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Mit der Weiterführung von Hightech Aargau den Unternehmensstandort Aargau stärken

Start der Anhörung

Das im Jahr 2012 lancierte Programm Hightech Aargau hat wesentlich dazu beigetragen, die Rahmenbedingungen für die Innovations- und Standortförderung zu verbessern. Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen ist der Regierungsrat überzeugt, dass dem Programm in den kommenden Jahren noch eine wesentlich grössere Bedeutung zukommen wird als beim Start. Deshalb soll Hightech Aargau weitergeführt werden.

Der Aargau ist im Standortwettbewerb mit anderen Kantonen und auch im internationalen Vergleich gut positioniert. Doch die wirtschaftliche Wertschöpfung liegt unter dem schweizerischen Durchschnitt. Der Hebel zur Steigerung der Wertschöpfung pro Arbeitsplatz und damit zur Steigerung des qualitativen Wachstums ist die stetige Innovation. Deshalb lancierte der Regierungsrat 2012 das Programm Hightech Aargau mit dem Ziel, den Aargauer Unternehmen optimale Rahmenbedingungen und Dienstleistungen im Bereich der Innovationsförderung und des Technologietransfers zu bieten. Damit soll die Standortattraktivität des Kantons für innovative Unternehmen gestärkt, die Wertschöpfung verbessert und ein qualitatives Wachstum bei tiefem Ressourcenverbrauch ermöglicht werden.

Mehrwert für die Aargauer Wirtschaft

Die Massnahmen des Programms befinden sich seit rund drei Jahren in der operativen Umsetzung. Die Nachfrage nach den Dienstleistungen und die positiven Rückmeldungen zeigen: die Massnahmen von Hightech Aargau sind zweckmässig und auf die Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet. Die mit Hightech Aargau geleistete Unterstützung trägt dazu bei, dass die Aargauer Unternehmen im interkantonalen und internationalen Vergleich in Sachen Innovation über "gleich lange Spiesse" verfügen. Angesichts der schwierigen Finanzlage des Kantons wird die Weiterführung von Hightech Aargau auf dem Niveau der Jahre 2015–2017 gehalten.

Wirtschaftsnaher Wissens- und Technologietransfer

Im Rahmen der Weiterführung werden die bisherigen vier Schwerpunkte Hightech-Forschung, Hightech-Areale, Hightech-Zentrum und Hightech-Kooperation weiter optimiert. Der am Bedarf der Aargauer Unternehmen ausgerichtete Wissens- und Technologietransfer zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft steht im Fokus der Weiterführung. Das Hightech Zentrum Aargau soll auch nach 2017 ein breit abgestütztes Angebot an professionellen Dienstleistungen zur Innovationsabklärung und -beratung anbieten, das in Bezug auf Branchen und Technologien ein grosses Spektrum abdeckt. In den Bereichen Nano- und Werkstofftechnologie sowie Energietechnologie und Ressourceneffizienz sollen die Unternehmen zusätzlich von einem erweiterten Angebot profitieren.

Forschungsstandort Aargau stärken

Mit der Aufstockung des Forschungsfonds Aargau im Schwerpunkt Hightech-Kooperation will der Regierungsrat die Fördermittel der steigenden Nachfrage entsprechend erhöhen. Damit können Entwicklungs- und Forschungsprojekte von Hochschulen in Zusammenarbeit mit Aargauer Unternehmen unterstützt werden. Der Schwerpunkt Hightech-Forschung mit dem geplanten Beitrag des Kantons für den Ausbau des Grossrechners SwissFEL am Paul Scherrer Institut wird die Spitzenforschung und damit den Forschungsstandort Aargau weiter stärken. Davon profitieren neben den Firmen im Aargau auch die Fachhochschule Nordwestschweiz sowie der PARK innovAARE als Standort des Schweizerischen Innovationsparks.

Industriebrachen zur Marktreife bringen

Der Schwerpunkt Hightech-Areale soll zur wertschöpfungsstärkeren Nutzung geeigneter Areale beitragen. Unbebaute oder unternutzte Areale und Industriebrachen sollen sowohl für die Expansion ansässiger als auch für die Ansiedlung neuer Unternehmen bau- und vermarktungsreif gemacht werden.

Für die Weiterführung in der Programmperiode 2018–2022 wird mit einem einmaligen Bruttoaufwand von 28,7 Millionen Franken gerechnet. Die Anhörung dauert bis zum 15. Juli 2016. Die Botschaft soll dem Grossen Rat im ersten Quartal 2017 zur Beratung und Beschlussfassung unterbreitet werden.

  • Regierungsrat
  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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