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Integrationsagenda Schweiz

Bund und Kantone wollen die Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen mit der Integrationsagenda gezielt verstärken.

In Zusammenarbeit zwischen den Vertretern verschiedener kantonaler Direktorenkonferenzen sowie des Bundes wurden im Rahmen des Berichts der Koordinationsgruppe Integrationsagenda Schweiz (öffnet in einem neuen Fenster) vom 1. März 2018 die Grundlagen der künftigen Integrationsmassnahmen für vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge (VA/FL) aufgezeigt.

Der Bundesrat hat gestützt auf diese Vorarbeiten die Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländer (VIntA; SR 142.205) angepasst. Die erhöhte Integrationspauschale (IP) pro VA/FL von Fr. 18'000.– soll ab Mai 2019 für die ab diesem Zeitpunkt geregelten VA/FL zur Auszahlung gelangen.

Die Kantone wurden aufgefordert, gestützt auf die Erkenntnisse der erwähnten Berichte und den Beschluss des Bundesrates bis Ende April 2019 ein Umsetzungskonzept einzureichen.

Der Regierungsrat hat das kantonale Umsetzungskonzept zur Integrationsagenda Schweiz genehmigt. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres wurde beauftragt, das Konzept beim Staatssekretariat für Migration einzureichen und ab 1. Mai 2019 schrittweise umzusetzen.

Das Umsetzungskonzept wird nach Genehmigung durch das Staatssekretariat für Migration auf der Kantonswebsite aufgeschaltet.

Bis dahin steht eine Zusammenfassung (PDF, 8 Seiten, 667 KB) mit Informationen zur Umsetzung der Integrationsagenda Schweiz im Kanton Aargau zur Verfügung.

Durchgehende Fallführung

Das zentrale Element der IAS ist die durchgehende Fallführung. Diese beginnt mit der Einreise in den Kanton und endet zum Zeitpunkt, in dem die Person in den Regelstrukturen der Berufsbildung und des Arbeitsmarkts nachhaltig integriert ist, spätestens jedoch nach 7 Jahren. Aufgrund der kantonalen Rechtsgrundlagen gibt es eine gemeinsame Zuständigkeit und geteilte Fallführung zwischen dem Kanton und den Gemeinden.

Solange die Personen in kantonalen Unterkünften leben, ist der Kanton für die sozialdienstliche Begleitung zuständig. Mit der Wohnsitznahme bzw. Zuweisung in eine Gemeinde geht die Fallführung bei VA/FL auf die Gemeinde über. Diese entscheidet frei, ob sie die Begleitung und Betreuung an Dritte (beispielsweise an Caritas oder ORS) auslagert, in einem Regionalverband oder durch ihren kommunalen Sozialdienst wahrnimmt. Auch wenn die Aufgabe ausgelagert wird, bleibt die gesetzliche Zuständigkeit zur Aufgabenerfüllung bei der Gemeinde.

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