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Interventionen

Das Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit bietet in Zusammenarbeit mit Partnern verschiedene Interventionen und Angebote an. Weiter unterstützt das Programm Institutionen beim Aufbau, bei der Umsetzung oder Evaluation von Massnahmen.

MindMatters für die Volksschule

Was ist MindMatters?

Ein Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit an der Schule

Programm MindMatters

MindMatters ist ein auf den Lehrplan 21 angepasstes, erprobtes und wissenschaftlich fundiertes Programm. Es fördert durch unterschiedliche Zugänge die überfachlichen Kompetenzen. Durch die Förderung der psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen leistet MindMatters einen langfristigen Beitrag zur Verbesserung der Schulqualität und somit zum Kernauftrag der Schule.

Weitere Informationen zu MindMatters finden Sie auf www.mindmatters.ch (öffnet in einem neuen Fenster).

Einführung und Begleitung von Schulteams

Geschulte Berater und Beraterinnen begleiten die Schulen in der Einführungsphase der Programmumsetzung. Danach wird MindMatters in Eigenverantwortung weitergeführt und im Schulalltag verankert. Die Schulleitung, ein Lehrpersonenteam und die Schulsozialarbeit gehen gemeinsam auf den Weg. Die Einführung beinhaltet folgendes Angebot:

  • ein Erstgespräch mit der Schulleitung, der Beauftragten für MindMatters und der Kursleitung
  • zwei halbtägige Weiterbildungsveranstaltungen; jeweils 3.5 Stunden an einem Mittwochnachmittag
  • ein Zwischengespräch mit der Kursleitung und der Beauftragten für MindMatters an der Schule nach etwa einem halben Jahr nach der Einführung
  • ein Abschlussgespräch mit der Kursleitung, der Beauftragten für MindMatters an der Schule und der Schulleitung nach etwa einem einem Jahr nach der Einführung
  • jährliche Input- und Austauschtreffen für MindMatters-Beauftragte sowie zentrale Website für die langfristige Verankerung
  • drei gedruckte Unterrichtsmaterialien pro Schule (bei Bedarf zusätzliche zum Selbstkostenpreis) und Onlinezugang zum Werkzeugkasten

Kursdaten und Durchführungsort Herbst 2021

Die Einführung besteht aus zwei halbtägigen Weiterbildungsveranstaltungen, einem Vor-, Zwischen- und einem Abschlussgespräch.

Kursdaten 2021

Kurse für Zyklus I und II: Modul "Gemeinsam(es) Lernen mit Gefühl“

Kurs A:

  • Teil 1: Mittwoch, 20. Oktober 2021, 13.30 - 17.00 Uhr
  • Teil 2: Mittwoch, 24. November 2021, 13.30 - 17.00 Uhr

Kurse für Zyklus III: Modul "Fit für Ausbildung und Beruf!"

Kurs B:

  • Teil 1: Mittwoch, 3. November 2021, 13.30 - 17.00 Uhr
  • Teil 2: Mittwoch, 1. Dezember 2021, 13.30 - 17.00 Uhr

Durchführungsort

Die Einführungskurse finden in Aarau, Departement Gesundheit und Soziales, Bachstrasse 15, statt.

Unterstützungspartner / Kosten

Die Einführung in das Programm MindMatters wird organisiert vom Kanton Aargau, Departement Gesundheit und Soziales, Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit in Zusammenarbeit mit RADIX.

Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz kann die Einführung und Begleitung für Schulteams im Kanton Aargau kostenlos angeboten werden.

Für Schulen entstehen nur für zusätzlich gewünschte Unterrichtsmaterialien allfällige Kosten.

Teilnahmebedingungen und Anmeldung

Damit MindMatters in der Schule verankert werden kann, ist die Bedingung, dass sich Schulteams (und nicht Einzelpersonen!) für die Einführung anmelden.

Zielgruppe

Schulteams im Kanton Aargau, bestehend aus 3-4 Lehrpersonen sowie der Schulsozialarbeit.

Anmeldung

Senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular und die Excel-Liste an die Programmleitung Psychische Gesundheit, Vilma Müller per E-Mail

Kontakt für Fragen / interessierte Schulen

Organisatorische Fragen

Vilma Müller, Programmleiterin Psychische Gesundheit beantwortet gerne Ihre Fragen: , Tel.: 062 835 49 47.

Inhaltliche Fragen

Simone Walker, Fachexpertin bei RADIX, beantwortet gerne Ihre Fragen: , Tel.: 041 210 64 03.

Fachnetzwerk Familienstart

Ziel und Zweck

Das Fachnetzwerk Familienstart vereint kantonale Fachstellen, Interessenvertretende und Dienstleistende rund um den Familienstart mit dem Ziel der aktiven Förderung einer engen und vernetzten Zusammenarbeit aller beteiligten Fachpersonen und Organisationen.

Weitere Informationen: www.fachnetzwerk-familienstart.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Förderung der psychischen Gesundheit bei Menschen mit Flucht- und Traumaerfahrung

Unterstützung für Fachpersonen, Freiwillige und Betroffene

Um Menschen mit Flucht- und Traumaerfahrung in ihrer psychischen Gesundheit zu unterstützen hat das Netzwerk Psy4Asyl des Verbands Aargauer Psycholog/innen Angebote entwickelt und erprobt. Das Netzwerk Psy4Asyl bietet Weiterbildungsveranstaltungen für Fachpersonen und Freiwillige an, die mit Menschen mit Fluchthintergrund arbeiten, sowie niederschwellige Veranstaltungen zur Unterstützung von Betroffenen.

