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Arbeitslosenquote im Februar unverändert

Im Februar sank die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau saisonal bedingt um 196 auf 11'874, die Arbeitslosenquote blieb dennoch unverändert bei 3,3 Prozent. Erfreulich ist, dass die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vormonat um 14,6 Prozent zunahm. Im Februar waren 1'354 offene Stellen gemeldet, davon 1'186 Vollzeitstellen.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Februar im Aargau 11'874 Personen als arbeitslos gemeldet, 6'730 Männer (56,7 Prozent) und 5'144 Frauen (43,3 Prozent). Das sind 196 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 133 Personen abgenommen und lag im Februar bei 16'157.

Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Februar 1'354 offene Stellen gemeldet. Das sind 172 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Dezember 294 Personen aussteuern, 41 mehr als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Februar abgemeldeten Stellensuchenden 217 Tage auf Stellensuche. Das sind 16 Tage weniger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 319 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 131 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 210 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'886 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Vormonat um 12 Personen ab. Langzeitarbeitslose sind Personen, die seit mindestens einem Jahr arbeitslos sind und ohne Unterbruch Taggelder beziehen.

Kurzarbeit

Im Februar haben im Aargau zehn Betriebe Kurzarbeit beantragt, einer mehr als im Vormonat. Bei diesen Betrieben sind insgesamt 19 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 317 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 145 weniger als im Vormonat. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Mehrheit der betroffenen Unternehmen stammt aus der Bau- und MEM-Industrie.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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