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Kanton Aargau

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Bildung & Forschung

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Der Aargau ein Bildungs- und Forschungskanton. Schon vor der Kantonsgründung wurde das erste weltliche Gymnasium der Schweiz in Aarau gegründet. Heute investiert der Kanton Aargau rund einen Drittel seiner Ausgaben in die Entwicklung und Weiterentwicklung seiner innovativen Bildungs- und Forschungslandschaft.

Die Entwicklung von Kopf, Herz und Hand ist das Credo von Pestalozzis Erziehungslehre. Im Sinne dieses Reformpädagogen, der viele Jahre im Aargau lebte und hier auch begraben liegt, legt der Kanton seit seiner Gründung grossen Wert auf gute Bildungsangebote.

Prof. Dr. Joël Mesot, Direktor Paul Scherer Institut (PSI), spricht über den Kanton Aargau als Bildungs- und Forschungsraum.

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Bildungsinstitutionen

Schülerin an einer WandtafelEine aktive Schülerin © Kanton Aargau

1802 entstand mit der heutigen Alten Kantonsschule Aarau das erste Schweizer Gymnasium, dessen Lehrer nicht dem geistlichen Stand angehörten. Diese Schule wurde unter anderem auch von Albert Einstein, Vater der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger, besucht. Heute gibt es im Kanton Aargau sechs Kantonsschulen sowie die Aargauische Maturitätsschule für Erwachsene. Die Neue Kantonsschule Aarau und die Kantonsschule Wettingen bieten als Schweizer Pioniere zudem den Doppelabschluss zweisprachige Matur und International Baccalaureate Diplom an.

Die Aargauer Volksschule umfasst einen zweijährigen, obligatorischen Kindergarten, eine sechsjährige Primarschule und daran anschliessend eine dreigliedrige Sekundarstufe I. Ab der 3. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler in Englisch unterrichtet. Nach dem neunten Schuljahr erfolgt der Übertritt in eine Maturitätsschule oder in die duale Berufsbildung.

Der Kanton Aargau ist Träger- und Hauptsitzkanton der vierkantonalen Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), die 2006 ihren Betrieb aufnahm. er hat sich dank der Zusammenarbeit innerhalb der FHNW, der Universität Basel und dem Paul Scherer Institut (PSI) als starker Hochschulstandort etabliert. Insbesondere die Nähe zur Wirtschaft ist kennzeichnend für die Aargauer Hochschullandschaft. Zudem ist Aarau seit 2008 Sitz des Zentrums für Demokratie (ZDA). Es wird von der Stadt Aarau, dem Kanton Aargau, der Universität Zürich und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) getragen. Es leistet einen substanziellen Beitrag zur Erforschung der (direkten) Demokratie und stellt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit sicher.

Forschungsstandort

Luftbild des Paul Scherrer Instituts (PSI)Das Paul Scherrer Institut (PSI) © PSI

Der Aargau ist auch Standort des grössten Schweizer Forschungsinstituts: Das Paul Scherrer Instituts (PSI), ist ein multidisziplinäres Forschungsinstitut für Ingenieur- und Naturwissenschaften, und liegt zwischen Würenlingen und Villigen zu beiden Seiten der Aare. Mit seinen 1'400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt es Spitzenforschung in den Bereichen Materie und Material, Mensch und Gesundheit sowie Energie und Umwelt. Jährlich kommen mehr als 2'000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Schweiz und der ganzen Welt ans PSI, um an den einzigartigen Anlagen Experimente durchzuführen, die so woanders nicht möglich sind.

Der Aargau unterstützt neben dem PSI weitere nationale Forschungsschwerpunkte: Dazu gehören das Swiss Nanoscience Institute (öffnet in einem neuen Fenster) der Universität Basel, das Kompetenzzentrum für nachhaltige Energie und Mobilität am PSI sowie das Zentrum für Demokratie Aarau. Das Engagement des Kantons Aargau führt zu einer Bündelung von Forschungspotenzial in der Nordwestschweiz, besonders in den Bereichen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung.

Um den Wissens- und Technologietransfer von den Hochschulen in die Aargauer Wirtschaft zu fördern, unterstützt der Kanton den Technopark Aargau (öffnet in einem neuen Fenster) in Windisch. Mit dem Aargauer Forschungsfonds unterstützt er die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen.

Eine ganze Reihe privater Forschungseinrichtungen, namentlich das ABB-Forschungslabor in Dättwil und das eng mit der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammenarbeitende Kunststoff-, Ausbildungs- und Technologiezentrum (KATZ), belegen die Innovationskraft des Kantons.

Hightech Zentrum Aargau

Ein Solarkonzentrator, der das Sonnenlicht auf einen Brennpunkt reflektiertSolarkonzentrator am Paul Scherrer Institut © Paul Scherrer Institut (PSI)

Mit dem "Hightech Zentrum Aargau" soll der Produktions- und Forschungsplatz Aargau auch in Zukunft gesichert werden. Es soll zu einem Leuchtturm für Nanotechnologie, Energieforschung und Innovationsförderung werden.

Bestehende und neue Unternehmen im Kanton sollen von optimalen Rahmenbedingungen und Dienstleistungen im Bereich der Innovationsförderung und des Technologietransfers profitieren. Das Hightech Zentrum Aargau fördert den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen KMU, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Kernstück sind vier Massnahmen, die den Aargauer Unternehmen einen optimalen Zugang zu den besten verfügbaren Technologien ermöglichen, um so ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern:

  • Hightech-Forschung
  • Hightech-Areale
  • Hightech-Zentrum
  • Hightech-Kooperation

Campus Brugg-Windisch

Frontansicht des Campus-Neubaus in Brugg-Windisch© Kanton Aargau

Seit 2013 sind auf dem Campus alle Aargauer Fachhochschulstandorte in Brugg-Windisch konzentriert. Der Campus ist auch der Hauptsitz, der von vier Kantonen getragenen Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Der Hochschulstandort bietet Platz für 3'000 Studierende und 1'000 Dozierende in den Studiengebieten Technik, Pädagogik und Wirtschaft. Daraus ergeben sich bessere Studienbedingungen und Synergien mit anderen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft.

Hinweis

Professor Dr. Joël Mesot, Direktor PSI:

"Die Offenheit und die Aufgeschlossenheit, die das PSI von der Aargauer Regierung erfährt, freuen mich sehr."

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