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Vierfachmord Rupperswil: Umfangreiche Ermittlungen im Umfeld des Beschuldigten

Bis heute gibt es keine Hinweise darauf, dass sich der Beschuldigte in der Vergangenheit Kindern und Jugendlichen in sexueller Absicht genähert haben könnte. In den nächsten Tagen und Wochen stehen umfangreiche Ermittlungen im Umfeld des Beschuldigten an. Über den Stand des Verfahrens wird die Staatsanwaltschaft zum gegebenem Zeitpunkt aktiv informieren.

Heute Mittag informierten die Ermittlungsbehörden die Eltern der Junioren und die Funktionäre der Seetal Selection, dass bisher keine Erkenntnisse zu weiteren Straftaten, insbesondere zu sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche, vorliegen und dass in den nächsten Tagen und Wochen umfangreiche Ermittlungen im Umfeld des Beschuldigten getätigt werden. In diesem Zusammenhang wird es auch zu Abklärungen und Befragungen in den Fussballvereinen kommen, bei denen der 33-jährige Schweizer als Trainer und Koordinator tätig war.

Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Aargau bitten die Medien auch im Namen der betroffenen Vereine, von weiteren Kontaktaufnahmen zu Junioren, deren Eltern und anderen Vereinsmitgliedern abzusehen.

Staatsanwaltschaft wird psychiatrisches Gutachten anordnen

Der Beschuldigte war vergangenen Donnerstag festgenommen worden und hatte anlässlich der ersten Einvernahmen gestanden, am 21. Dezember 2015 Carla Schauer, ihre zwei Söhne und die Freundin des älteren Sohnes getötet zu haben. An der Medienkonferenz vom Freitag, hatten Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei überdies bekannt gegeben, dass sich der Beschuldigte am 13-jährigen Sohn von Carla Schauer vergangen hatte, bevor er die vier Opfer tötete.

Zur Klärung der Rückfallgefahr sowie der Schuldfähigkeit wird die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau in den nächsten Tagen ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag geben.

Die Staatsanwaltschaft wird zum gegebenen Zeitpunkt aktiv über den Stand des Verfahrens informieren.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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