DSI-BAD049 Bäderstrasse 34, Hotel Ochsen, Keine Angabe (Dossier (Denkmalschutzinventar))

Archive plan context


Ansichtsbild:
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Identifikation

Signatur:DSI-BAD049
Signatur Archivplan:BAD049
Titel:Bäderstrasse 34, Hotel Ochsen
Bezirk:Baden
Gemeinde:Baden
Adresse:Bäderstrasse 34
Versicherungs-Nr.:336
Parzellen-Nr.:386
Grundbuch-Nr.:386
Koordinate E:2665915
Koordinate N:1259232
Situationsplan (AGIS):http://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/html/agisviewer.htm?config=agis_geoportal_fs.json&thema=185&scale=5000&basemap=base_landeskarten_sw&x=2665915&y=1259232

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Hotel, Badhotel, Kurhaus

Schutz / Status

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):12/21/1967
Kantonaler Schutzumfang:Kernbau

Dokumentation

Entstehungszeitraum:No information given
Bau- und Nutzungsgeschichte:Ein Gasthof "Zum Roten Ochsen" wurde erstmals Ende des 14. Jahrhunderts erwähnt. 1569 wurde das Haus zusammen mit dem benachbarten "Bären" durch einen Brand vollständig zerstört und anschliessend von Grund auf wiederaufgebaut. Dieser Bau von 1569 ist im Kern des heutigen "Ochsen" erhalten, der im Lauf der Jahrhunderte aus insgesamt drei vorher selbständigen Häusern zusammenwuchs. In einem von 1923 bis Mitte der 1980er Jahre dauernden Prozess wurden die zuvor untereinander konkurrenzierenden Hotels "Verenahof", "Ochsen", "Staadhof" und "Bären" zur Verenahof AG zusammengeschlossen. 1967 wurde das Äussere des "Ochsen" unter Denkmalschutz gestellt, im Jahr 1989 der Denkmalschutz auf den Kernbau beschränkt, der dafür integral geschützt ist. Seit der Hotelbetrieb im Jahr 2004 geschlossen wurde, steht der Bau leer. Eine künftige Nutzung wie auch eine notwendige Gesamterneuerung und Restaurierung werden zur Zeit im Zusammenhang mit Planungen der Verenahof AG diskutiert.
Beschreibung:Das ehemalige Badhotel "zum Ochsen" bildet einen Komplex von drei ursprünglich unabhängigen Bauten in der Ecke zwischen Bäderstrasse und der Verbindungsgasse zum Kurplatz. Der noch spätgotische Kernbau ist ein breitgelagertes dreigeschossiges Haus unter weit gespanntem und tief heruntergezogenem Teilwalmdach. Es liegt mit seiner abgeknickten Traufseite an der Bäderstrasse, während sich die Giebelseite zur Seitengasse wendet. Auf einer gemauerten Unterpartie erheben sich die in verputztem Fachwerk erstellten Obergeschosse. Die unregelmässig verteilten Fenster zeigen teilweise noch die ursprünglichen gekehlten Steingewände, während die meisten durch spätere, axial bezogene Einzelfenster ersetzt sind. Das um 1900 mit Fugenschnitt ornamentierte Erdgeschoss trägt ein zierliches klassizistisches Pfeilerportal mit geradem, durch Rosetten belebten Sturz von etwa 1850. Eine Maskenkonsole und ein Löwenhaupt, die an der gegen Süden gerichteten Kante des Hauses eingemauert sind, sind wohl von älteren Bauteilen des Hauses übernommen. Das Innere wurde im Lauf der Jahrhunderte durch zahlreiche bauliche Eingriffe umgestaltet. Bemerkenswert ist der von einem sechsteiligen Reihenfenster belichtete sogenannte "Ochsensalon" im ersten Obergeschoss, dessen segmentbogige Fensternischen von zwei tordierten spätgotischen Säulen unterteilt werden. In dem mit geschweiftbogigen Täferwänden ausgestatteten Saal steht noch ein zylindrischer Louis XVI-Ofen, dessen weiss glasierte Kacheln mit Fruchtfestons, Weinranken und Palmettenfries verziert sind. Der ehemalige Festsaal im zweiten Obergeschoss wurde durch den Einbau von Hotelzimmern in den 1920er Jahren kleinteilig unterteilt.
Reproduktionsbestimmungen:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Usage

Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL: http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=20610
 

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