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Grünes Licht für die kantonale Asylunterkunft auf dem A3-Werkhof Frick

Inbetriebnahme im Frühling 2017 geplant

Der Grosse Rat hat am 22. November 2016 den Kredit für das Vorhaben kantonale Asylunterkunft auf dem ehemaligen A3-Werkhof in Frick freigegeben. Die Bauarbeiten werden noch 2016 wieder aufgenommen. Die Unterkunft für maximal 180 Asylsuchende wird voraussichtlich ab April 2017 in Betrieb genommen.

Die Bauarbeiten für die kantonale Asylunterkunft im ehemaligen A3-Werkhof in Frick werden im Dezember 2016 wieder aufgenommen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Instandsetzung von Elektroinstallationen, Heizung und Sanitäranlagen sowie das Stellen der Wohn- und Infrastrukturcontainer. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende März 2017 abgeschlossen sein, so dass ein Bezug durch maximal 180 Asylsuchende auf dem Gelände per April 2017 möglich wird.

Parallel zu den Bauarbeiten werden die begleitenden Massnahmen weiter ausgearbeitet: Das Sicherheitskonzept für die Unterkunft wird gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen finalisiert, die Umsetzung des Betreuungsdiensts geregelt und es erfolgen Absprachen mit zivilen unterstützenden Organisationen und Personen.

Betrieb für drei Jahre bewilligt

Nach der Behandlung des Projekts Frick in den Kommissionen für Gesundheit und Sozialwesen (GSW) sowie Aufgabenplanung und Finanzen (KAPF) wurde im Oktober 2016 entschieden, die Nutzungsdauer für das Projekt von bisher zwei neu auf drei Jahre zu erhöhen. Damit wird die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens verbessert und die Anliegen der beiden Kommissionen können stärker berücksichtigt werden. Die Nutzungsdauer von drei Jahren steht im Einklang mit der bereits früher durch den Gemeinderat erteilten rechtskräftigen Baubewilligung.

Die Kantonale Unterkunft kann bis im Frühling 2020 betrieben werden. Geplant ist, dass das Areal des Werkhofs künftig als Standort des Kantonalen Katastrophen Einsatzelements dienen soll.

Weiterhin angespannte Unterbringungssituation im Asylbereich

Der Regierungsrat hatte im Juni 2016 einen Verpflichtungskredit für das Projekt in Frick aufgrund seiner Dringlichkeit vorzeitig freigegeben. Nach finanzrechtlichen Abklärungen mit der KAPF hat das Departement Gesundheit und Soziales im Oktober 2016 entschieden, die Bauarbeiten in Frick bis zum definitiven Entscheid des Parlaments zu unterbrechen.

Die Kantonale Unterkunft in Frick wird massgeblich zur Entlastung der weiterhin angespannten Unterbringungssituation von Asylsuchenden im Aargau beitragen. Bis Mitte 2017 wird der Kantonale Sozialdienst über 500 Plätze für Asylsuchende verlieren, dies aufgrund von beendeten Zwischennutzungen wegen Neubauprojekten oder auslaufenden Mietverträgen. Weiterhin wird auch die Ablösung der kostenintensiven unterirdischen Unterbringung durch oberirdische Plätze angestrebt.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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