überhaupt "wert" im Vergleich zu den Anderen Aus- und Weiterbildungsabschlüssen? Wie setzt man die unterschiedlichen Ausbildungsniveaus überhaupt adäquat ein? Was kann man von jemandem mit einem Bachelor-Abschluss erwarten? Was von jemandem mit einem Zertifikat von "Bibliosuisse"?

Man war sich in der Runde einig, dass es in einem nächsten Schritt wohl eine Funktionsanalyse, worin die unterschiedlichen Job-Profile in den Bibliotheken und deren Anforderungsprofil beschrieben werden. Diese kann dann wiederum als Grundlage für die Einstufung herangezogen werden. Im Moment herrscht diesbezüglich aber noch grosse Intransparenz.

Wichtig scheint, dass gegenüber den Trägern der Bibliotheken auch aufgezeigt wird, dass sich das Berufsbild verändert und der Job insgesamt anspruchsvoller wird, entsprechend auch ein höheres Ausbildungsniveau vonnöten ist. Denn: Bibliothekarin/Bibliothekar zu sein bedeutet:

  • auf unterschiedliche Zielgruppen und deren Bedürfnisse eingehen zu können;
  • neben der analogen auch den Umgang mit den digitalen Medien zu beherrschen und im Bedarfsfall der Kundschaft bei Problemen weiterhelfen zu können;
  • Gastgebende, Event- und Projektmanagerinnen und Projektmanager zu sein;
  • vermehrt über Vermittlungskompetenz zu verfügen.

Wir sollten versuchen, das Berufsbild insgesamt aufzuwerten und attraktiver zu verkaufen. Doch dies kann nicht allein Aufgabe der Aargauer Bibliotheksförderung sein…

Präsentation (PDF, 2.0 MB)

Leitung

Ivo Macek, Studiengangleiter MAS Information Science, FH Graubünden und Mitglied der Aargauischen Bibliothekskommission

Von der Vision zur neuen Bibliothek

Fazit

Sind eine Neuorientierung ein Um- oder Neubau geplant, muss eine sorgfältige Planung gemacht werden. Ein Konzept, das im Auftrag der zuständigen Behörden erstellt wird, bildet die Basis für diesen Prozess. Für die Umsetzung des Bibliotheksprojekts gezielt Kooperationspartner, Personen, Behörden, Vereine und Parteien einbeziehen.

Arbeitsblatt (PDF, 471 KB)

Leitung

Cécile Bernasconi, Leiterin Stadtbibliothek Brugg www.stadtbibliothek-brugg.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Mehr Pepp für meine Bibliotheksführung

Fazit

Ausgerüstet mit ihrem Smartphone und einem QR-Code-Scanner erhielten die Teilnehmerinnen dieses Workshops Gelegenheit rund zehn Tools zur interaktiven Gestaltung ihrer Bibliotheksführungen praktisch kennen zu lernen. Die präsentierten "Munterbrecher" können beispielsweise eingesetzt werden für eine Kennenlernrunde, zur Aktivierung des Vorwissens, zum Sammeln von Ideen, als spielerische Lernerfolgskontrolle, als kleiner Wettbewerb oder einfach nur als "Motivationszückerli" zwischendurch. Mit Hilfe einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erhielten die Teilnehmerinnen zum Schluss gleich noch das erforderliche Rüstzeug, um künftig selber auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Learningapps zu erstellen.

Präsentation (PDF, 1.5 MB)

Leitung

Sabine Schüpbach Blunier, lic. phil. I, MAS in Adult and Professional Education

Best Practice zu Fake News-Workshop für Kinder und Jugendliche

Fazit

Fake News sind in aller Munde und die Förderung eines kritischen Blicks auf die eigene Konsum- und Produktionsrolle bei Kindern und Jugendlichen ist u. a. angesichts ihrer aktiven Nutzung von Social Media ungemein wichtig. In Anknüpfung an die im LP21 geforderten Medienkompetenzen bietet der Workshop einen strukturierten, vielseitigen Aufbau für eine aktive und multimediale sowie didaktisch abwechslungsreiche Vermittlung dieses Themas Seitens Bibliothek. Individuell anpassbar für 5. bis 9. Klassen.

