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Die Arbeitslosenquote lag im Januar unverändert bei 3,3 Prozent

Im Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton saisonal bedingt auf 12'070. Die Arbeitslosenquote blieb jedoch unverändert bei 3,3 Prozent.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Januar im Aargau 12'070 Personen als arbeitslos gemeldet, 6'875 Männer (57,0 Prozent) und 5'195 Frauen (43,0 Prozent). Das sind 145 Personen mehr als im Dezember 2017 und 552 weniger als im Januar 2017. Die Zahl der Stellensuchenden hat im Vergleich zum Vormonat Dezember 2017 um 47 Personen zugenommen und lag im Januar bei 16'290. Im Vergleich zum selben Zeitpunkt im Vorjahr sind es 748 Personen weniger.

Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Januar 1'182 offene Stellen gemeldet. Das sind 91 mehr als im Vormonat Dezember 2017 und 100 mehr als im Januar 2017. Die Arbeitslosenkassen mussten gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im November 2017 im Aargau 223 Personen aussteuern, 64 mehr als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Januar abgemeldeten Stellensuchenden 233 Tage auf Stellensuche. Das sind 11 Tage weniger als im Dezember 2017. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 339 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 117 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 231 Tage.

Ende Januar betrug die Zahl der Langzeitarbeitslosen 1'874 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Dezember 2017 um 65 Personen zu. Langzeitarbeitslose sind Personen, die seit mindestens einem Jahr arbeitslos sind und ohne Unterbruch Taggelder beziehen.

Kurzarbeit

Im Januar haben im Aargau neun Betriebe Kurzarbeit beantragt, zwei mehr als im Dezember 2017. Bei diesen Betrieben sind insgesamt 85 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 462 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 9 weniger als im Dezember 2017. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die betroffenen Unternehmen stammen mehrheitlich aus dem Baugewerbe.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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