Navigation

Sprunglinks

zurück

InterAx Biotech

InterAx Biotech ist ein hochspezialisiertes Unternehmen, das mit der Integration von maschinellem Lernen bei der Medikamentenentwicklung überzeugt. Im Rahmen des EU-Förderprojekts «Horizon 2020 Innovation and Research Program» hat sich das Unternehmen Fördergelder in der Höhe von 2.5 Millionen EUR gesichert und setzte sich damit gegen unzählige Konkurrenten durch.

Die EU vergibt mit ihrem Horizon-Förderprojekt in einer Zeitspanne von sieben Jahren insgesamt fast 80 Milliarden Euro an Unternehmen oder Startups. Die InterAx Biotech AG hat sich beim Horizon2020-Programm für KMU mit ihrer Technologieplattform PICARD beworben und sich ein Gesamtprojektvolumen von 2.5 Millionen Euro gesichert. Die Schweizer Biotech-Firma ist ein Spin-off des Paul Scherrer Instituts und der ETH Zürich. Sie betreibt innovative Forschung und befasst sich mit der Integration von experimenteller und computer unterstützter Forschung im Pharmabereich. Die von der EU bereitgestellten Mittel ermöglichen es, herausfordernde Projekte im Rahmen der AI (=künstliche Intelligenz) voranzutreiben und auszubauen.

Markteroberung durch experimentelle Spielräume

Die Förderung durch die EU bringt Vorteile für die InterAx Biotech AG: «Die Fördergelder geben uns die Chance, sogenannte «lead molecules» zu designen, indem wir künstliche Intelligenz in unsere Systembiologie-Plattform integrieren», erläutert Dr. Maria Waldhoer, CSO der InterAx Biotech AG.

In einem ersten Schritt sollen 50 Prozent der Fördergelder in Forschung und neue Mitarbeiter investiert werden. «Seit der Entscheidung aus Brüssel werden wir von Bewerbern regelrecht überrannt. Das spornt uns an, Fachkräfte einzustellen und unsere Forschung zu intensivieren, mit dem klaren Ziel, den Markt für uns zu erobern», freut sich Dr. Maria Waldhoer. Die restlichen 50 Prozent werden ins Marketing und Business Development fliessen, um die Marktdurchdringung aktiv voranzutreiben und durch professionelle Massnahmen zu unterstützen.

«Rüebli-Kanton» war gestern - die heutigen Böden des Aargaus nähren zukunftsträchtige Ideen

Die Standortförderung Aargau Services begleitet die InterAx Biotech AG seit bald vier Jahren und hat beim ganzen Entwicklungsprozess eine wichtige Rolle gespielt. Unter anderem haben sie dem Start-up dabei geholfen, sich mit dem Hightech Zentrum Aargau zu vernetzen. Das Hightech Zentrum Aargau wiederum hat die InterAx Biotech AG Grundlagen-Projekte durchführen lassen, welche den Weg für die EU-Fördergelder ebnete.

Bei einer Antragstellung ist Geduld gefragt. Man muss mit viel (Zeit-) Aufwand rechnen. Eine Chance auf Erfolg hat man nur dann, wenn man eine sehr gute und vor allem zeitgemässe Forschungs-Idee vorstellt, die idealerweise eine Marktlücke in einem spezifischen Fachgebiet abdeckt und zukunftsweisend und damit gesellschaftsrelevant ist. Ein internationales Team und Geschlechtervielfalt im Unternehmen erhöhen die Chancen zusätzlich, bei diesem Programm zu punkten. Bei der Ausformulierung des Antrags können bestimmte Unternehmen, die mit dem nötigen Vokabular von Anträgen und mit dem gesamten Prozess vertraut sind, helfen.

Auf den Spuren von Star Trek

In zwei Jahren will die InterAx Biotech AG den weltweiten Markt erschliessen. Ganz im Stil von Captain Picard aus Star Trek, dem Namensgeber für die AI-unterstützte Technologieplattform von InterAx «PICARD», will das Unternehmen «novel chemical spaces» und «new ways for drug discovery» erschliessen. Trotz der neuen und spannenden Möglichkeiten ist und bleibt laut Dr. Maria Waldhoer der Spass an der Arbeit und die Begeisterung für die Forschung der zentrale Angelpunkt bei Interax Biotech AG – Captain Picard wäre begeistert.

(vom 21. Oktober 2019)


Projektleiter Standortmarketing

zurück