Präsentation (PDF, 1.2 MB)

Leitung

Nathalie Oettli, Co-Leiterin Lesezentrum, Sekundarschule Binningen lez.sekbinningen.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Robotik für kleine Bibliotheken – Best Practice

Fazit

Anstelle von einem grösseren Makerspace-Projekt können in einer kleineren Bibliothek Spiel- und Lernroboter, wie ozobots, spheros und Blue- und Bee-Bots eingesetzt werden. Diese stehen im Idealfall den Kindern während der Öffnungszeiten zum Ausprobieren zur Verfügung. Im Workshop haben die Teilnehmenden die Robotermodelle kennengelernt und die Einsatzmöglichkeiten diskutiert. In der Bibliothek der Dozentin werden die Roboter immer mal wieder gerne zum Spielen geholt. Auch die Lehrpersonen zeigen Interesse daran.

Präsentation (PDF, 3.9 MB)

Leitung

Kathrin Amrein, Bibliothekarin, Lehrerin www.bischuteria.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

(Schul)Bibliothek multimedial

Fazit

Die Teilnehmenden sind sich einig, dass Multimediales in der Bibliothek stattfinden muss, weil es ein unumgänglicher Teil unserer Lebenswelt ist und man Nachteile im Privat- und Berufsleben hat, wenn man in diesem Bereich keine Kompetenzen besitzt. Die Bibliothek kann sich dadurch auch als dritter Ort und kompetente Bildungspartnerin etablieren. Und durch multimediale Angebote wird auch eine lesefernes Publikum angesprochen. Um Vorgesetzte und Geldgeber zu überzeugen, kann man auf die Richtlinien für (Schul-)Bibliotheken von Bibliosuisse, oder den Lehrplan 21 verweisen, wo die Bibliothek als Bildungsort mehrfach erwähnt wird.

Wir haben uns mit verschiedenen multimedialen Angeboten auseinandergesetzt. Einige Bibliotheken nutzen schon Actionbound, zum Beispiel für Einführungen. Alle Teilnehmerinnen streben ein multimediales Angebot in ihren Bibliotheken an.

Präsentation (öffnet in einem neuen Fenster)

Leitung

Nadia Frey, Leitung Lesezentrum Sekundarschule Waldenburgertal/BL sek-waldenburgertal.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Konzeption: Viktoria Kahl-Milde, Fachstelle Schulbibliotheken, Kantonsbibliothek Baselland

#bibliothek – TikTok, Insta, Twitter und Co. für die Bibliothek

Fazit

"All you need is a dog and a library card!" Dies teilen uns die Bücherhallen Hamburg mit in einem Video auf ihrem TikTok. Ein Biblio-Hund kann tatsächlich nützlich sein, um auf Social Media Likes zu generieren – wie der Vergleich der Likes des Videos mit anderen Social Media Aktivitäten der Bücherhallen zeigt. Doch auch ohne tierische Unterstützung kann man erfolgreich sein, wie die Rundschau im Workshop zeigt. Viele Likes generieren Posts aus dem Bibliotheksalltag – witzig/ironische kommentiert oder als Video inszeniert (kennen wir doch alle: Ich suche ein Buch mit blauem Cover…). Oder Beiträge, die mit Klischees spielen – denn eines ist klar: Wir tragen alle Brille, strenge Frisuren und kennen vor allem eine Geste: Pssscht!! Dazwischen aber darf man auch ruhig auf eine Veranstaltung oder neue Medien Hinweisen. Und natürlich bei Aktivitäten wie #bookfacefriday usw. mitmachen. Doch das Wichtigste ist und bleibt: Zuerst analysieren, wer die Kundschaft ist, die man mit Social Media erreichen will, eruieren, auf welchem diese aktiv ist und dann ein Konzept für den Content entwickeln. Und last but not least: Geduld haben, Strategie überprüfen und ggf. anpassen.

Präsentation (PDF, 484 KB)

Leitung

Sandra Steiner Matt, Medien- und Literaturpädagogin Lesezentrum Sekundarschule Waldenburgertal/BL sek-waldenburgertal.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Mit Simon Libsig auf Bibliotheksreise

Slampoet Simon Libsig begleitete den ganzen Tag mit seinen Bibliotheksfilmen, in denen er auf liebevolle Art und Weise die Dorfbibliothek Obersiggenthal, die Stadtbibliothek Zofingen, die Gemeinde- und Schulbibliothek Wittnau und Bibliothek Ammerswil porträtierte. Zum Abschluss stand auch er live in der Kantonsbibliothek vor der Kamera und gab einige seiner Geschichten zum Besten.

