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Das Frauenjahr im Museum Aargau bringt einen erneuten Besucherrekord

Rückschau auf die Saison 2012

Sechs eindrückliche Frauenportraits prägten die Saison 2012 in den Schlössern Lenzburg, Wildegg, Hallwyl, Habsburg, im Kloster Königsfelden und im Legionärspfad. Vier Sonderausstellungen und ein vielseitiges Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm brachten 227‘000 Besucherinnen und Besucher an die historischen Schauplätze. Schloss Lenzburg erreichte erstmals die Rekordmarke von 80‘000 Besuchenden und Schloss Wildegg erzielte eine Steigerung um 30 Prozent auf 50'000 Eintritte. Der brandneue Jahresfilm zeigt die Höhepunkte der Saison mit den eindrücklichen Auftritten der Frauenfiguren.

Am 28. Oktober traten die historischen Frauenfiguren zum Saisonschluss nochmals auf die Bühne und verabschiedeten sich am letzten Ladies-First-Anlass vor den versammelten Besucherinnen „Wir Frauen standen jetzt bereits ein Jahr lang als würdige Vertreterinnen verschiedener Zeiten für je einen Standort des Museum Aargaus in der Öffentlichkeit - ganz ohne Revolution, aber mit der richtigen sittsamen Einstellung, mit Gottvertrauen, Passion, höfischer Würde und Geschäftstüchtigkeit…“ rezitierten die sechs Darstellerinnen der historischen Frauenfiguren in der Abschiedsvorstellung. Und sie haben Spuren hinterlassen. Ein Stück Frauengeschichte wurde erforscht und der Öffentlichkeit in Ausstellungen und Veranstaltungen zugänglich gemacht. Speziell beliebt waren die „Ladies First“, die exklusiven Abendprogramme für Frauen zu einem Thema aus der Geschichte der historischen Frauenfigur und einem Gast aus der Gegenwart.

Das Schloss Wildegg blüht auf

2012 war ein ganz besonderes Jahr für Schloss Wildegg. Die umfassende Renovation der Aussenfassade und der Nebengebäude wurde rechtzeitig zum Saisonbeginn abgeschlossen und in der Villa konnte das neue Besucherzentrum samt Museumsshop eröffnet werden. Das moderne Empfangszentrum bildet den Ausgangspunkt für den Besuch des historischen Schauplatzes und der Ausstellungen. In der „Ahnengalerie“ heissen Sophie von Erlach und andere ehemalige Schlossherren ihre „Gäste“ willkommen und stimmen sie auf die Zeitreise durch die Geschichte der Wildegg ein. Im Rahmen des Frauenjahres wurde die Villa der letzten Schlossherrin, Julie von Effinger, erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Höhepunkt war das Schlossfest mit einem Tag der offenen Tür, zu dem die Stiftung Schlossdomäne Wildegg einlud. Gefeiert wurde die Übernahme der renovierten Schlossdomäne von der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Mehr als 2000 Besucherinnen und Besucher kamen, sahen hinter verschlossene Türen und nahmen am Programm in der Domäne teil.

Mode im Wasserschloss und streitbare Heere

Die historische Modenschau in den Räumen von Schloss Hallwyl, die Vermittlungsprogramme in der Klosterapotheke Königsfelden und die bereits traditionellen Märkte auf der Lenzburg, in Hallwyl und Wildegg kamen beim Publikum besonders gut an. Als Kontrapunkte zum Frauenjahr standen auch zwei historische Heerlager im Legionärspfad und auf der Lenzburg auf dem Programm. Alle diese Veranstaltungen, bei denen Geschichte am Schauplatz erlebt werden kann, zogen ein Publikum aus der ganzen Schweiz und dem grenznahen Ausland an. Der Anteil ausserkantonaler Besucher konnte auf 56 Prozent gesteigert werden.

Geschichten vom König, der Gräfin und dem Medicus im 2013

Neue Geschichten und Erlebnisse beleben die Schauplätze auch im nächsten Jahr. Auf der Lenzburg ziehen mit der neuen Ausstellung Ritter ein und auf Schloss Wildegg parliert die Gräfin beim Flanieren durch Schloss und Gärten über das Hofleben in Versailles. Im Legionärspfad wird als 10. Station ein Lazarett der römischen Armee zum Thema antike Heilkunde und Medizin errichtet und im Kloster Königsfelden stehen dem Publikum die mittelalterliche Klosterapotheke und der -garten zur Verfügung. Eine neue Attraktion ist auch auf der Habsburg geplant. An sechs Stationen auf dem "Habsburger Königsweg" erleben die Besucherinnen und Besuchern den Aufstieg der Habsburger zur Weltdynastie.

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  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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