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Gewaltdelikte

Gewalt hat viele Gesichter. Die Ausübung von Gewalt in jeder Form ist strafbar. Gewaltstraftaten zu klären und die Täter der Justiz zuzuführen, hat oberste Priorität.

Nationale Plakataktion "Hilfe bei Spannungen zuhause"

Am 28. April 2020 startete die nationale Plakataktion "Hilfe bei Spannungen zuhause". Mit Unterstützung von Geschäften wie Apotheken, Drogerien, Bäckereien-Confiserien und Gärtnereien werden Betroffene auf niederschwellige Art über Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt informiert.
Nationale Plakataktion / Häusliche Gewalt (öffnet in einem neuen Fenster)

Handeln, bevor etwas passiert!

Ziel des polizeilichen Gewaltschutzes ist es, schwere Gewalttaten in partnerschaftlichen oder familiären Beziehungen, unter Privatpersonen, an Arbeitsplätzen oder gegen Mitglieder von Behörden und Institutionen zu verhindern. Schwere zielgerichtete Gewalt ist meist die letzte Eskalationsstufe einer sich bereits seit längerer Zeit abzeichnenden Krise, in deren Verlauf in den meisten Fällen Warnsignale erkennbar gewesen wären. An diesem Punkt setzt der polizeiliche Gewaltschutz an.

Radikalisierung

Woran erkenne ich eine Radikalisierung?

  • Markante Veränderung der äusseren Erscheinung wie Kleidungsstil, verwendete Symbole etc.
  • Verherrlichung von extremistischer Gewalt
  • Sympathie-Bekundungen für islamistische Organisationen oder für Terroranschläge.
  • Konsum von islamistisch geprägter Musik oder von brutalen Propaganda-Videos.
  • Verbreitung von extremem Gedankengut über soziale Medien oder über andere Kanäle.
  • Extremistische Werthaltung wie die Abwertung von Andersdenkenden oder die Ablehnung der demokratischen Rechtsordnung.

Wann muss ich die Polizei einschalten?

  • Die betroffene Person plant, in ein Krisengebiet zu reisen.
  • Die betroffene Person spricht konkrete Drohungen aus (z. B. Terroranschlag oder Amoklauf).
  • Die betroffene Person trifft Vorbereitungshandlungen, schafft sich Waffen oder Hilfsmittel an.
  • Die betroffene Person pflegt Kontakt mit terroristischen Organisationen.
  • Es liegen Hinweise vor, dass die betroffene Person Straftaten begangen hat (Körperverletzung, Rassendiskriminierung etc.)