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Rückblick auf vergangene Bibliothekstage

2020 Corona-Spezial: Bibliotheksbesuche

© Kanton Aargau

Was am Bibliothekstag geschätzt wird, sollte im Corona-Jahr nicht zu kurz kommen: Der Weiterbildungstag lebt vom gegenseitigen Austausch und sorgt für Vernetzung. Ein Format, das unter Einhaltung von Abstandsregeln in Zeiten von Corona schwer umsetzbar war. Eine Zäsur – denn der Bibliothekstag hätte am 31. Oktober 2020 zum 26. Mal stattgefunden. Unter anderem wäre die Weiterführung des Aargauer Entwicklungsplan für öffentliche Bibliotheken 2015 am Bibliothekstag diskutiert worden. Auch ohne Bibliothekstag sollten die Aargauer Bibliotheken zum Thema befragt werden. Deshalb besuchte das dreiköpfige Team der Bibliotheksförderung die Bibliotheken persönlich vor Ort, um mit den Bibliotheksmitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.

Die Besuche in lockerer Bibliotheksmanier stiessen von Seite der Bibliotheken auf positives Echo. Oft war das ganze Bibliotheksteam anwesend. Anfängliche Unsicherheiten waren rasch überwunden und es entwickelten sich lebhafte Gespräche. Eine Win-Win-Situation: für die Bibliothek wie für die Bibliotheksförderung Kanton Aargau.

Vorgehensweise

Im Vorfeld des Besuchs wurde ein Steckbrief mit Eckdaten der Bibliothek basierend auf der Bibliotheksstatistik 2019 erstellt. Ziel war unter anderem die Erstellung eines kohärenten, aktuellen Datenbestandes zur besseren Vergleichbarkeit der Bibliotheken. Im Rahmen des Besuchs wurde ein strukturiertes dreiteiliges, informelles Interview von etwa 30 Minuten durchgeführt. Fragen dazu wurden spontan von der Bibliotheksleitung und/oder den Bibliotheksmitarbeitenden beantwortet. Es galt einerseits zu eruieren, wo die Bibliothek heute steht und welche Themen in den letzten fünf Jahren relevant waren oder geworden sind. Dabei wurden auch Chancen und Herausforderungen sowie die Relevanz des Aargauer Entwicklungsplans für öffentliche Bibliotheken 2015 diskutiert. Welche Relevanz hat dieser im Alltag der Bibliotheken? Wie wird er genutzt oder warum wird er nicht genutzt? Den Abschluss des Gesprächs bildete die Frage nach der Bibliotheksvision und konkretem Unterstützungs- und Förderbedarf durch die Bibliotheksförderung.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die Schule wird als wichtiger Kooperationspartner anerkannt.
  • Sprach- und Leseförderung ist gut etabliert und wichtig.Informations- und Medienkompetenz birgt Potential – für Bibliotheken wie für Kundinnen und Kunden.
  • Bibliothek als 3. Ort ist etabliert, wenn auch teilweise schwer umsetzbar.
  • Kontakt und Austausch mit Trägerschaften variiert von Bibliothek zu Bibliothek.
  • Vernetzung findet vor allem regional und kommunal statt.
  • Ein Grossteil der Konzepte/Bibliotheksstrategien fussen auf dem Aargauer Entwicklungsplan öffentliche Bibliotheken.
  • Best Practices sind vorhanden, müssen aber vermehrt kommuniziert werden.

2019 in Beinwil am See

Aargauer Bibliothekstag 2019 in Beinweil am See
© Kanton Aargau

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 tritt der neue Aargauer Lehrplan Volksschule in Kraft. Am Bibliothekstag vom 26. Oktober 2019 in Beinwil am See erfuhren die Teilnehmenden, welche Rolle den Bibliotheken mit dem neuen Lehrplan insbesondere bei der Förderung von Informations- und Medienkompetenz zukommt.

Was sind die bibliotheksrelevanten Kompetenzen im Lehrplan? Wie positionieren wir uns? Wie kommunizieren wir? Wie erreichen wir längerfristige Kooperationen? Welche schulischen und ausserschulischen Angebote können wir gestalten?

Die Workshops

Die Workshops wurden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten geleitet. Die Teilnehmenden lernten in den 90 Minuten Praxisbeispiele kennen und entwickelten daraus eigene Ideen und mögliche Vorhaben. Als Gastgeberein stellte uns die Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See alle Räumlichkeiten der Bibliothek und des Löwensaals zur Verfügung. Wir waren kreativ und nutzten die Räume sowohl digital als auch analog.

Kultureller Abschluss auf dem Hallwilersee

Die Bibliotheksförderung als Veranstalterin und Clo Bisaz als unterhaltsamer "Reiseleiter" hiessen die Teilnehmenden herzlich willkommen auf der MS Brestenberg zu einer Schifffahrt auf dem Hallwilersee.

