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Überarbeitetes Ablaufschema verabschiedet

In der Sitzung vom 7. Mai 2018 hat sich die Paritätische Kommission Asyl- und Flüchtlingswesen (PAKAF) unter anderem mit dem Prozess bei der Planung und Eröffnung neuer Asylunterkünfte beschäftigt.

Der Kanton Aargau muss bei der Unterbringung von Asylsuchenden flexibel reagieren können. In Phasen, in denen der Bund überdurchschnittlich viele Personen zuweist, müssen oft kurzfristig neue kantonale Unterkünfte gesucht und eröffnet werden. Der Kanton ist darauf angewiesen, dass dieser Prozess möglichst reibungslos und innerhalb nützlicher Frist vonstattengeht.

Die Prozesse für die Evaluation und Eröffnung neuer Unterkünfte wurden überprüft und das bestehende Ablaufschema zur Planung und Eröffnung von kantonalen Asylunterkünften überarbeitet. Darin wird verbindlich festgelegt, wer wann in den Planungsprozess einzubeziehen ist.

Transparenz und Offenheit mindert Konfliktpotenzial

Die Suche nach neuen kantonalen Asylunterkünften kann in den potenziellen Standortgemeinden zu Verunsicherungen und Fragen führen. Mit dem überarbeiteten und vereinfachten Ablaufschema soll das Konfliktpotenzial wesentlich entschärft werden.

Bei der Überarbeitung im Fokus standen deshalb die Themen Transparenz und Kommunikation. Der Erstkontakt mit einer potenziellen Standortgemeinde soll bereits in der ersten Phase der Angebotsprüfung erfolgen. Zudem legen Kanton und Gemeinde bereits in der Vorphase bis zum definitiven Entscheid das Vorgehen in der Kommunikation fest, wobei die Bevölkerung in der Regel zu Beginn der anschliessenden Planungsphase aktiv informiert werden soll.

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