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Erfolgreiche landwirtschaftliche Hackdays

Die Gestaltung der Land- und Ernährungswirtschaft von morgen

Innovative Prototypen und digitale Lösungsvorschläge zu sieben landwirtschaftlichen Challenges: Am 2. und 3. September 2022 fanden zum dritten Mal die Open Farming Hackdays am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen statt.

Vergangenes Wochenende arbeiteten rund 50 Teilnehmende mit unterschiedlichen Fähigkeiten und aus unterschiedlichen Branchen zusammen an neuen digitalen und nachhaltigen Lösungen für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. "Es braucht neue Lösungsansätze und Innovationen, um die Herausforderungen der Zukunft anzupacken. Die Open Farming Hackdays hatten wiederum zum Ziel, moderne Technologien zu nutzen, um nachhaltige Innovationen für die landwirtschaftliche Produktion zu entwickeln", so Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor Dr. Markus Dieth.

Challenges mit zukunftsfähigen Lösungsansätzen

Im Vorfeld des Hackathons wurden acht Challenges eingereicht, die aktuelle Herausforderungen sowie zukunftsfähige Ansätze in der Landwirtschaft aufzeigten. Es wurde beispielsweise nach Lösungen gesucht, um den Rebbauern, mit Hilfe einer App die Auswahl der richtigen Rebsorte an ihrem Standort zu vereinfachen. Eine weitere Challenge umfasste die Erstellung eines Konzepts, um den eigenen Landwirtschaftsbetrieb fossilfrei und energieautark aufzustellen. Aus den insgesamt acht Challenges wurden sieben von den Teilnehmenden ausgewählt und bearbeitet. Die bearbeiteten Challenges sowie der Stand der Projekte sind auf der Homepage von Opendata.ch einzusehen. Opendata.ch ist gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg und dem Hightech Zentrum Aargau Träger der Open Farming Hackdays. Die Aargauische Kantonalbank unterstützte diesen zukunftsorientieren Anlass als Hauptsponsorin.

Interdisziplinäre Teams mit einem Ziel

Die gemischten Teams – bestehend aus Landwirtinnen und Landwirten, Data-Analystinnen und Data-Analysten, Studierenden, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Personen aus Wissenschaft und Praxis – hatten 32 Stunden Zeit, um jeweils einen Prototyp oder Lösungsansatz zu erarbeiten. An der krönenden Schlusspräsentation am Samstagnachmittag wurden deren Vorschläge vorgestellt. Matthias Müller, Leiter Landwirtschaft Aargau äussert sich erfreut: "Einmal mehr ist es den Teilnehmenden gelungen, die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und dadurch kreative Ideen und Prototypen zu entwickeln, um die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft von morgen aktiv mitzugestalten."

  • Departement Finanzen und Ressourcen