Um 15:45 Uhr startete die MS Brestenberg auf ihre 1 1/2-stündige Rundfahrt. Die Gäste liessen sich von den illustren Geschichten rund um den Hallwilersee, erzählt von Clo Bisaz, erheitern. Franziska und Christian Hänni begleiteten die Reise mit musikalischen Intermezzos.

2018 in Wohlen - Jubiläumsanlass

25. Aargauer Bibliothekstag 2018

Jubiläumsanlass Bibliothekstag 2018
© Denkmal Aarau

Am 20. Oktober 2018 feierten wir den 25. Bibliothekstag in Wohlen. Das Jubiläum und die damit verbundene, kontinuierliche und dynamische Entwicklung in den Aargauer Bibliotheken waren Grund genug, um anzustossen.

Das Jubiläumsprogramm startete am Nachmittag mit Jubiläums-Workshops. An Schauplätzen vor Ort in Wohlen thematisierten die kurzen Jubiläums-Workshops für Bibliotheken relevante Aspekte der Veränderung und zeigten anschaulich Parallelen auf. Industrialisierung, Raum- und Stadtentwicklung, Lernen im Kontext der Schule oder in der Werbung, waren nur einige Facetten, die interessante Einblicke in das "Gestern und Heute" gewährten.

Ab 16.30 Uhr startete der Jubiläumsabend mit einem Willkommens-Cüpli und Apéro-Häppli im Casino Wohlen. Mit einem Rückblick in das Jahr 1989 und Bibliothekserinnerungen stiegen die Moderatoren Reto Zeller und Christian Sauter thematisch in den Abend ein. Glückwünsche von Gratulant/-innen und Wegbegleiter/-innen, die Bibliotheksentwicklung im Aargau live gezeichnet sowie Bibliotheksgeschichten geschrieben von Bibliotheksmitarbeitenden, wechselten sich ab mit feinen kulinarischen Zwischenstopps. Les Papillons gaben dem Anlass mit ihrem musikalischem Kaleidoskop durch die Jahrhunderte den letzten Schliff.

2017 in Möhlin

Gewusst wie: Vermittlungsangebote in der Bibliothek

Gewusst wie! Geschrieben in oranger quadratischer Sprechblase

Im Fokus des kantonalen Bibliothekstags am Samstag, 28. Oktober 2017 in Möhlin stand das Thema Lernen - Wissen - Vermitteln. An Bibliotheken wurden viele neue - pädagogische - Aufgaben herangetragen. Sie sollten für unterschiedlichste Zielgruppen ihre (Medien-)Angebote, aber auch Kompetenzen für die Sprachentwicklung, die Lesefertigkeit, das Suchen, Finden und Bewerten von Informationen oder für den Umgang mit neuen Technologien vermitteln.

Der kantonale Bibliothekstag thematisierte die pädagogischen und lerntheoretischen Grundlagen für Vermittlungsangebote und zeigte auf, wie diese praxisnah gestaltet werden konnten.

Verleihung Bibliothekspreis

Am kantonalen Bibliothekstag 2018 wurde auch der kantonale Bibliothekspreis der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) verliehen. Prämiert wurden beispielhafte und innovative Projekte, die Bibliotheken anbieten, damit ihre Nutzerinnen und Nutzer experimentieren, die Welt erforschen, Neues lernen und neue Fähigkeiten entwickeln können.

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2016 in Möriken-Wildegg

Vernetzung, Zusammenarbeit, Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen sowie die Nutzung von Synergien sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Bewältigung von Zukunftsaufgaben der Bibliotheken. Für zahlreiche Kernaufgaben in der Bibliothek bieten sich Kooperationen an.

Der Aargauer Bibliothekstag 2016 in Möriken-Wildegg thematisierte das vielfältige Spektrum der Netzwerkarbeit, zeigte exemplarisch Kooperationen aus der Bibliothekspraxis und konkrete Massnahmen zur Gestaltung von Partnerschaften auf. Die 160 Tagungsteilnehmenden haben sich intensiv mit dem Thema Zusammenarbeit auseinandergesetzt, neue Kontakte geknüpft und eine Aargauer Netzwerklandkarte als Leitfaden für die Praxis erarbeitet.

Die Aargauische Gebäudeversicherung kündigte das Thema des Bibliothekspreises 2017 an:

Kulturell wurden die Tagungsteilnehmenden mit einem Auszug aus der Möriker Operette von Monica Angelini, Erwin Heusser und André Desponds verwöhnt.

Als Highlight der Tagung wurde das eigens für den Aargauer Bibliothekstag komponierte Bibliothekslied von den Tagungsteilnehmenden uraufgeführt.