Weitere Informationen: Website des Netzwerks Psy4Asyl (öffnet in einem neuen Fenster)

Hintergrund

Bis 40% der Asylsuchenden haben eine psychiatrische Erkrankung, dazu kommen weitere Geflüchtete, die unter überdurchschnittlicher psychischer Belastung aufgrund von post-migratorischen Faktoren leiden. Kinder und Jugendliche sind besonders verletzlich. Traumatisierungen wirken sich auf ihre Entwicklung, ihr Verhalten und ihr Wertesystem aus. Zudem stehen sie in starker Abhängigkeit zu ihrer Familie und werden in Mitleidenschaft gezogen, wenn es einem anderen Familienmitglied (z.B. der Mutter) schlecht geht.




Jugendprojekt LIFT

Was ist LIFT?

Das Jugendprojekt LIFT ist ein Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen Volksschule und Berufsbildung. In LIFT werden schulisch und sozial schwache Jugendliche in Zusammenarbeit mit Schulen, Schulbehörden, Eltern, Berufswahlfachpersonen und der Wirtschaft gefördert, um ihnen nach Schulende den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern.

Weitere Informationen: www.jugendprojekt-lift.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

LIFT im Kanton Aargau

LIFT begleitet im Kanton Aargau aktuell 20 Schulen und sorgt für die Qualitätssicherung der Umsetzung des Projekts. LIFT bietet Unterstützung der Wochenarbeitsplätze der Aargauer LIFT-Schulen und fördert die Vernetzung mit dem lokalen Gewerbe. Weiter ist die Vernetzung mit den kantonalen Fachstellen und weiterführenden Beratungs- und Betreuungsangeboten wichtig, um eine optimale Triage aufzubauen und zu pflegen.

Positive Körperwahrnehmung

Werkstatt für Erwachsene zur Entwicklung des Körperbildes von Kindern und Jugendlichen

© shutterstock

Sind Fitnesscenter und Proteinshakes der Lebenspunkt Ihres Teenagers? Vergleicht sich die Primarschülerin mit ihrer Freundin und rechnet Ihnen vor, welche Lebensmittel gesund sind? Fragen Sie sich, wie Sie das Selbstvertrauen Ihrer "Schützlinge" stärken können?

Das Kompetenzzentrum für Essverhalten, Adipositas und Psyche des Spitals Zofingen organisiert in Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit eine fünfteilige Kursreihe, sowie Beratung und Informationsaufbereitung für Anfragen zur Stärkung einer gesunden Körperwahrnehmung.

Zielgruppe sind Fachpersonen und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen zwischen 9-18 Jahren aus Bildungsinstitutionen, Berufs- und Freizeitangeboten.

Ausschreibung 2021 (PDF, 1.8 MB)

Weitere Informationen: KEA Zofingen (öffnet in einem neuen Fenster)

Suizidprävention

Suizid-Netz Aargau

Für die Suizidprävention im Kanton Aargau ist der Verein Suizid-Netz Aargau zuständig. Die Massnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit geplant und umgesetzt.

Informationen, Angebote und Unterstützung: www.suizid-netz-aargau.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Unterstützung diverser Massnahmen

Psychische Gesundheit bei LGBT*-Jugendlichen

Das Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit unterstützt die Fachstelle Sexuelle Gesundheit Aargau (öffnet in einem neuen Fenster)bei Massnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit bei LGBT*-Jugendlichen.

Psychische Gesundheit an Berufsfach- und Mittelschulen

Aufbau und Verbreitung von Unterstützungsangeboten

Das Schwerpunktprogramm unterstützt Berufsfach- und Mittelschulen bei der Implementierung und Verankerung von Massnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit auf Schulebene, Ebene Lehrpersonen und Ebene Schülerinnen und Schüler.

Psychische Gesundheit und Wald

Lebensraum Wald

Der Wald wirkt positiv auf Stimmung und Konzentration des Menschen, ermöglicht Stressabbau durch umfassende psychische und emotionale Entspannung. Die Sicherung und attraktive Gestaltung bestehender Grünflächen sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung, den Wald als Erholungsraum zu nutzen, sind wichtige Massnahmen. Das Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit ist im Aufbau von Massnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit der Abteilung Wald, Forstbetrieben und Gemeinden des Kantons.

Weiterbildung von Multiplikatoren

Weiterbildungen und Schulungen

Das Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit unterstützt Fachorganisationen fachlich und finanziell in der Durchführung von Weiterbildungen und Schulungen (z.B. Weiterbildung für die Mütter- und Väterberatung, Schulung von Schlüsselpersonen im Migrationsbereich, Weiterbildung für Kindergartenlehrpersonen)

Young Carers zwischen Schule und Beruf

Aufbau und Verbreitung von Unterstützungsangeboten

Im Zentrum dieser Intervention steht die Resilienz von jungen Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf mit einer Betreuungs- oder Pflegerolle für psychisch oder physisch erkrankte Familienmitglieder. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Unterstützungsangeboten für Young Carers basierend auf Forschungsgrundlagen. Im ersten Schritt wird die Lebenssituation von Young Carers anhand quantitativer und qualitativer Methoden untersucht. In einem zweiten Schritt wird eine begleitete Gesprächswerkstatt als Austauschmöglichkeit unter jungen Menschen mit Unterstützungsrolle initiiert. Zusätzlich entwerfen Young Carers gemeinsam mit Fachpersonen eine YC-Netzwerkkarte. Diese Intervention wird mit verschiedenen kantonalen Departementen und Fachstellen sowie Careum Forschung (öffnet in einem neuen Fenster)umgesetzt.

Weitere Informationen zu Young Carers