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VERAS – Regionale Einbindung

Verkehr, Siedlung (inklusive Wirtschaft und Gesellschaft) und Landschaft sind die massgebenden Wirkungsebenen von Verkehrsinfrastrukturprojekten. Auch die VERAS erzielt in diesen drei Dimensionen Wirkungen – sowohl lokal als auch für die Region.

Übersicht über die regionale Abstimmung mit der VERAS Bild vergrössern
Übersicht über die regionale Abstimmung mit der VERAS

Das Ziel einer optimalen, regionalen Einbindung der VERAS wird erreicht, wenn sich deren Wirkung mit den zugehörigen Massnahmen optimal entfalten kann, alles unter Abstimmung mit Planungen anderer Verkehrsträger.

Mit dem Bericht Konzept flankierende Massnahmen VERAS (PDF, 6.6 MB) werden die Wirkungszusammenhänge, Massnahmen und Zuständigkeiten für die regionale Einbindung der VERAS beschrieben, bewertet und katalogisiert. Sie sind in der weiteren Projektentwicklung der VERAS zu vertiefen und zu konkretisieren. Aktuell ergeben sich folgende Handlungsfelder, die unter dem Titel "Konzept flankierende Massnahmen VERAS" zusammengefasst werden:

Übergeordnete Rahmenbedingungen: Darunter fallen die entsprechenden Einträge beziehungsweise Anpassungen im Richtplan sowie überregionale Massnahmen im Bereich des Verkehrsmanagements und Anbindung an das übergeordnete Strassennetz.

A Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen: Darunter fallen beispielsweise der ökologische Ersatz von beanspruchten Naturflächen, der ökologische Ausgleich zu wegfallenden und nicht real ersetzbaren Naturwerten sowie gesetzliche Massnahmen zur Reduktion von Umweltbelastungen (zum Beispiel Lärm und Luft).

Diese Darstellung entspricht dem Stand der Ideen, die Massnahmen werden derzeit vertieft und unterliegen einem stetigen Wandel (© Infras)
Diese Darstellung entspricht dem Stand der Ideen, die Massnahmen werden derzeit vertieft und unterliegen einem stetigen Wandel (© Infras)

B Verkehrliche Massnahmen:Darunter fallen Anpassungen des lokalen Verkehrsmanagements und Knotenoptimierungen.

C Massnahmen zur Abstimmung von Siedlung, Verkehr und Freiraum: Darunter fallen beispielsweise Aufwertungen des Landschafts- und Freiraums zwischen Suhr und Oberentfelden, systematische Verbesserungen auf dem Veloverkehrsnetz, Aufwertungen des Strassenraums und von öV-Haltestellen, die alle zu einer nachhaltigen Gesamtwirkung und Siedlungsentwicklung beitragen sollen.

Diese Darstellung entspricht dem Stand der Ideen, die Massnahmen werden derzeit vertieft und unterliegen einem stetigen Wandel (© Infras) Bild vergrössern
Diese Darstellungen entsprechen dem Stand der Ideen, die Massnahmen werden derzeit vertieft und unterliegen einem stetigen Wandel (© Infras)

Die VERAS ist abgestimmt auf die Planungsvorhaben anderer Verkehrsinfrastrukturen: Die Entwicklungsabsichten des Bundesamts für Strassen ASTRA sehen einen Ausbau der A1 zwischen dem Anschluss Aarau Ost und der Verzweigung Birrfeld auf 2×3 Fahrstreifen sowie eine Erweiterung im Osten bis zum Anschluss Baden West vor. Im Westen wird eine optimierte Anbindung der T5 an den A1-Anschluss Aarau Ost angestrebt.

Perimeter Aarau Ost – Birrfeld 6-Spurausbau (lila), optimierte Anbindung T5-A1 (blau) (© ASTRA, angepasst) Bild vergrössern
Perimeter Aarau Ost – Birrfeld 6-Spurausbau (lila), optimierte Anbindung T5-A1 (blau) (© ASTRA, angepasst)

Der Ausbauschritt 2035 der Bahninfrastruktur sieht für die Schweizerischen Bundesbahnen SBB einen Kapazitätsausbau auf der Strecke Zofingen–Suhr–Lenzburg vor. Die VERAS ist auf diesen abgestimmt. Mit der neuen Brücke über diese Bahnlinie beim Möbelhaus Pfister kann ein Kapazitätsausbau auf der Bahn erfolgen, ohne die Kantonsstrasse oder den Fuss- und Veloverkehr zu beeinträchtigen.