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Die Arbeitslosenquote steigt auf 3,5 Prozent

Saisonaler Anstieg der Zahl der Arbeitslosen auf 12'622

Die Arbeitslosenquote ist im Januar um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent gestiegen. Sie liegt um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahresvergleich. In der Schweiz stieg die Arbeitslosenquote im Januar um0,2 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Januar im Aargau 12'622 Personen als arbeitslos gemeldet, 7'296 Männer (57,8 Prozent) und 5'326 (42,2 Prozent) Frauen. Das sind 568 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 361 Personen zugenommen und lag im Januar bei 17'038. In der Schweiz ist die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozent gestiegen und lag Ende Januar bei 3,7 Prozent.

Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Januar 1'082 offene Stellen gemeldet. Das sind 101 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im November 250 Personen aussteuern, 89 mehr als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Januar abgemeldeten Stellensuchenden 240 Tage auf Stellensuche. Das sind drei Tage mehr als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 372 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 117 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 234 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'997 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Vormonat um 35 Personen zu. Dabei handelt es sich um Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.

Kurzarbeit

Im Januar haben 34 Betriebe im Aargau Kurzarbeit beantragt, acht mehr als im Vormonat. Bei diesen Betrieben sind insgesamt 152 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 1'323 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 42 weniger als im Vormonat. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Knapp die Hälfte der betroffenen Unternehmen stammt aus der Baubranche.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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