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PARK innovAARE beim Paul Scherrer Institut soll Teil des Nationalen Innovationsparks werden

Die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren VDK schlägt das Aargauer Projekt als Netzwerkstandort vor

Die Plenarversammlung der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren VDK hat den PARK innovAARE beim Paul Scherrer Institut als Netzwerkstandort für den Nationalen Innovationspark (NIP) vorgeschlagen. Das Aargauer Projekt wird zusammen mit dem Projekt der Nordwestschweizer Kantone zur direkten Aufnahme in die Startformation des NIP empfohlen. Insgesamt haben die Kantone acht Bewerbungen eingereicht.

Am 26. Juni 2014 hat die Plenarversammlung der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren VDK den PARK innovAARE zusammen mit dem Projekt der Nordwestschweizer Kantone einstimmig als Netzwerkstandort für den Nationalen Innovationspark (NIP) vorgeschlagen. Damit hat die VDK gleich entschieden wie zuvor der Vorstand der VDK und sich der Meinung des Expertengremiums angeschlossen. Dieses kam zum Schluss, dass das Aargauer Dossier im Rahmen des Nationalen Innovationsparks und mit den vorgeschlagenen Organisationsstrukturen unbedingt realisiert werden sollte. PARK innovAARE sei schon sehr weit fortgeschritten und die Vernetzung mit den Hub-Dossiers sei möglich. Beeindruckend sei, so das Expertengremium weiter, neben dem Flächenangebot auch die breite und nachgewiesene finanziell signifikante Unterstützung der Privatwirtschaft.

Breite Abstützung in Wirtschaft und Politik

Zufrieden über die gute Aufnahme des Aargauer Projekts durch die VDK zeigt sich Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann: "Wir waren von Anfang an überzeugt, dass wir ein sehr gutes und ausgereiftes Projekt eingereicht haben. Dass auch die VDK die Qualitäten von PARK innovAARE erkannt hat, freut uns sehr." Er verweist darauf, dass das Aargauer Projekt in Politik, Forschung und Wirtschaft breit abgestützt sei. Die finanzielle Beteiligung von namhaften Grosskonzernen, Finanzinstituten und KMU aus dem Kanton Aargau dokumentiere die Bereitschaft, so Hofmann weiter, den PARK innovAARE nicht nur ideell mitzutragen, sondern massgeblich an dessen Entwicklung mitzuwirken.

Wichtige Impulse für die Aargauer Wirtschaft

Wichtige Impulse verspricht sich der Volkswirtschaftsdirekor für die Aargauer Wirtschaft, die auch in Zukunft auf ideale Rahmenbedingungen für Innovationen angewiesen sei. Ziel sei es, so Hofmann, die besten Forschungskompetenzen im PARK innovAARE zu bündeln und in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft den Technologietransfer sicherzustellen. Denn die Aargauer Wirtschaft mit ihren international ausgerichteten Industriekonzernen und der grossen Anzahl hochspezialisierter KMU sei auf Innovationen angewiesen. Der PARK innovAARE ist eine ideale Ergänzung zum erfolgreich lancierten Programm Hightech Aargau.

Bundesrat entscheidet im Herbst 2014

Die Umsetzung des Nationalen Innovationsparks geht nun in die Verantwortung des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann über. Im Herbst 2014 soll die Vorlage an den Bundesrat verabschiedet werden. Voraussichtlich bis zur Sommersession 2015 wird das Vorhaben von den eidgenössischen Räten verabschiedet werden.

Parallel zur Beschlussfassung auf Bundesebene werden die Arbeiten für einen erfolgreichen Start des PARK innovAARE auf kantonaler Ebene vorangetrieben.

Teil der Schweizerischen Wirtschaftspolitik

Der Nationale Innovationspark verfolgt das gemeinsame Ziel von Bund, Kantonen, Wissenschaft und Wirtschaft, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz langfristig zu sichern. In der Nähe führender Hochschulen oder Forschungsinstitutionen sollen Zentren entstehen, in denen Spitzenforschung und unternehmerische Innovationstätigkeit vereint werden. Der Nationale Innovationspark wird dezentral als Netzwerk organisiert und soll neben zwei Hub-Standorten im Raum Zürich und Lausanne über mehrere Netzwerkstandorte verfügen.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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