DSI-LAU001 Schlossberg, Burgruine, 12. Jh. (Dossier (Denkmalschutzinventar))

Archive plan context


Ansichtsbild:
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Identifikation

Signatur:DSI-LAU001
Signatur Archivplan:LAU001
Titel:Schlossberg, Burgruine
Bezirk:Laufenburg
Gemeinde:Laufenburg
Adresse:Schlossberg
Versicherungs-Nr.:1004
Parzellen-Nr.:2229
Grundbuch-Nr.:229
Koordinate E:2646836
Koordinate N:1268060
Situationsplan (AGIS):http://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/html/agisviewer.htm?config=agis_geoportal_fs.json&thema=185&scale=5000&basemap=base_landeskarten_sw&x=2646836&y=1268060

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Wehrbauten, militärische Bauten und Anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Burgruine

Schutz / Status

Unterschutzstellung Bund:10/9/1987
Kantonale Unterschutzstellung (DSI):8/8/1952
Kategorie Inventar Kulturgüterschutz:A (nationale Bedeutung)
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Dokumentation

Entstehungszeitraum:12th cent.
Bau- und Nutzungsgeschichte:Gemäss Abbildungen des 17. Jahrhunderts die Burg kompakter, hoch aufgeführter Baukörper mit weitestgehend integriertem Hauptturm. Zugang von Westen über Torgraben mit Fallbrücke. Vermutlich im 30-jährigen Krieg beschädigt, wenige Jahrzehnte später als nicht mehr wehrtauglich befunden. Um 1800 Ruine und danach Steinbruch. Ende des 19. Jahrhunderts Einplanierung der Ruinenreste und Bau der Schlossanlage. 1884 und 1918 Restaurierungsarbeiten am Hauptturm, im zweiten Weltkrieg Installation eines Beobachtungsposten. 1976 - 1980 Sanierung der gesamten Burgruine, 2006 - 2007 Nachsanierung Hauptturm und Erschliessung für die Öffentlichkeit.
Beschreibung:Urkundliche Ersterwähnung der Laufenburg 1207 als habsburgischer Sitz, vermutlich aber schon in das 12. Jahrhundert zurückreichend. Ein Stück Mauerkern mit Ährenverband, integriert in die Südfassade des mittelalterlichen Hauptturmes, wohl sogar schon römischen Ursprungs.
Aus dem 13. Jahrhundert der 20 m hohe, drei- bis viergeschossige quadratische Hauptturm ("Schlossturm") und Reste von Palas und Ringmauer. Im Westen vermutlich Reste einer ausgedehnten Unterburg mit Megalithturm (siehe Wasentürmchen) und starker Ringmauer.
Wohl im 15. Jahrhundert im Südosten Errichtung eines äusseren Burgberings mit zwei runden Schalentürmen (siehe Westturm am äusseren Burgbering). Vermutlich um 1500 Verstärkung der Burganlage mit Festungsbauten. Im Nordosten massiver runder Geschützturm ("Känzeli") mit Schiesskammern und Hosenscharten. Weitere eckige Türme möglicherweise an der Nordwestecke beim Tor und in der Südwestecke. Auf dem Hauptturm eine Artillerieplattform mit Gewölbe, getreppte Schiessscharten und Satteldach.
Literatur:- Burgen und Schlösser der Schweiz 3; Aargau, , S. 82-85.
Reproduktionsbestimmungen:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Usage

Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL: http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=23328
 

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