DSI-BOS018 Sentenhof, 1759 (Dossier (Denkmalschutzinventar))

Archive plan context


Ansichtsbild:
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Identifikation

Signatur:DSI-BOS018
Signatur Archivplan:BOS018
Titel:Sentenhof
Bezirk:Muri
Gemeinde:Boswil
Ortsteil / Weiler / Flurname:Sentenhof
Versicherungs-Nr.:281
Parzellen-Nr.:1942
Grundbuch-Nr.:153
Koordinate E:2666586
Koordinate N:1237209
Situationsplan (AGIS):http://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/html/agisviewer.htm?config=agis_geoportal_fs.json&thema=185&scale=5000&basemap=base_landeskarten_sw&x=2666586&y=1237209

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Profane Wohnbauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Repräsentatives Wohnhaus, Villa

Schutz / Status

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):3/1/1963
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Dokumentation

Entstehungszeitraum:1759
Bau- und Nutzungsgeschichte:Vom Kloster Muri erstelltes herrschaftliches Wohngebäude, das den Mittelpunkt der Baugruppe Sentenhof bildet (ehemalige Alpwirtschaft des Klosters Muri). Hochragender dreigeschossiger Mauerbau unter geknicktem, nur knapp vorspringendem Gehrschilddach. Intakte Fassade mit axial gesetzten Einzelfenstern und ovalen Lüftungsöffnungen im Giebelfeld. Den eigentlichen Blickfang bildet das traufseitige Eingangsportal, dessen gedrückter Rundbogen sorgfältig aus Sandstein gehauen ist und einen Schlussstein mit der eingekerbten Jahreszahl 1759 trägt. Das Erdgeschoss nehmen der zentrale Eingang und zwei grosse Gewölbekeller ein (ehem. Käsekeller). Die Wohn- und Schlafräume verteilen sich über die beiden Obergeschosse. Hausinneres grösstenteils modernisiert; an historischer Ausstattung sind noch einzelne Möbelstücke und eine Stuckdecke im zweiten Obergeschoss vorhanden. Vor dem Haus ein Brunnen mit Sechsecktrog von 1784. Die in die Hausmauer eingelassene Wappentafel von Abt Bonaventura Bucher ist eine Neuanfertigung.
Beschreibung:1759 vermutlich als Neubau an der Stelle eines unbekannten Vorgängergebäudes errichtet (Jahreszahl an Hauseingang). Gemäss den Bauakten wurden die Holzarbeiten von Zimmermeister Franz Mäder von Boswil ausgeführt. Zu den Maurerarbeiten fehlen konkrete Hinweise, doch können sie mit einiger Wahrscheinlichkeit den bekannten Steinhauern Rey von Muri zugeschrieben werden. Bauakten im Aargauischen Staatsarchiv (StAAG 5952).
Literatur:Jahresschrift der Hist. Gesellschaft Freiamt, 1951, S. 14-35.
Reproduktionsbestimmungen:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Usage

Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL: http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=21150
 

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