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Sexuelle Übergriffe

Zu sexuellen Übergriffen kommt es unter ganz unterschiedlichen Umständen. Fast immer hinterlassen diese Straftaten bei den Opfern schwerwiegende psychische Folgen. Daher ist es unser Anliegen, Sexualdelikte rasch zu klären und die optimale Betreuung der Opfer sicherzustellen.

Sexualdelikte an Erwachsenen

Sexualdelikte an Erwachsenen

Sexuelle Übergriffe an Frauen und Männern umfasst jede Form von erzwungenen sexuellen Handlungen und Verhalten mit sexuellem Bezug, das die Grenzen von Sitte und Anstand überschreitet. Die Erfahrung zeigt, dass sich Opfer und Täter in den meisten Fällen kennen oder sich zumindest flüchtig bekannt sind. Hingegen kommt es sehr selten vor, dass Sexualtäter willkürlich Frauen auflauern, um sich an ihnen zu vergehen.

Wichtigste Tipps:

  • Meiden Sie Kontakt mit Betrunkenen und achten Sie auf Ihren eigenen Alkoholkonsum - insbesondere wenn Sie alleine unterwegs sind.
  • Lassen Sie Getränke auf Partys nie unbeaufsichtigt.
  • Wenn Sie belästigt oder gar angegriffen werden: Setzen Sie sich zur Wehr und schreien Sie laut.
  • Wenn Sie Opfer eines Sexualdelikts geworden sind, sollten Sie sofort die Polizei verständigen (Notruf 117). Sorgen Sie dafür, dass die Spuren des Täters von der Polizei gesichert werden können.

Kindsmissbrauch

Kindsmissbrauch

Die meisten Fälle von Kindsmissbrauch finden im sozialen Umfeld statt. Die Täter sind meistens Verwandte, Freunde der Familie, Lehrer oder Trainer und den Kindern bereits bekannt. Der Fremde, der ein ihm völlig unbekanntes Kind entführt, um es sexuell auszubeuten, kommt äusserst selten vor.

Bei Verdacht auf Kindsmissbrauch:

Verdächtiges Ansprechen von Kindern

Verdächtiges Ansprechen von Kindern

Informationsbroschüre herunterladen (PDF, 555 KB)

In regelmässigen Abständen melden Eltern oder Lehrer der Polizei, dass Kinder von Unbekannten in verdächtiger Weise angesprochen worden seien. Die Polizei geht diesen Meldungen stets nach und leitet Ermittlungen ein. Dabei stellt sich allerdings sehr oft das Problem, dass sich die Schilderungen der Kinder nicht überprüfen lassen und dass bereits viel Zeit verstrichen ist.

Unüberlegtes Verhalten von Eltern und Lehrerschaft kann dazu führen, dass sich Gerüchte weit über das betroffene Dorf hinaus verbreiten. Besonders heikel sind unsachliche Warnmeldungen, die über sozialen Medien abgesetzt werden und sich unkontrolliert ausbreiten. Dies steigert die Verunsicherung und führt zu Falschmeldungen. Meist legt sich die Unruhe rasch wieder, ohne dass jemand weiss, ob die Meldungen kindlicher Fantasie entsprungen sind oder ob wirklich etwas dran sein könnte.

Wichtige Tipps:

  • Klären Sie Ihr Kind über die allgemein gültigen Verhaltensregeln im Umgang mit fremden Personen auf.
  • Hören Sie den Schilderungen Ihres Kindes aufmerksam zu und beurteilen Sie die Situation ruhig und sachlich.
  • Sprechen Sie sich mit den Eltern von den Kolleginnen oder Kollegen Ihres Kindes ab.
  • Verständigen Sie möglichst rasch die Polizei (Notruf 117), damit sie die Meldung vor Ort überprüfen kann.
  • Verzichten Sie als Eltern oder Lehrer(in) unbedingt darauf, ohne Rücksprache mit der Polizei Warnmeldungen zu verbreiten.