DSI-MDE007 Kirchweg 19, Pfarrscheune, Keine Angabe (Dossier (Denkmalschutzinventar))

Archive plan context


Ansichtsbild:
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Identifikation

Signatur:DSI-MDE007
Signatur Archivplan:MDE007
Titel:Kirchweg 19, Pfarrscheune
Bezirk:Rheinfelden
Gemeinde:Magden
Adresse:Kirchweg 19
Versicherungs-Nr.:4
Parzellen-Nr.:192
Grundbuch-Nr.:1268
Koordinate E:2627998
Koordinate N:1264557
Situationsplan (AGIS):http://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/html/agisviewer.htm?config=agis_geoportal_fs.json&thema=185&scale=5000&basemap=base_landeskarten_sw&x=2627998&y=1264557

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Landwirtschaftliche Bauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Pfarrscheune

Schutz / Status

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):7/6/1994
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Dokumentation

Entstehungszeitraum:No information given
Bau- und Nutzungsgeschichte:Am 5.10.1759 schloss der Amtmann des Klosters Olsberg mit Meister Andreas Hüninger, einen Vertrag ab über den Abbruch der alten Pfarrscheune und einen Neubau, für den Hüninger offenbar als "Generalunternehmer" verpflichtet wurde. "Erstlich übernimmt Hr. Meister Andreas Hüninger, gedachte alte Pfarr-Scheune zu Magden in seinen Kösten abzubrechen, den Plaz zu räumen, das Fundament, so viel nöthig, zu graben, und eine neue Scheuren, samt deren benötigten Ställen, nach dem hierüber verfertigten Riss sowohl an Maurer- als Zimmerarbeit meisterlich und dauerhaft zu verfertigen, auch hiezu alle benötigten Materialien als Holz, Dihlen Latten, Nägel, Steine, Sand, Kalch, Ziegel und die nothwendige Schlosserarbeit zu Läden und Thüren anzuschaffen und in seinen Kösten zu lieferen...". Das Kloster verspricht, seinem Baumeister zu dieser Scheune das nötige Eichenholz für Schwellen, Scheunentore, Türen sowie Läden für Schweineställe und Schorkännel aus seinen eigenen Waldungen unentgeltlich abzugeben. Hüninger wird mit 930 rheinischen Gulden und 3 Vierteln Korn bezahlt. 1811-13 sind für Pfarrhaus, Pfarrhof und Scheune umfassende Sanierungsmassnahmen belegt. 1969 Umbau der Pfarrscheune in ein Gemeindehaus. 1994 Aussenrestaurierung, Ausbau des Dachs als Jugendraum und Einbau von Küche und WC im Erdgeschoss. Das ehemalige Wasch- und Holzhaus wurde in eine Aufbahrungshalle umgewandelt.
Beschreibung:Kirche, Pfarrhaus und Pfarrscheune der christkatholischen Kirche stehen ortsbildbeherrschend auf einer ausschwingenden Hangterrasse über Magden. In ihrer Aufreihung und in der von der Kirche zur Pfarrscheune gestaffelt abnehmenden Bauvolumina bilden sie eine Baugruppe von eindrücklicher Geschlossenheit, die am Ende von einer mächtigen Linde noch zusätzlich unterstrichen wird.
Die regionaltypisch gemauerte, unter einem steilen Giebeldach geborgene Pfarrscheune weist die charakteristischen, bis auf wenige schmale Lüftungsschlitze fensterlosen, Giebelwände mit eingemauerten Ziegeln ohne Dachvorsprung auf. Die zwei Türen und die Scheuneneinfahrt auf der offenen Traufseite besitzen schlichte hölzerne Fassungen, in deren Sturzbalken knappe Stichbogenabschlüsse ausgespart sind, während die zum Pfarrhaus orientierte Traufseite nur spärlich erhellt ist.
Literatur:- Magden Ortsgeschichte, 2004, S. 251f..
Reproduktionsbestimmungen:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Usage

Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL: http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=24084
 

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