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Objekt-Talk mit Charles Lewinsky

Am Donnerstag, 26. November 2015 ist der Schweizer Schriftsteller Charles Lewinsky Gast beim Objekt-Talk. Er spricht mit Rudolf Velhagen, Leiter der Historischen Sammlung des Museum Aargau, über seine Beziehung zu einem Gedenkschild des 19. Jahrhunderts.

Die Historische Sammlung des Museum Aargau lädt zum 5. Objekt-Talk ein. In der Veranstaltungsreihe berichten geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur in einem Gespräch über ihre persönliche Beziehung zu einem von ihnen ausgewählten "Schlüsselobjekt" aus der Historischen Sammlung oder aus anderem Besitz.

"Die Schweiz: Geschichte und Geschichten"

Staaten definieren sich gern über die Geschichten, die sie über die eigene Vergangenheit erzählen. Diese gemeinsame "Erinnerung" an ruhmreiches Bestehen und wackere Heldentaten braucht nicht auf Tatsachen zu beruhen, um ihre Wirksamkeit zu entfalten. Geschichte im Sinn von "story" schlägt jederzeit die Geschichte als "history". Auch die Schweiz bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Im 19. Jahrhundert wurden eine Menge dieser nationalen Mythen zementiert, und sie wirken bis heute in der schweizerischen Befindlichkeit nach. Im Gespräch wird unter anderem die Frage aufgegriffen, warum wir uns gerade diese Geschichten für unsere idealisierte Vergangenheit ausgesucht haben.

Eintritt (Abendkasse ab 18 Uhr geöffnet): CHF 20.–, Berufslernende/Studierende CHF 15.–, nach dem Talk findet ein Apéritif statt

Anmeldung: Tel. +41 (0) 848 871 200 oder (Plätze sind beschränkt)

Datum: Donnerstag, 26. November 2015, 19.00 Uhr

Ort: Claquekeller, Kronengasse 4, 5400 Baden, www.claquekeller.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

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Der Schriftsteller Charles Lewinsky (geboren 1946 in Zürich) arbeitete an verschiedenen deutschen Bühnen als Dramaturg und Regisseur. 1975 kam er als Redaktor zum Schweizer Fernsehen, bevor er sich fünf Jahre später als freier Autor selbstständig machte. Zu seinen Werken gehören die hundertteilige Fernsehreihe "Fascht e Familie", das Musical "Gotthelf" und der Roman "Melnitz".

  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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