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Aarau: «Tanzvergnügen» verlief grösstenteils gewaltlos

Die unbewilligte Kundgebung «nächtliches Tanzvergnügen» mit rund 800 Teilnehmern verlief mehrheitlich friedlich. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot im Einsatz und konnte Gewalt und Sachbeschädigungen verhindern.

Dem Aufruf der anonymen Veranstalter waren rund 800 meist junge Leute gefolgt, die sich am Samstag, 8. Juni 2013, gegen 21.30 Uhr zu einem Umzug formierten. Von einigen Lautsprecherwagen lautstark begleitet zog die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgelassen und friedlich durch die Aarauer Innenstadt. An der Spitze der Kolonne marschierte eine Gruppe von teilweise vermummten Personen, die vereinzelt Feuerwerk abbrannten und pyrotechnische Fackeln zündeten. Der Umzug endete weit nach Mitternacht im Aarauer Schachen, wo die Teilnehmer weiter verblieben. In den frühen Morgenstunden zogen sie dann ab, worauf sich die Versammlung ohne Zwischenfälle auflöste.

Die Polizei war mit einem grösseren Aufgebot im Einsatz und begleitete den Umzug auf der gesamten Strecke. Zudem sicherte sie gefährdete Objekte. Obwohl eine Minderheit der Teilnehmer zunehmend aggressiv wurde, konnte die Polizei Gewaltausbrüche verhindern. Auch blieben Sachbeschädigungen aus.

Die Einsatzkräfte hatten bereits vor Beginn der Veranstaltung verschiedene Personenkontrollen durchgeführt. Eine Person wurde wegen Besitzes einer pyrotechnischen Fackel angehalten.

Zwei Kantonspolizisten sowie ein Journalist wurden aus der Menge heraus gezielt mit Pfefferspray bespritzt. Sie blieben unverletzt.

Die Kantonspolizei Aargau wurde durch mehrere Partnerorganisationen unterstützt. Das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement (KKE) richtete vorsorglich eine Sanitätshilfestelle ein. Als Gesamteinsatzleiter war Oberstleutnant Urs Winzenried als Kommandant ad interim der Kantonspolizei Aargau im Dienst.

Die Kundgebung führte in der Aarauer Innenstadt vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen. Die Stadtpolizei Aarau leitete den Verkehr örtlich um.

  • Kantonspolizei Aargau
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