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Gutes Sehen

Mit den Augen entdecken Kinder die Welt. Die Augen entwickeln sich bis zum zehnten Lebensjahr und brauchen regelmässige Kontrollen.

Warum ist gutes Sehen so wichtig?

Sehen ist für die gesunde Entwicklung der Kinder sehr wichtig. Sie brauchen gute Augen zum Lesen, Lernen und beim Bewegen. Für Kinder, die schlecht sehen, ist all das anstrengend. Es kann zu Konzentrationsschwierigkeiten oder auffälligem Verhalten führen.

Unsere Augen entwickeln sich bis zum zehnten Lebensjahr. Dann ist das Zusammenspiel beider Augen und das dreidimensionale Sehen vollständig ausgebildet.

Weshalb sind regelmässige Kontrollen der Augen wichtig?

Wenn Sehstörungen nicht oder zu spät korrigiert werden, kann dies lebenslange Beeinträchtigungen zur Folge haben. Schielen oder eine ungenügende Sehschärfe können dazu führen, dass das schwache Auge das Sehen nicht erlernt. Das betroffene Auge kann auch später nicht mehr durch eine Brille vollständig korrigiert werden. Hier ist eine rechtzeitige Behandlung besonders wichtig. Idealerweise erfolgt diese vor dem fünften Lebensjahr. Aus diesem Grund werden anlässlich der ärztlichen Vorsorgeuntersuchung die Augen besonders genau untersucht.

Auch nach dem Kindergarten sind regelmässige Kontrollen der Augen sehr wichtig.

Wann braucht es einen zusätzlichen Untersuch?

Eltern können Veränderungen bei den Augen ihrer Kinder feststellen.

Lassen Sie Ihr Kind in folgenden Fällen durch eine Augenärztin oder einen Augenarzt untersuchen:

  • Ein oder beide Augen erscheinen aussergewöhnlich gross.
  • Eine Pupille scheint gräulich statt schwarz.
  • Ihr Kind schielt.
  • Ihr Kind verhält sich oft ungeschickt, stolpert, stürzt oder stösst sich häufig an.
  • Ihr Kind greift oft daneben.
  • Ihr Kind kneift oft ein oder beide Augen zu, blinzelt viel oder legt den Kopf schief.
  • Ihr Kind schaut nicht gerne Bücher an oder hält sie sehr nahe vors Gesicht.
  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben oder ermüdet dabei schnell.
  • Ihr Kind hat häufig Kopfschmerzen.
  • Ihr Kind reibt sich oft die Augen und hat tränende oder brennende Augen.
  • In Ihrer Familie sind Sehprobleme bekannt.

Was tut den Augen gut?

Beim Lesen, Schreiben und Rechnen konzentrieren sich die Augen auf Dinge in kurzer Distanz. Dies gilt auch für das Smartphone. Damit sich die Augen zwischendurch erholen können, braucht es Pausen. In den Pausen empfiehlt sich der Blick in die Ferne.

Auch das Spielen im Freien senkt das Risiko für Kurzsichtigkeit. Jeden Tag mindestens 40 Minuten am Tageslicht tut den Augen gut.

Wo erhalten Sie Hilfe?

Bei Fragen ist Ihre Kinder- oder Augenärztin beziehungsweise Ihr Kinder- oder Augenarzt für Sie und Ihr Kind da.

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