2015 in Aarau

© Kanton Aargau

Bibliotheken stehen bedingt durch technologische und gesellschaftliche Umfeldveränderungen vor grossen Herausforderungen. Damit sie ihren Auftrag auch zukünftig wirkungs- und kundenorientiert erfüllen können, müssen Bibliotheken sich neu positionieren. Am kantonalen Bibliothekstag 2015 haben sich die 160 Tagungsteilnehmeden intensiv mit Instrumenten und Möglichkeiten der strategischen Entwicklung auseinandergesetzt, damit der Veränderungsprozess im Bibliotheksalltag zielgerichtet und erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei einer Tour d’Aarau präsentierten 16 Aarauer Firmen und Institutionen den Tagungsteilnehmenden vor Ort ihre individuellen Strategien und ermöglichten einen exklsuiven Blick hinter die Kulissen. Die Aargauische Bibliothekskommission stellten Eckdaten des kantonalen Entwicklungsplans 2015-2020 vor. Erstmals wurde im Rahmen des Bibliothekstags, der kantonale Bibliothekspreis (Interner Link) der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) verliehen. Prämiert wurden beispielhafte und innovative Projekte, die Bibliotheken als Ort der Lesemotivation für Schülerinnen und Schüler auszeichnen.

2014 in Dottikon

Auf dem Bild sehen Sie die Titelseite der Einladung zum Bibliothekstag 2014 in Dottikon
© FöB

"Zündstoff für neue Ideen" war das Thema des 22. Aargauer Bibliothekstags in Dottikon. Die Fachtagung war der Kreativität im Umgang mit neuen und pfiffigen Angeboten für die Aargauer Bevölkerung gewidmet.Mit einem "Markt der Ideen" haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aargauer Bibliotheken erstmalig direkt den Bibliothekstag mitgestaltet und innovative Dienstleistungen und Angebote aus ihren Bibliotheken an Marktständen präsentiert.

2013 in Seengen

Einladungskarte Bibliothektstag 2013
© Kanton Aargau

Der Trend in Bibliotheken geht hin, von Bibliotheken für Medien zu Bibliotheken für Menschen.

Bibliotheksexpertinnen und -experten aus der Schweiz und dem Ausland haben sich anlässlich des Bibliothektags vom 26. Oktober in kurzen Statements dazu geäussert, wie aus Ihrer Sicht Bibliotheken auf diesen Paradigmenwechsel reagieren können.

2012 in Wettingen

Aargauer Bibliotheken im Wandel – wir gestalten mit

Gelber Kran
© Fachstelle öffentliche Bibliotheken

"Aargauer Bibliotheken im Wandel – wir gestalten mit" war das Motto des 20. Bibliothekstags 2012 in Wettingen. Die Tagung beschäftigte sich mit der Frage, welche Funktionen und Aufgaben Bibliotheken in unserer digitalen und zunehmend technologisierten Welt übernehmen können. Nehmen Sie sich Zeit, um den Bibliothekstag mit seinen Eindrücken nochmals Revue passieren zu lassen und lassen Sie sich überraschen von den teilweise sehr konkreten Lösungsansätzen für die zukünftigen Bibliotheken im Kanton Aargau.

Dokumentation Bibliothekstag 2012 (PDF, 2.7 MB)

2011 in Rheinfelden

Bibliotheken– die Sprachbrückenbauer

Aufeinandergestapelte Bücher mit kleinen Menschen darauf.
© Fachstelle öffentliche Bibliotheken

Unter dem Motto "Bibliotheken - die Sprachbrückenbauer" referierten 2011 Fachleute aus der Schweiz und dem Ausland am Bibliothekstag.

Zu den Kernaufgaben einer modernen, zukunftsorientierten Bibliothek gehört das Brücken bauen zu den Menschen in unserer Gesellschaft, unabhängig von Alter, Nationalität, Sprache Bildungsniveau und Geschlecht. Grundlage dafür bilden Sprache und Kommunikation in all ihren Facetten: gedruckt, geschrieben, gesprochen, digitalisiert. Brücken überwinden Sprachbarrieren, zeigen Wege auf im Medien-Dschungel, fördern die Integration von ausländischen Mitbürgern, vereinfachen den Zugang zu Sprache und unterstützen so die Förderung von Lesekompetenz. Brücken bauen verfolgt auch das Ziel, die Bibliothek nach aussen sichtbar zu machen. Neue Kommunikationsplattformen bilden virtuelle Brücken – direkt in den Alltag unserer Bibliothekskunden.

2010 in Muri