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BioSounds – Musik aus unserer Umwelt

Primarstufe Schule Würenlingen

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Wie hört sich der Boden an, wenn es regnet? Gibt es Orte, an denen es ganz still ist, und was hört man da dennoch? Mit Mikrofonen, Kopfhörern und Boden-Abhörgeräten ausgestattet erkundeten die siebzehn Schülerinnen und Schüler anhand solcher Fragen die nähere Umgebung ihrer Schule, den Wald und das Dorf. Auf Exkursionen haben sie von einer Fachperson inspirierende Informationen über Pflanzen und Tiere erhalten. Das Projekt "BioSounds" entstand während einer Projektwoche der 6. Primarstufe Würenlingen. Die Schülerinnen und Schüler ergänzten ihre Audio-Aufnahmen mit Klangmaterial aus dem Internet. Sie gestalteten aus der Sammlung dieser Samples eine eigene Klangcollage. Sie nutzten die Töne und Geräusche aus ihrer Umgebung als auditives Gestaltungsmaterial und arrangierten es neu. Dabei schulten sie nicht nur ihr Verständnis der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, sondern bauten ihre Fähigkeiten im musikalisch-ästhetischen Gestalten aus. Die Schülerinnen und Schüler hatten während des ganzen Arbeitsprozesses einen grossen Spielraum und wählten das Vorgehen und die Umsetzung selbstständig.

Die forschende Haltung der Schülerinnen und Schüler sowie der Einsatz von technisch anspruchsvollen Geräten als gestalterische Mittel und zur Erkundung der Natur überzeugen in diesem Projekt. Die schulischen Teilbereiche von Biologie, Forschung und zeitgenössischer, experimenteller Musik verbinden sich zu einem neuen Selbstverständnis.

Projektleitung

Carina Rigo und Samuel Marti, Lehrpersonen

Beteiligte Kulturschaffende und Institutionen

Daniel Ballmer, Umweltwissenschaftler, Verein Floretia; Sabine Lerch und Marilena Schumann, Stiftung Biovision, Professur für Musikpädagogik ISEK (Pädagogische Hochschule FHNW)

Laudatio der Jury

In 'BioSounds' erforschen Schülerinnen und Schüler Klänge von Böden, Pflanzen und der Umwelt und kreieren mit unerhörten Klängen experimentelle Soundcollagen. Das Projekt besticht durch seinen selbstverständlichen, kreativen Umgang mit aktueller Technologie und seine Verschränkung von naturwissenschaftlichen und künstlerischen Fragestellungen.

Irena Müller-Brozovic
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