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Zweite unterirdische Unterkunft für Asylsuchende

Geschützte Operationsstelle des Spitals Muri wird ab Mitte Oktober bezogen

Der anhaltende Zustrom von Asylsuchenden macht die Inbetriebnahme einer zweiten unterirdischen Unterkunft erforderlich. Ab Mitte Oktober wird die Geschützte Operationsstelle (GOPS) des Spitals Muri in Betrieb genommen.

Die Situation bei der Unterbringung von Asylsuchenden bleibt angespannt. Dies vor dem Hintergrund, dass die Zuweisungen des Bundes an den Kanton mit Blick auf die grossen Migrationsbewegungen unverändert hoch sind. Allein im Monat August wurden dem Kanton Aargau 310 Asylsuchende zur Unterbringung und Betreuung zugewiesen. Es ist davon auszugehen, dass die Zuweisungszahlen anhaltend hoch bleiben werden.

Temporäre mobile Infrastrukturen ablösen

Nachdem die GOPS Baden vor zwei Wochen erfolgreich und problemlos in Betrieb genommen wurde und seither kontinuierlich belegt wird, ist die Inbetriebnahme der zweiten GOPS in Vorbereitung. Dabei handelt es sich gemäss Anfang Juli 2015 kommunizierter Planung um die GOPS Muri. Ab Mitte Oktober 2015 werden demnach gestaffelt rund 150 Asylsuchende einziehen. Dies auch aufgrund der Tatsache, dass die temporären mobilen Infrastrukturen in Aarau, Buchs und Villmergen in diesem Zeitraum abzulösen sein werden.

Informationsveranstaltung von Kanton und Gemeinde

Der Kanton Aargau und die Gemeinde Muri führen am 15. September 2015, 19.30 Uhr, im Festsaal des Gemeindehauses eine öffentliche Informationsveranstaltung durch, an der im Detail über die Unterbringung und Betreuung informiert wird, die wie in Baden auch in Muri von der Firma ORS Service AG vorgenommen wird.

Der Gemeinderat und der Kanton haben bereits eine Begleitgruppe eingesetzt, damit die sich aus der befristeten Unterbringung von Asylsuchenden in der GOPS Muri ergebenden Fragen gemeinsam geklärt werden können.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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