INV-UNS917B Wagenschopf, 1925 (Dossier (Bauinventar))

Archive plan context


Ansichtsbild:
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Identifikation

Signatur:INV-UNS917B
Signatur Archivplan:UNS917B
Titel:Wagenschopf
Gemeinde:Untersiggenthal
Adresse:zw. Dorfstrasse 77 und 85
Versicherungs-Nr.:322
Parzellen-Nr.:1113
Koordinate E:2661316
Koordinate N:1261528
Situationsplan (AGIS):http://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/html/agisviewer.htm?config=agis_geoportal_fs.json&thema=185&scale=5000&basemap=base_landeskarten_sw&x=2661316&y=1261528

Chronologie

Entstehungszeitraum:1925
Grundlage Datierung:Brandkataster

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Landwirtschaftliche Bauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Schopf, Remise

Dokumentation

Würdigung:Als schlichter Zweckbau errichteter Wagenschopf von 1925, bestehend aus einem dreiseitig ummauerten Einstellplatz und einem vorderseitig offenen Dachraum, der von einer Pfetten-Rafenkonstruktion auf Kniestock und liegendem Stuhl überspannt wird. Das giebelständige Ökonomiegebäude gehört zusammen mit dem etwas älteren Wagenschopf weiter östlich zu einer Gruppe von landwirtschaftlichen Nebengebäuden, welche die kleinräumige Bebauungsstruktur und den Strassenraum Ober- und Untersiggingens bis heute prägen.
Bau- und Nutzungsgeschichte:Der Wagenschopf, der dieselbe Bauweise zeigt wie sein älterer "Zwilling" (Bauinventarobjekt UNS917A) weiter östlich, wurde gemäss Brandkataster 1925 errichtet [1]. Heute dient er als zweiplätziger Autounterstand. Der traufseitig angeschleppte Garagenanbau ist eine nachträgliche Erweiterung vermutlich aus den 1930er Jahren.
Beschreibung:Der Wagenschopf entspricht in der Konstruktionsweise dem weiter östlich stehenden Schopf von 1901. Der Einstellplatz ist dreiseitig von Mauern umschlossen, welche aus verputzten Kalksandsteinen über einem Betonsockel aufgeführt sind [2]. Die nördliche, auf die Dorfstrasse orientierte Schmalseite ist als Einfahrt offen. Über einer querliegenden Balkenlage mit Bretterboden ist das auf einem offenen Kniestock und vier liegenden Stuhljochen mit Firstständern abgestützte Pfetten-Rafendach konstruiert. Während die vordere Giebelseite gleichfalls offen steht, ist die rückwärtige Front mit vertikalen Brettern verkleidet. Entlang der Ostflanke befindet sich eine angeschleppte Erweiterung, die eine abschliessbare Garage und darüber einen niedrigen Lagerraum birgt.
Erwähnung in anderen Inventaren:- Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), lokale Bedeutung.
Anmerkungen:[1] Staatsarchiv Aargau, CA.0001/0067: Brandkataster Gemeinde Untersiggenthal 1899-1938. - Datierung gemäss Kurzinventar bzw. Gemeindeinventar 1905.
[2] Vgl. Ansicht der Mauer im Kurzinventar von 2002, vor der Erneuerung des Verputzes.
Quellen:- Staatsarchiv Aargau, CA.0001/0067: Brandkataster Gemeinde Untersiggenthal 1899-1938.
 

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URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=46020
 

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