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Regierungsrätin Franziska Roth: 100 Tage im Amt

Kooperation statt Konfrontation

An ihrer Medienkonferenz im Medizinischen Zentrum Brugg blickte Regierungsrätin Franziska Roth zurück auf ihre ersten 100 Tage im Amt und zeigte die Schwerpunkte ihrer künftigen Tätigkeit auf.

Mit dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS) hat Regierungsrätin Franziska Roth eines der Departemente zu führen, welches zu den kostenintensivsten gehört. Dementsprechend war an der Medienkonferenz zu hören, mit welchen Massnahmen sie die Gesundheitskosten unter Kontrolle bringen will.

Überblick verschaffen

Bis Ende 2017 soll das Departement eine übergeordnete Strategie erhalten, in der die Führungsgrundsätze und die Grundsätze der Zusammenarbeit enthalten sein werden. Es sei ihr wichtig, das Departement Gesundheit und Soziales zielgerichtet vorwärts zu bringen und dabei auch die Mitarbeitenden einzubeziehen. Eines sei jetzt schon klar: Im Zentrum der Arbeit des DGS stünden die Bürgerin und der Bürger.

Sie habe ein grundsätzlich funktionierendes Departement übernommen, stellte Roth fest. Die Vielfalt der Aufgaben im DGS sei enorm. Unter dem gemeinsamen Nenner "Schutz der Aargauer Bevölkerung" würden die zahlreichen Aufgaben in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Verbraucherschutz und Militär- und Bevölkerungsschutz von kompetenten und engagierten Mitarbeitenden erbracht.

Kostenwachstum eindämmen

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten wolle sie an der Sanierung der Kantonsfinanzen mitarbeiten. Mit ausgewogenen Massnahmen müssten diese wieder ins Lot gebracht werden, so Roth. Sowohl im Asyl- als auch im Gesundheitswesen gelte es, das Kostenwachstum einzudämmen. Besonders in diesen Bereichen will die Regierungsrätin auf Kooperation statt auf Konfrontation setzen und vermehrt mit den beteiligten Parteien ausserhalb der Kantonsverwaltung ins Gespräch kommen. Mit der Task Force Gesundheitskosten sei bereits ein erster Schritt in diese Richtung unternommen worden. Es sei ihr wichtig, mit den Exponenten der Aargauer Spitallandschaft offen und lösungsorientiert zu verhandeln. Das Notwendige müsse jetzt angepackt werden, es gäbe keine Zeit mehr, die Krise auszusitzen. Sie setze sich, so Roth, mit aller Kraft dafür ein, dass die Aargauer Bevölkerung für möglichst wenig Geld möglichst viele Leistungen erhalte. Daneben betonte Roth die Notwendigkeit der Eigenverantwortung auf allen Stufen und es stelle sich generell die Frage, wie viele Leistungen der Staat überhaupt zu erbringen habe: "Weniger Staat und mehr Eigenverantwortung ist ein weiteres Gebot der Stunde."

Kantonales Labor neu bauen

Allen Sparmassnahmen zum Trotz erachtet Regierungsrätin Roth den Neubau des Kantonalen Labors als Notwendigkeit. Die heutige Anlage entspreche den Anforderungen in keiner Weise mehr. Der Neubau sei wichtig und richtig, wolle man die Sicherheit der Aargauer Bevölkerung auch im Bereich des Verbraucherschutzes wahren.

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