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Neuer Aargauer Lehrplan und Verpflichtungskredit für die Umsetzung der nationalen Sprachenstrategie

Mit dem neuen Aargauer Lehrplan soll der Volksschule Aargau ein zeitgemässes und an die lokalen Bedürfnisse angepasstes Instrument für die Planung und Entwicklung des Unterrichts und der Schule übergeben werden. Mit der Einführung des neuen Aargauer Lehrplans soll auch die nationale Sprachenstrategie umgesetzt werden, für deren Umsetzung ein Verpflichtungskredit beantragt werden soll.

Kurzbeschrieb

Die Volksschule des Kantons Aargau soll einen neuen Aargauer Lehrplan erhalten, der ein zeitgemässes Instrument für die Planung und Entwicklung des Unterrichts und der Schule darstellt. Ein solcher Entwurf liegt nun vor: Der neue Aargauer Lehrplan basiert auf der Grundlage des Deutschschweizer Lehrplans (Lehrplan 21). Seine Inhalte sowie die entsprechenden Stundentafeln wurden unter Einbezug wichtiger Anspruchs- und Interessensgruppen aus Schule, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeitet und mit aargauspezifischen Anpassungen ergänzt. Gleichzeitig mit der Einführung des neuen Aargauer Lehrplans soll auch die nationale Sprachenstrategie umgesetzt werden, welche die Einführung einer Fremdsprache sowie einer Landessprache in der Primarschule vorsieht. Im Kanton Aargau soll dazu das Fach Französisch ab der 5. Klasse eingeführt werden. Es ist vorgesehen, für die dafür zusätzlich benötigten zwei Wochenlektionen beim Grossen Rat einen wiederkehrenden Verpflichtungskredit von 3,03 Millionen Franken zu beantragen. Die Frage nach der Finanzierung der zwei Französischlektionen an der Primarschule unterliegt der obligatorischen Anhörung. Zu allen anderen Fragen zum neuen Aargauer Lehrplan wird eine fakultative Anhörung durchgeführt.

Dokumente

Hinweis: Der elektronische Fragebogen lässt sich jederzeit zwischenspeichern und ausdrucken. Der alternative Online-Fragebogen lässt sich online ausfüllen, jedoch nicht speichern.

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