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Erste Zentren für Technologietransfer bewähren sich

 
Die beiden Geschäftsführer präsentieren ihre Zentren: Links Nicolas Bouduban (Swiss m4m Center), rechts Christian Grünzeig (ANAXAM). Bild: M. Morstein, HTZ

Villigen AG/Bettlach SO - Die beiden ersten Kompetenzzentren für Technologietransfer, ANAXAM in Villigen und das Swiss m4m Center in Bettlach, sind zu Schnittstellen zwischen Labor und industriellen Anwendungen geworden. Nun sollen weitere folgen.

Zwei Jahre nach ihrer Gründung ziehen die beiden ersten Kompetenzzentren für Technologietransfer, ANAXAM und das Swiss m4m Center, eine positive Startbilanz. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei innert kurzer Zeit „ein leistungsfähiges Angebot aus Wissen und Infrastruktur bereitgestellt und ein beachtlicher Stamm von Partnern und Kunden aufgebaut“ worden. Diese beiden Zentren sollen im Rahmen der Initiative Advanced Manufacturing Technology Transfer Centers des Bundes die Lücke zwischen Forschung im Labormassstab und industriellen Anwendungen schliessen. Sie sind die ersten, die seit rund zwei Jahren operativ sind.

ANAXAM am Paul Scherrer Institut in Villigen bietet KMU seine Expertise in der Hightech-Materialanalytik an. Das Swiss m4m Center in Bettlach unterstützt Unternehmen bei der Additiven Fertigung in der Medizintechnik.

Bei einem Anlass auf Einladung des Hightech Zentrums Aargau im Kultur- und Kongresshaus Aarau hoben der Aargauer Volkswirtschaftsminister, Regierungsrat Dieter Egli, der Amtsvorsteher für Wirtschaft des Kantons Bern, Sebastian Friess, und Nicole Schaad, Ressortleiterin Nationale Forschung im Staatssekretariat Bildung, Forschung und Innovation, die wichtige Rolle solcher Kompetenzzentren hervor. Dabei präsentierten sich auch drei Unternehmen, die bereits erfolgreich mit einem der beiden Zentren kooperiert haben: SpectraFlow Analytics aus Spreitenbach AG, Precipart aus Lyss BE und Solukon Maschinenbau aus dem süddeutschen Augsburg.

Weitere solcher Zentren sollen den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Schweiz stärken. Deshalb läuft derzeit eine zweite Ausschreibung. Gute Bewilligungschancen haben den Angaben zufolge ein Zentrum für Co-Robotics im Switzerland Innovation Park Biel und ein Zentrum für die Integration von hochstehenden Photonikschaltungen im Park Innovaare in Villigen. mm

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